Sky Go – Als TV-Revolution vorgestellt… aber von vielen belächelt…

In Berlin wurde gestern mit „Sky Go“ laut Sky eine neue TV-Revolution vorgestellt… – Die Frage ist einfach, braucht man das?

Die Präsentation in Berlin soll jedenfalls total toll gewesen sein… DWDL beschrieb das gestern Abend so:

Sky Go – die Revolution sieht so aus: Was bisher kostenlos war, kostet jetzt. Es gibt nix Neues. Nur neu verpackt. Boooooooring

Quelle: DWDL auf Twitter

Ich persönlich kann mit diesen ganzen Dingen nicht viel anfangen. Ich schaue Fernsehen zuhause, nicht im Internet, nicht auf dem iPhone oder auf dem iPad. Zusätzlich habe ich nur einen Fernseher, also was soll ich mit Multiroom? Für mich als normalen Abonnenten, der einfach Fernsehen schauen möchte, gibts also nichts Neues.

Der Blog „allesaussersport.de“ hat die wichtigste Infos zu Sky Go zusammengefasst:

http://www.allesaussersport.de/archiv/2011/04/08/sky-go-%E2%80%93-die-revolutionare-feiern-sich-selbst/

Natürlich klingt es toll, wenn man unterwegs ist und Fußball schauen kann. Aber zum einen kostet Sky Go neben den Abo Gebühren zusätzliches Geld, dazu kommt der Handyvertrag, meistens mit Flat-Tarif, sowie ein iPhone oder iPad. Ich habe beides nicht, könnte es also auch nicht nutzen, wenn ich es denn wollte. Ich stelle mir die Frage, ob sich der ganze Aufwand lohnt? Es wird immer wieder berichtet, dass die Sky Sport App nicht funktionierte, auch bei Sky Go gibt es bereits Probleme.

Ein weiterer negativer Aspekt ist die Sache mit dem iPad und dem iPhone. Wieso bietet man Sky Go nur für Apple-Fetischisten an? Viele Handy-Nutzer kritisieren z. B. das Sky Go nicht auf Android-Smartphones läuft. Ich habe z. B. das Nokia N8, dass alles andere als ein altes Smartphone ist, aber auch hier, kein Sky Go.

Vielleicht sehe ich die TV-Revolution nicht, vielleicht bin ich nicht technisch auf dem neuesten Stand, aber warm werde ich mit Sky Go nicht. Vielleicht ist es bei euch ja anders?

Geschrieben von Florian Hellmuth

F1: Rückblick auf den Großen Preis von Australien & Sendezeiten Malaysia

Der verspätete Saisonauftakt der diesjährigen Formel 1 Saison in Australien sorgte für allerhand Überraschungen.

Das Adrian Newey mit dem Red Bull RB7 ein Auto gelungen ist, das auch in dieser Saison ganz oben auf der Liste der möglichen WM Kandidaten stehen wird, war abzusehen. Deshalb war es auch wenig überraschend, dass Vettel mit einer 1:25.529 die erste Pole des Jahres herausfuhr und seinem Teamkollegen dabei gleich einmal 8 Zehntel aufbrummte. Vielmehr war es der große Vorsprung, den Red Bull auf die Konkurrenz aufwies. Angesichts der Tatsache, dass Vettel und Webber ihre Zeiten doch ohne das wieder eingeführte KERS (Kinetisches Energie Rückgewinnungssystem) erzielten. Ausgerechnet Mclaren, die nach den enttäuschenden Testzeiten bereits vor der Saison von vielen abgeschrieben wurden, konnten die Zeiten der Bullen annähernd mitgehen. Damit konnte nun wirklich keiner rechnen, denn auch die Fahrer Hamilton und Button waren nach den Wintervorbereitungen wenig erfreut über ihr neues Gefährt, den MP4-26. Zumindest taten sie in der Öffentlichkeit so.

Weniger erfreulich verlief der Saisonauftakt hingegen für Ferrari. Für die Traditionstruppe aus Maranello reichte es im Qualifying nur für die Plätze 5 (Alonso) und 8 (Massa), obwohl man sich noch vor der Saison ganz klar als erster Verfolger von Red Bull sah. Und auch Mercedes GP konnten ihre guten Testleistungen in Australien nicht bestätigen. Die Folge waren die Plätze sieben für Rosberg und 11 für Schumacher.

Dafür bewies ein anderes Team, das ebenfalls bei den Testfahrten seine Ambitionen für die Saison 2011 demonstrierte, eindrucksvoll, dass diese Zeiten keinesfalls als Eintagsfliege anzusehen sind, nämlich Lotus Renault.

Ausgerechnet Vitaly Petrov, den die meisten sicherlich nicht auf der Rechnung hatten, schließlich waren seine bisherigen Leistungen doch alles andere als überzeugend, stellte den Lotus Renault auf Position 6 in der Startaufestellung. Schon im letzten Jahr sorgte der erste Russe in der Formel 1 Geschichte für Aufsehen, als er im letzten Rennen in Abu Dhabi den Meisterschaftsaspiranten Fernando Alonso eindrucksvoll hinter sich halten konnte. Der Spanier verbiss sich vergebens die Zähne an Petrov aus und verlor schließlich den sicher geglaubten WM Titel an Sebastian Vettel. Für Nick Heidfeld, der bekanntlich den verletzten Robert Kubica ersetzt, reichte es indes nur für Startplatz 18.

Erwartungsgemäß scheiterte HRT, nachdem sie am Wochenende so gut wie gar nicht zum Fahren gekommen sind, an der 107 % Regel und waren somit vom Rennen ausgeschlossen.

Im Rennen konnte Vettel seine Pole dann auch in den Rennsieg ummünzen. Überhaupt nicht gut lief es dagegen für Mercedes GP. Michael konnte sich zwar am Start von P11 recht weit nach vorne arbeiten und war bereits auf Höhe Alonso, ehe er einen recht unsanften Stoß von Alguersuari bekam. Nach 23 Runden musste der Rekordweltmeister seinen stark beschädigen W02 endgültig in der Boxengasse abstellen. Auch Teamkollege Rosberg hatte wenig Glück. Ausgerechnet Routinier Rubens Barichello kollidierte total unverständlich mit dem Mercedes GP Piloten. Für Nico war somit das Rennen ebenfalls vorbei und der Doppelausfall für Mercedes somit perfekt. Seine Rennpace auf P8 war bis zu seinem Ausfall zwar nicht gerade berauschend, aber dennoch wären es ein paar Pünktchen gewesen. Hinzu kam, dass das KERS System bei Michael im Qualifying und bei Nico im Rennen nicht richtig funktionierte. Dennoch darf man die deutsche Nationalmannschaft des Motorsports keinesfalls abschreiben. In Malaysia will man ein besseres Rennwochenende haben. Schließlich ist der GP in Kuala Lumpur für Mercedes GP Petronas eines ihrer Heimrennen, ist doch Hauptsponsor Petronas dort ansässig.

Petrov konnte wiederum sein gutes Qualifyingergebnis sogar in eine Podiumsplatzierung (Platz3) umwandeln.

Grund zur Freude hatte auch das Sauber Team, nachdem Kobayashi den Sauber auf Startplatz 6 und Rookie Perez auf 13 stellte, sollte auch das Rennen für die sympathische Truppe aus Hinwil gut laufen. Am Ende sprangen sogar die Plätze 7 für Perez und 8 für Kobayashi heraus. Doch Peter Sauber durfte sich darüber nur kurz erfreuen, denn kurz nach dem Rennen wurden beide Sauber Piloten disqualifiziert. Ihre Heckflügel wurden für illegal befunden.

Wo wir beim großen Thema Flügel angekommen sind. Denn der biegsame Frontflügel der Bullen sorgte für allerhand Diskussionsstoff. Der Flügel biegt sich nämlich bei hoher Geschwindigkeit fast bis zum Boden, dadurch hat der RB7 eine bessere Bodenhaftung, was den Boliden ein bisschen schneller macht. Da man seitens der FIA diesbezüglich nichts mehr hörte, darf man gespannt sein, ob und wann die Konkurrenz in diesem Bereich nachlegt. Vielleicht ist gerade das, eines der von Newey ausgetüftelten entscheidenden Details, die den Red Bull im Vergleich zur Konkurrenz soviel schneller machen. Ross Brawn hatte 2009 mit dem Doppeldiffusor eine ähnliche Wunderwaffe aus dem Hut gezaubert. Auch damals schockte man die Konkurrenz. Auch damals wurde das ganze von den Fahrerkollegen als illegal bzw. nahe an der Grenze des Erlaubten betitelt. Als die FIA jedoch nicht einschritt, haben es nach und nach die anderen Topteams nachgebaut. Dies könnte uns nun also erneut bevorstehen.

Soweit zum Frontflügel. Doch was war eigentlich mit den neu eingeführten verstellbaren Heckflügeln und wie präsentierte sich Pirelli bei ihrer Rückkehr in die Königsklasse?

Nun einen solch großen Vorteil hat der verstellbare Heckflügel zumindest in Australien nicht gebracht. Die Pirelli Reifen hielten im kühlen Albert Park erstaunlich gut. Nachdem im Vorfeld schon von Reifenchaos etc. die Rede war. Fakt ist aber auch, dass der Albert Park nicht gerade als Reifenmordend gilt. Das kann und sollte in Malaysia schon ganz anders aussehen. Dort herrschen bekanntlich tropische Temperaturen, die sowohl dem Material als auch den Fahrern alles abverlangen. Pirelli kündigt für Kuala Lumpur mindestens 4 Boxenstopps an. Hinzu kommt, dass das ganze Wochenende über Regen angesagt ist. Und aus der Vergangenheit weiß man, dass wenn es in Malaysia regnet, dann richtig. Insbesondere im Rennen könnte uns Chaos bevorstehen.

Der WM Stand vor dem Großen Preis von Malaysia

1. S. Vettel 25

2. L. Hamilton 18

3. V. Petrov 15

4. F. Alonso 12

5. M. Webber 10

6. J. Button 8

7. F. Massa 6

8. S. Buemi 4

9. A. Sutil 2

10. P. di Resta 1

ORF verlängert Vertrag mit der FOM

Gute Nachrichten für alle Österreichischen Formel 1 Fans ohne Skyabo. Wie der ORF heute mitteilte, wurde der zum Jahresende auslaufende Vertrag mit der FOM um drei weitere Jahre verlängert.

Quelle: ORF

Die TV-Zeiten im Überblick

In der Nacht von Do. auf Freitag 08.04.11

Sky

03:55 Uhr – 05:45 Uhr 1. freies Training live aus Kuala Lumpur

07:55 Uhr – 09:45 Uhr 2. freies Training live aus Kuala Lumpur

Sport 1

07:00 Uhr – 08:00 Uhr 1. freies Training relive aus Kuala Lumpur

08:00 Uhr – 09:35 Uhr 2. freies Training live aus Kuala Lumpur

Samstag 09.04.11

Sky

06:55 Uhr – 08:15 Uhr 3. freies Training live aus Kuala Lumpur

09:50 Uhr – 11:30 Uhr Qualifikation live aus Kuala Lumpur

RTL

08:45 Uhr – 09:45 Uhr 3. freies Training relive aus Kuala Lumpur

09:45 Uhr – 11:25 Uhr Qualifikation live aus Kuala Lumpur

Sonntag 10.04.11

Sky

09:15 Uhr – 09:55 Uhr Vorberichte live aus Kuala Lumpur

09:55 Uhr – 12:00 Uhr Großer Preis von Malaysia live aus Kuala Lumpur

12:00 Uhr – 12:30 Uhr Nachberichte live aus Kuala Lumpur

RTL

08:45 Uhr – 10:00 Uhr Vorberichte live aus Sao Paulo

10:00 Uhr – 11:45 Uhr Großer Preis von Malaysia live aus Kuala Lumpur

11:45 Uhr – 12:30 Uhr Nachberichte live aus Kuala Lumpur

+++Viel Spaß beim Großen Preis von Malaysia+++

Geschrieben von Markus Krecker

Diego nach Tritt gegen Patrick Ochs ohne Strafe – Schwer nachzuvollziehen…

Am vergangenen Wochenende gab es beim Spiel zwischen Wolfsburg und Frankfurt einen Aufreger – Wolfsburgs Diego trat Frankfurts Ochs ungestraft in die Hacken – Heute wurde bekannt, dass Diego nachträglich nicht gesperrt wird.

Für mich als Zuschauer war die Sache am vergangenen Sonntag klar. Es gab den tritt von Diego in die Hacken von Patrick Ochs.

Eine Strafe bzw. eine Sperre für Diego gibt es dennoch nicht. Begründung vom DFB: Die Situation soll im Blickfeld des Schiedsrichter stattgefunden haben. Hätte Schiedsrichter Kinhöfer den tritt aber gesehen, dann hätte er doch sicherlich reagiert?

Interessant ebenso, dass der DFB überhaupt ermittelt hat. Hätte Kinhöfer die Situation gesehen, dann hätte der DFB keine Untersuchung einleiten brauchen. Der DFB kann nur eingreifen, wenn eine Unsportlichkeit hinter dem Rücken eines Offiziellen passiert. Deshalb ist der Fall etwas kurios.

Ich habe wenig Ahnung von den genauen Regeln des DFB, dennoch muss ich mich als Zuschauer fragen, wieso nicht gehandelt wird? Ich gehe davon aus, dass Kinhöfer die Tätigkeit nicht gesehen hat, sonst hätte er wie schon beschrieben gehandelt. Der DFB leitet eine Untersuchung ein und sperrt Diego dann nicht? Kann ich nicht verstehen, tut mir leid. Zweifel an einer Tätigkeit von Diego gibt es nicht. Für mich ist das Handeln bzw. das Nicht-Handeln des DFB nicht nachvollziehbar.

Geschrieben von Florian Hellmuth