DFB Pokal: SV Niederauerbach vs. 1 FC. Köln

Heute Abend geht es endlich wieder los. Die neue Saison beginnt mit der ersten Hauptrunde im DFB Pokal. Mit dem Spiel SV Niederauerbach vs. 1 FC. Köln beginnt die Saison 2008 / 2009.

Dazu gibt es heute 2 Premieren

1: Die erste Teilnahme des SV Niederauerbach im DFB Pokal

2: Zum ersten Mal werden alle 63 Spiele des DFB Pokals LIVE bei Premiere im TV übertragen.

Da das Stadion des SV Niederauerbach mit 5.000 Plätzen zu klein ist, findet das Spiel heute in Pirmasens statt. Dort passen mit 10.000 Zuschauern doppelt so viele Leute rein, wie in Niederauerbach.

Zu den Aufstellungen kann ich leider nichts sagen, da sie bisher nicht vorliegen. Der Favorit ist mit dem 1 FC. Köln klar, aber wie heißt es so schön. „Der Pokal hat seine eigenen Gesetze“. Wir sind gespannt.

DFB Pokal Teil 1

Heute ab 20:15 Live bei Premiere

SV Niederauerbach vs. 1 FC Köln

Moderatorin: Jessica Kastrop

Kommentator: Wolff Fuss

Viel Spaß heute Abend

geschrieben von Florian Hellmuth

DFB Pokal: Die Ansetzungen von Premiere

Hey@all,

Premiere hat die Kommentatoren für die erste Hauptrunde im DFB Pokal 2008/2009 veröffentlicht. Alle Spiele werden einzeln, sowie in der Konferenz übertragen.

Die Ansetzungen

Donnerstag, 07.08.08
20:15 Uhr
SV Niederauerbach – 1. FC Köln: Wolff Fuss (Moderation: Jessica Kastrop)

Freitag, 08.08.08
20:00 Uhr
Preußen Münster – VfL Bochum: Oliver Faßnacht (Konferenz: Marco Hagemann)
SpVgg Unterhaching – SC Freiburg: Sven Schröter (Sascha Roos)
Eintracht Trier – Hertha BSC: Roland Evers (Marcel Meinert)
FSV Frankfurt – VfL Osnabrück: Markus Jestaedt (Guido Hüsgen)
Kickers Offenbach – SpVgg Greuther Fürth: Marc Hindelang (Gerhard Willmann)
Erzgebirge Aue – FC St. Pauli: Karsten Petrzika (Andreas Renner)

22:30 Uhr
Alle Spiele, alle Tore (Jan Henkel)

Samstag, 09.08.08
15:00 Uhr
Holstein Kiel – Hansa Rostock: Markus Gaupp (Dirc Seemann)
SV Babelsberg 03 – 1. FSV Mainz 05: Sascha Roos (Gerhard Willmann)
Rot-Weiss Essen – Borussia Dortmund: Marcus Lindemann (Tom Bayer)
Hallescher FC – Hannover 96: Oliver Seidler (Oliver Faßnacht)
VfB Fichte Bielefeld – Borussia Mönchengladbach: Max Jung (Martin Groß)
FC Wegberg-Beeck – Alemannia Aachen: Ulli Potofski (Marcel Meinert)
Eintracht Nordhorn – Werder Bremen: Torsten Kunde (Marco Hagemann)
FC Ingolstadt 04 – Hamburger SV: Fritz von Thurn und Taxis (Michael Leopold)

17:30 Uhr
Alle Spiele, alle Tore (Dieter Nickles, Experte: Stefan Effenberg)

19:00 Uhr
FC Carl Zeiss Jena – 1. FC Kaiserslautern: Stefan Hempel (Sven Schröter)
SC Paderborn – FC Augsburg: Toni Tomic (Guido Hüsgen)
Tennis Borussia Berlin – Energie Cottbus: Heiko Mallwitz (Roland Evers)
SC Pfullendorf – Eintracht Frankfurt: Andreas Renner (Marc Hindelang)
FC 08 Homburg – Schalke 04: Kai Dittmann (Wolff Fuss)

21:30 Uhr
Alle Spiele, alle Tore (Patrick Wasserziehr)

Sonntag, 10.08.08
14:00 Uhr
SpVgg Ansbach – Karlsruher SC: Marco Hagemann (Torsten Kunde)
ASV Bergedorf 85 – MSV Duisburg: Dirc Seemann (Marcel Meinert)
TSG Neustrelitz – 1860 München: Gerhard Willmann (Oliver Faßnacht)
1. FC Heidenheim – VfL Wolfsburg: Michael Leopold (Wolff Fuss)

15:45 Uhr
FC Oberneuland – TuS Koblenz: Ulli Potofski (Guido Hüsgen)
ASV Durlach – Arminia Bielefeld: Sven Schröter (Oliver Seidler)
SV Darmstadt 98 – SV Wehen: Marcus Jestaedt (Marc Hindelang)

17:15 Uhr
RW Oberhausen – Bayer Leverkusen: Tom Bayer (Kai Dittmann)
Chemnitzer FC – 1899 Hoffenheim: Sascha Roos (Roland Evers)
FC Hansa Lüneburg – VfB Stuttgart: Patrick Wasserziehr (Martin Groß)
Rot-Weiss Ahlen – 1. FC Nürnberg: Jürgen Schmitz (Andreas Renner)

20:05 Uhr
Rot-Weiß Erfurt – Bayern München: Marcel Reif

22:30 Uhr
Alle Spiele, alle Tore (Jan Henkel)

Quelle: Ein Dank geht an den User DonkeyMoon aus dem DF Forum, der diese Liste veröffentlicht hat.

Die Wachablösung im Radsport

Wer hätte damit zu Beginn der Frankreichrundfahrt gerechnet? Bernhard Kohl, Fränk Schleck und Christian Vandevelde spielen im Konzert der ganz Großen bei der Tour de France mit! Mark Cavendish demütigt die versammelte Sprinterelite und Stefan Schumacher gewinnt das Zeitfahren um Cholet.

Ohne den letztjährigen Toursieger Contador, den Naturfreund Leipheimer, sowie dem immer noch gesperrten Basso begann die Tour in Brest. Für viele verkörperte die „Große Schleife“ schon zu Beginn die Aufbruchsstimmung im Radsport. Verantwortliche, Funktionäre und Fahrer sprachen vom Neuanfang, den eigentlich schon die letzte Tour einleiten sollte. Der Favoritenkreis setzte sich  in diesem Jahr nur aus einigen wenigen Fahrern zusammen. Immer wieder wurden Evans, Valverde und Cunego genannt.

Doch als es in die schweren Berge ging, sah doch alles ganz anders aus. Schon im Zentralmassiv deutete sich die Stärke Saunier Duvals an, die das Team dann mit 2 Etappensiegen in den Pyrenäen unterstrich. Durch den Dopingfall Ricco erhielt die Darbietung  aber spätestens 5 Tage danach einen faden Beigeschmack.

Schon dort zeigte sich aber die Ausgeglichenheit im Fahrerfeld. Evans lag eine Sekunde vor Schleck. Alejandro Valverdes Einbruch überraschte Experten wohl auch kaum, seine Abneigung gegenüber den Pyrenäen war schon lange bekannt. Dass er an den ganz steilen Bergen Probleme bekommt, sah man bereits in den den letzten Jahren.

7 Tage später, in den Alpen, war plötzlich wieder alles ganz anders. Kein Saunier Duval -Team mehr, das alles kontrolliert und in Grund und Boden fährt. Nein, in den Alpen war es CSC. Zeitweise hatte man dort den Eindruck, dass sie mit 4 oder 5 Fahrern unter die besten 10 des Klassements fahren können, so stark war diese Mannschaft. An den Schlussanstiegen zählten Andy Schleck, Fränk Schleck und Carlos Sastre stets zu den Stärksten. Und doch war es in Prato Nevoso ein Anderer, der die Experten ins Staunen versetzte: Bernhard Kohl! Er entfachte durch seine offensive und zermürbende Fahrweise in Italien einen Radsportboom in Österreich. Selbst Lance Armstrong überraschte er mit seiner Stärke. Der Tourdominator vergangener Jahre fragte, wer er sei, er habe noch nie etwas von diesem Kohl gehört.

In L’Alpe D’Huez sah dann alles wieder ganz anders aus. CSC agierte taktisch geschickt und gewann die Etappe durch Sastre mit Riesenvorsprung. Nun ist es also angerichtet. Das Zeitfahren am Samstag bringt die Entscheidung, und die könnte noch  enger werden als 1989.Damals trennten den ersten und zweiten nur 8 Sekunden.

Bereits jetzt, kann man sagen, dass wir einige neue Gesichter ganz weit vorne gesehen haben. Die Schlecks hätte kaum jemand so stark erwartet. Auch Efimkin, Valjavec und Vandevelde zählen zu den Überraschungen. Ebenso natürlich auch Bernhard Kohl, der Rauchfangkehrer aus Wien.

Trotz allem stehen die „alten Bekannten“ noch immer ganz oben. Mein Tipp auf das Tourpodium in Paris: Evans gewinnt vor Sastre und Menchov!

Geschrieben von Jakob Fischer