Der Blog am Sonntag – 21. November – Premier League Konferenzen, Jacques äh. „Arno“ Schulz und meine Meinung zu Edita Abdieski

Guten Morgen von der Nordsee,

eine weitere Woche ist vorbei und langsam dürfen und müssen wir uns auf die Weihnachtszeit einstellen. Hier bei uns gibt es seit einigen Tagen nur Regen und so richtig hell wird es leider auch nicht mehr, nun las ich, dass es ab der nächsten Woche Schnee geben wird. Das sind meiner Meinung nach keine guten Nachrichten, aber damit muss man dann einfach Leben.

Wie von uns berichtet, wird Sky voraussichtlich zu Weihnachten die liebgewonnen Premier League Konferenzen wieder einführen. Persönlich finde ich das einfach klasse, da sie für mich in der Vergangenheit immer etwas besonderes waren, gerade an Weihnachten. Am „Boxing Day“ Fußball schauen, viele Spiele in der Konferenz und dann noch von der Insel? Ein Genuß – … neben den Konferenzen wird laut Info.Sky.de ebenfalls ein Einzelspiel gezeigt. Mir zeigt das, dass man in Unterföhring eingesehen hat, dass man am Internationalen Fußball etwas tun muss, auch wenn es nur England ist, aber es zeigt, dass man gewillt ist, mehr zu zeigen als in den vergangenen Jahren, als es nur Einzelspiele gab.

Am Freitag habe ich einen Artikel von TZ-Kolumnist Jörg Heinrich verlinkt. Dieser schrieb auf eine tolle Art, welche Vorteile die Übertragungen bei Sky im Gegensatz zu RTL haben und das er sich gerne nackt vor die Sky-Firmenzentrale in Unterföhring ketten würde, nur damit man die Rechte verlängert. In seinem Artikel schrieb er, dass Jacques Schulz mal Arno hieß und sich umbenannt hat. Stimmt das? Einige glauben ja, andere nein… ich weiß es nicht… ich hab aber mal angefragt. In den Foren nennt man Jacques jetzt aber auch ganz liebevoll „Arno“. Ach, ich finde das sehr knuffig ;)

Kommen wir zur Musik – Ich habe in den vergangen Wochen über die X-Factor Siegerin Edita Abdieski gebloggt. Am Ende war es völlig klar, dass sie gewinnt, weil sie einfach eine geile Sängerin ist. Dennoch habe ich das Gefühl, dass man sie als Popstar rausbringen will und aufgepimpt durch die Gegend laufen lässt. Promotion in vielen Shows mit einem Lied, dass einer echten Sängerin nicht würdig ist, eher dem neuen Popstars Rumhamplerinnen… absolut Mainstream, nichts besonderes. Es geht nicht um die Künstlerin, sondern um Geld, wie immer in diesem Geschäft. Wenn ich sehe, dass man „ihre“ Facebool-Seite nach dem Finale gelöscht hat und „alle“ Glückwünsche, die viele Leute mit viel Liebe geschrieben haben ebenfalls in die Tonne gekloppt haben, um dann auf eine neue, eine moderierte Seite zu verlinken, mit einem *hochglanzichbininfarbegefallenbild* drauf, dann wird mir einfach nur schlecht. Dennoch werde ich mir das Album anschauen und ihre Karriere verfolgen. Wenn das Jahr vorbei ist, sie kaum noch einer kennt, die Geldmacherei vorbei ist, dann bin ich gespannt, ob sie ihr Ding macht… momentan ist das ein Witz und nicht mehr… Tja, so ist das in diesem Land… Geld, Geld und wieder Geld… die Musik steht im Hintergrund, wie immer…

So… das war es von mir für heute ;) Ich wünsche einen guten Start in die neue Woche!

Geschrieben von Florian Hellmuth

Planet of Sports goes extreme – Warum Edita bei X-Factor gewinnen sollte!

Noch zwei Tage, dann steigt in Köln das große Finale von X-Factor. Mit Edita Abdieski und der Gruppe „Big Soul“ hat man zwei Finalisten gefunden, die in den letzten Wochen zeigten, was sie drauf haben. Am Dienstag beim Finale werden wir dann sehen, wer den größten „X-Factor“ in Deutschland hat.

Was wäre die Welt ohne die Musik? Ich denke, dass es sehr viele Menschen gibt, die nicht auf die Musik verzichten können. Musik ist für mich wichtiger als Sport, als Fernsehen, als alle anderen Medien. Die Musik ist wie die Liebe, einfach etwas Besonderes. Man macht die Augen zu, wippt von der einen, auf die andere Seite und bekommt eine Gänsehaut. Die Musik bringt den Körper zu Gefühlsregungen, die sonst kein anderes Medium vermitteln kann. Egal, ob es einem gut oder schlecht geht, spielt man gute Musik, dann ist man einfach glücklich, es ist einfach unbeschreiblich.

Am Dienstag geht mit dem Finale von X-Factor eine Casting-Show zu ihrem Ende, die meiner Meinung nach ihre Berechtigung verdient, weil man dort auch Künstler, auf Charaktere setzt, die zwar alle unterschiedlich sind und waren, aber eines gemeinsam hatten – Die Liebe zur Musik!

Ich persönlich war bereits nach dem ersten Trailer von X-Factor ganz angetan. Wir sahen eine junge Frau, die beim Casting „Tell me about it“ von Joss Stone performte und nach 3 Sekunden war ich sicher, diese Stimme wird im Finale stehen. Und ja, Edita steht im Finale und das vollkommen zurecht.

Wir haben in unserem Land wenige Künstler, die nur annähernd so viel Talent, so viel Soul, so viel Power und so eine Stimmfarbe haben, wie eben Edita. Das VOX und RTL diese Künstlerin gefunden haben, ist nicht nur ein Gewinn für die Sender, sondern vor allem für uns, den Zuschauern.

Die Leute, die mich kennen wissen, dass ich immer ehrlich bin, egal ob es am Ende positiv oder auch negativ ist. Jeder hat einen anderen Geschmack, auch für Musik. Es gibt Dinge, die mich stören, die vielleicht anderen gefallen. Wenn es um die Musik geht, habe ich persönlich immer Hintergedanken, weil ich in die Zukunft schaue.  Ein Gewinn bzw. eine Teilnahme bei X-Factor ist vor allem eines: Ein Karrierebeginn – Aus einer guten Künstlerin muss eine Sängerin werden, die auch auf eigenen Beinen stehen kann, die eine Persönlichkeit hat, die sich ein Team aufbaut, um mit diesem auf Tour zu gehen. Es sind so viele Faktoren, die am Ende zusammenpassen müssen, dass das viele unterschätzen. Das wichtigste sind natürlich die Fans, denn diese kaufen Platten und besuchen Konzerte. Es gibt viele gute Sängerinnen, dass Ziel muss es sein, sich selbst zu finden, sich etwas Eigenes aufzubauen. Ist man anders, zeigt man Persönlichkeit, dann werden Konzerte auch besucht, denn die Zuschauer mögen Künstler, die mit ihrer Musik punkten und mit nichts anderem.

Ich weiß, dass auch Edita meine Beiträge zu X-Factor gelesen hat, da sie einen Artikel z.B. bei sich auf Facebook gepostet hat. Ich denke, dass jemand, der positives Feedback bekommt, auch mit negativen Dingen leben muss und sich diese zu Herzen nehmen sollte, denn diese Dinge sind nicht böse gemeint, sondern nur gut und ehrlich. Bei Edita habe ich ehrlich gesagt etwas Angst, was ich auch schon in meinem letzten Eintrag geschrieben hatte. Sie ist eine unglaublich gute Sängerin mit einem riesigen Potenzial und einer Chance, eine riesige Karriere zu starten. Edita ist meiner Meinung nach die beste Künstlerin, die ich je in einer Casting-Show in Deutschland gesehen habe. Mein Problem ist, dass man Edita an vielen Stellen eher als Popstar hinstellt und eben nicht als richtige Sängerin. Bei manchen Auftritten sah sie viel zu aufgepimpt aus und durch das viele tanzen, was ich für völlig unnötig halte, da diese Hampelei eine echte Künstlerin nicht nötig hat, litt relativ oft ihre Leistungen im Gesang. Ich denke, dass sich Edita am Ende entscheiden muss, möchte sie ein Popstar werden, wie viele andere oder den Weg gehen und eine „echte“, eine angesehene Sängerin werden? In der Musikbranche geht es so schnell, dass man ein Image hat und das Problem ist, dass wenn man mal eines hat, man dieses nicht mehr loswird.

Das Ziel sollte sein, nicht gleich ans große Geld zu denken, sondern ganz einfach Musik zu machen und das mit Menschen, die nicht nur verdienen wollen, sondern mit Menschen, die sehen, welches Potenzial Edita hat und dieses gekonnt zu verarbeiten wissen. Wie gesagt, Popstars gibt es genug, echte Sängerinnen leider nicht. Um ein Beispiel zu nennen: Joss Stone veröffentlichte zwei Studioalben, beide waren erfolgreich, sie wurde bekannt, aber sie war nicht glücklich. Erst beim dritten Album: Introducing, Joss Stone war sie es, die die Initiative ergriff und ihr Ding machte. Mit ihrem vierten Album, „Colour me free“ erreichte sie ihren Höhepunkt, sie fand zu sich selbst, zu ihrer Musik und hat damit auf der ganzen Welt großen Erfolg. Bei Amazon, hat dieses Album z.B. ganze fünf Sterne bekommen. Es braucht Zeit, bis man weiß, welche Musik man machen möchte und bis man sich selbst findet, wichtig ist nur, dass man es will und jeden Tag hart arbeitet, damit man dieses Ziel auch erreicht.

Es braucht keine große Bühnenshow, um ein Star zu sein. Es braucht eine tolle Stimme, Gefühl, Leidenschaft, eine tolle Band und vor allem eines – Spaß an dem, was man tut. Hier ist ein Beispiel von Joss Stone, bei einem Konzert im Rahmen von Rock in Rio. Es ist die Persönlichkeit, die Freude, diese Energie, die Musik zu etwas besonderem macht. Dieser Auftritt ist so sympathisch, so besonders, dass man einfach die Augen schließen möchte und anfängt zu träumen.

Quelle: YouTube

Ich bin mich nicht sicher, ob Edita bei X-Factor gewinnt oder eben nicht. Wir werden von ihr hören, egal was auch immer passiert. Dennoch hoffe ich, dass sie nicht in diese Hitmaschine kommt, sondern wirklich ihre Musik macht. Für mir ist Edita eine Künstlerin, die den Namen noch verdient und die hoffentlich auch etwas, aus ihrem Talent macht.

Liebe Edita, ich wünsche dir auch von dieser Stelle alles Gute für den Dienstag!

Geschrieben von Florian Hellmuth

Planet of Sports goes extreme – X Factor – Edita singt Heavy Cross von Gossip – Meckern auf hohem Niveau!

Endlich wieder Dienstag, endlich wieder X Factor – Am Ende musste Pino überraschend die Show verlassen – Nach dem Auftritt von Edita hatte ich gemischte Gefühle… mehr dazu im neuen Eintrag!

Ohne Frage ist X Factor eine der besten Castingshows, die es seit langer Zeit gab. Dennoch war die Show heute meiner Meinung nach, die schlechteste bisher. Neben „normalen“ Leistungen gab es sogar einen Totalausfall. Beim Auftritt von Marlon dachte ich wirklich, ich bin im falschen Film… das war nicht nur schlecht, dass war grottig und dieser Show eigentlich nicht würdig. Das Lied „Zombie“ von den Cranberries ist ein sehr intensives Lied, was auch dazu anregt die Augen zu schließen und zu genießen. Aber so langweilig, so emotionslos, dass war absolut garnichts. Selbst im Refrain keine Spur von Gefühl. Von einer Weiterentwicklung sehe ich jedenfalls überhaupt nichts. Nun kommt ein Problem dazu, dass ich in der letzten Woche bereits angesprochen habe. Die kleinen Mädels stehen auf ihn, daher bekommt er viele Anrufe… logisch, dass er sich keine Sorgen ums weiterkommen machen muss.

Im Vorfeld habe ich mich sehr auf „Heavy Cross“ von Edita gefreut. Nach dem Auftritt bin ich hin- und hergerissen. Auf der einen Seite, gab es positive Dinge, die mir aufgefallen sind, auf der anderen aber auch negative. Wichtig ist aber, dass das meckern auf hohem Niveau ist. Ich denke, dass Kritik wichtig ist, egal ob positiv oder negativ. Den Anfang fand ich persönlich ausbaufähig, vielleicht zu sanft. Was sie im Refrain hart singt, hat ihr am Anfang gefehlt. Sonst hatte der Auftritt wie erwartet viel Power, sie hat die Bude gerockt und am Ende auch vollkommen zurecht Standing Ovations bekommen. Dennoch hat mir irgendwas gefehlt… schwer zu sagen was… einfach das gewisse etwas. Wie gesagt, meckern auf extrem hohem Niveau. Was mir persönlich auch nicht gefiel, war das Outfit, sowie die Haare. Mir war das zu „overdressed“, einfach „to much“. Ich hatte manchmal nicht den Eindruck, Edita auf der Bühne zu sehen, sondern irgendwen anders. Mir fehlte einfach ein bisschen Persönlichkeit, es war mir zu divenhaft.

Bevor ich nun böse Mails bekomme. Ich kritisiere auf hohem Niveau, weil nur Lob bringt einen nicht weiter. Man merkt sofort, welches Talent Edita hat. Problem ist einfach, dass man irgendwann nicht mehr das Talent, den Künstler sieht, sondern eine hochsterilisieren Sängerin. Edita verdient es meiner Meinung nach nicht, in eine Kiste, wie viele andere Künstler gesteckt zu werden. Ich hoffe einfach, dass wir irgendwann einfach nur Edita sehen und kein aufgepimptes Modepüppchen, denn das hat sie als Sängerin, die auch als solche ernstgenommen werden will, einfach nicht nötig.

Fazit für heute:

Erneut ein guter Auftritt, auch wenn ich leichte Kritik parat hatte. Bleib du selbst, dass ist das Wichtigste.

Geschrieben von Florian Hellmuth

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