Leidenschaft, Freude und Emotionen – Das Formel 1-Finale und die Hoffnung auf die Verlängerung!

Vier Piloten kämpfen heute in Abu Dhabi um die WM-Krone – Es ist ein Tag, an dem die Formel 1 Fans mitfiebern, jede Runde genießen und hoffen, dass sie diese Leidenschaft, diese Freude und diese Emotionen auch in der kommenden Saison miterleben dürfen!

Seit mehr als drei Jahren blogge ich regelmäßig für Planet of Sports über die Medien, über den Sport und was mir sonst noch so gefällt, aber eine Sache ist mir in den vergangenen Jahren besonders ans Herz gewachsen. Es sind die vielen Formel 1 Fans, die alle zwei Wochen zusammenkommen und ihre Liebe und ihre Leidenschaft für diesen Sport ausleben. Jede Runde, jede Kurve wird analysiert und genossen, vom ersten freien Training, bis zur letzten Runde. Die Formel 1 ist für viele mehr als 24 Autos, die 60-mal die gleiche Runde fahren, es ist das Gefühl der Geschwindigkeit, dass Benzin im Blut, einfach das Herzblut eines Rennfahrers. Als Kind wollten viele nur eines – Rennfahrer werden! Nun sind sie Erwachsen und konnten diesen Traum nie verwirklichen, nun sind sie es, die diesen Traum an der Strecke oder vor dem Fernseher weiterträumen. Die Formel 1 ist eines der größten Sportevents der Welt, weil es ein Sport mit Charakter ist, der unvorhersehbare Dinge geschehen machen lässt, der in seiner Art einfach Einzigartig ist.

Von 12:55 Uhr bis 16:30 Uhr werden die Fans wie noch nie an ihrem Fernseher gefesselt sein, denn es ist nicht nur der Kampf um die WM, sondern auch die Hoffnung, dass es heute endlich Informationen gibt, ob man auch in der kommenden Saison von der Formel 1 berichtet. Noch haben die Fans Hoffnung, dass es zur Verlängerung kommt, aber sicher ist sich niemand. Egal ob positiv oder negativ, zum Ende der Saison sollte man den Zuschauern sagen, ob es weiter geht oder eben nicht. Das ist man den Fans einfach schuldig, die über Jahre die Formel 1 bei Sky bzw. Premiere und DF1 verfolgt haben.

Eigentlich wollte er Busfahrer werden, aber heute wird er mit seinem Kollegen Marc Surer den 250. Grand Prix kommentieren. Jacques Schulz ist für die Fans eine Identifikationsfigur, denn er ist genauso ein Fan von diesem Sport, wie die Zuschauer vor den Bildschirmen. Diese beiden, diese Mischung aus Emotionen, aus Expertise ist in Deutschland einmalig. Zwei Kommentatoren mit dieser Erfahrung, mit dieser Leidenschaft kann man nicht kaufen, man muss sie laufen lassen.  Für die Fans sind die beiden mehr als zwei Kommentatoren, sie sind ein Teil von etwas großem, dass man seit vielen vielen Jahren verfolgt, es ist wie eine Familie, die sich nach 2 Wochen zum Formel 1 gucken trifft.

Wer sagt, dann schaut doch die Formel 1 bei RTL, der hat diese ganze Sache nicht verstanden… die Formel 1 bei Sky ist einfach mehr als eine Sportübertragung, es ist eine Leidenschaft von Menschen vor- und hinter der Kamera, sowie den vielen Fans vor dem Fernseher.

Es gibt Dinge, die darf man nicht ändern… wer jahrelang ein 5-Minuten Ei gegessen hat, wird nicht von dem einen auf den anderen Tag anfangen, 8-Minuten Eier zu essen, so ist es auch mit der Formel 1 bei Sky. Es ist die Gewohnheit, einfach zu wissen, dass man sich auf etwas freuen kann, dass man liebt.

Geschrieben von Florian Hellmuth

Update

Das Bild kurz vor dem Ende der Übertragung!

Das Sky Team - Tanja Bauer, Peter Lauterbach, Jacques Schulz und Marc Surer
Glückwunsch auch von uns zum 250 Grand Prix!

Planet of Sports goes extreme – Warum Edita bei X-Factor gewinnen sollte!

Noch zwei Tage, dann steigt in Köln das große Finale von X-Factor. Mit Edita Abdieski und der Gruppe „Big Soul“ hat man zwei Finalisten gefunden, die in den letzten Wochen zeigten, was sie drauf haben. Am Dienstag beim Finale werden wir dann sehen, wer den größten „X-Factor“ in Deutschland hat.

Was wäre die Welt ohne die Musik? Ich denke, dass es sehr viele Menschen gibt, die nicht auf die Musik verzichten können. Musik ist für mich wichtiger als Sport, als Fernsehen, als alle anderen Medien. Die Musik ist wie die Liebe, einfach etwas Besonderes. Man macht die Augen zu, wippt von der einen, auf die andere Seite und bekommt eine Gänsehaut. Die Musik bringt den Körper zu Gefühlsregungen, die sonst kein anderes Medium vermitteln kann. Egal, ob es einem gut oder schlecht geht, spielt man gute Musik, dann ist man einfach glücklich, es ist einfach unbeschreiblich.

Am Dienstag geht mit dem Finale von X-Factor eine Casting-Show zu ihrem Ende, die meiner Meinung nach ihre Berechtigung verdient, weil man dort auch Künstler, auf Charaktere setzt, die zwar alle unterschiedlich sind und waren, aber eines gemeinsam hatten – Die Liebe zur Musik!

Ich persönlich war bereits nach dem ersten Trailer von X-Factor ganz angetan. Wir sahen eine junge Frau, die beim Casting „Tell me about it“ von Joss Stone performte und nach 3 Sekunden war ich sicher, diese Stimme wird im Finale stehen. Und ja, Edita steht im Finale und das vollkommen zurecht.

Wir haben in unserem Land wenige Künstler, die nur annähernd so viel Talent, so viel Soul, so viel Power und so eine Stimmfarbe haben, wie eben Edita. Das VOX und RTL diese Künstlerin gefunden haben, ist nicht nur ein Gewinn für die Sender, sondern vor allem für uns, den Zuschauern.

Die Leute, die mich kennen wissen, dass ich immer ehrlich bin, egal ob es am Ende positiv oder auch negativ ist. Jeder hat einen anderen Geschmack, auch für Musik. Es gibt Dinge, die mich stören, die vielleicht anderen gefallen. Wenn es um die Musik geht, habe ich persönlich immer Hintergedanken, weil ich in die Zukunft schaue.  Ein Gewinn bzw. eine Teilnahme bei X-Factor ist vor allem eines: Ein Karrierebeginn – Aus einer guten Künstlerin muss eine Sängerin werden, die auch auf eigenen Beinen stehen kann, die eine Persönlichkeit hat, die sich ein Team aufbaut, um mit diesem auf Tour zu gehen. Es sind so viele Faktoren, die am Ende zusammenpassen müssen, dass das viele unterschätzen. Das wichtigste sind natürlich die Fans, denn diese kaufen Platten und besuchen Konzerte. Es gibt viele gute Sängerinnen, dass Ziel muss es sein, sich selbst zu finden, sich etwas Eigenes aufzubauen. Ist man anders, zeigt man Persönlichkeit, dann werden Konzerte auch besucht, denn die Zuschauer mögen Künstler, die mit ihrer Musik punkten und mit nichts anderem.

Ich weiß, dass auch Edita meine Beiträge zu X-Factor gelesen hat, da sie einen Artikel z.B. bei sich auf Facebook gepostet hat. Ich denke, dass jemand, der positives Feedback bekommt, auch mit negativen Dingen leben muss und sich diese zu Herzen nehmen sollte, denn diese Dinge sind nicht böse gemeint, sondern nur gut und ehrlich. Bei Edita habe ich ehrlich gesagt etwas Angst, was ich auch schon in meinem letzten Eintrag geschrieben hatte. Sie ist eine unglaublich gute Sängerin mit einem riesigen Potenzial und einer Chance, eine riesige Karriere zu starten. Edita ist meiner Meinung nach die beste Künstlerin, die ich je in einer Casting-Show in Deutschland gesehen habe. Mein Problem ist, dass man Edita an vielen Stellen eher als Popstar hinstellt und eben nicht als richtige Sängerin. Bei manchen Auftritten sah sie viel zu aufgepimpt aus und durch das viele tanzen, was ich für völlig unnötig halte, da diese Hampelei eine echte Künstlerin nicht nötig hat, litt relativ oft ihre Leistungen im Gesang. Ich denke, dass sich Edita am Ende entscheiden muss, möchte sie ein Popstar werden, wie viele andere oder den Weg gehen und eine „echte“, eine angesehene Sängerin werden? In der Musikbranche geht es so schnell, dass man ein Image hat und das Problem ist, dass wenn man mal eines hat, man dieses nicht mehr loswird.

Das Ziel sollte sein, nicht gleich ans große Geld zu denken, sondern ganz einfach Musik zu machen und das mit Menschen, die nicht nur verdienen wollen, sondern mit Menschen, die sehen, welches Potenzial Edita hat und dieses gekonnt zu verarbeiten wissen. Wie gesagt, Popstars gibt es genug, echte Sängerinnen leider nicht. Um ein Beispiel zu nennen: Joss Stone veröffentlichte zwei Studioalben, beide waren erfolgreich, sie wurde bekannt, aber sie war nicht glücklich. Erst beim dritten Album: Introducing, Joss Stone war sie es, die die Initiative ergriff und ihr Ding machte. Mit ihrem vierten Album, „Colour me free“ erreichte sie ihren Höhepunkt, sie fand zu sich selbst, zu ihrer Musik und hat damit auf der ganzen Welt großen Erfolg. Bei Amazon, hat dieses Album z.B. ganze fünf Sterne bekommen. Es braucht Zeit, bis man weiß, welche Musik man machen möchte und bis man sich selbst findet, wichtig ist nur, dass man es will und jeden Tag hart arbeitet, damit man dieses Ziel auch erreicht.

Es braucht keine große Bühnenshow, um ein Star zu sein. Es braucht eine tolle Stimme, Gefühl, Leidenschaft, eine tolle Band und vor allem eines – Spaß an dem, was man tut. Hier ist ein Beispiel von Joss Stone, bei einem Konzert im Rahmen von Rock in Rio. Es ist die Persönlichkeit, die Freude, diese Energie, die Musik zu etwas besonderem macht. Dieser Auftritt ist so sympathisch, so besonders, dass man einfach die Augen schließen möchte und anfängt zu träumen.

Quelle: YouTube

Ich bin mich nicht sicher, ob Edita bei X-Factor gewinnt oder eben nicht. Wir werden von ihr hören, egal was auch immer passiert. Dennoch hoffe ich, dass sie nicht in diese Hitmaschine kommt, sondern wirklich ihre Musik macht. Für mir ist Edita eine Künstlerin, die den Namen noch verdient und die hoffentlich auch etwas, aus ihrem Talent macht.

Liebe Edita, ich wünsche dir auch von dieser Stelle alles Gute für den Dienstag!

Geschrieben von Florian Hellmuth

Borussia Dortmund: Die schönste Niederlage seit langer Zeit… Eine Liebeserklärung an den BVB!

Hallo liebe Leser,

als langjähriger Fan von Borussia Dortmund freut es mich, dass die Mannschaft endlich wieder ein Gesicht hat. Einen großen Anteil daran hat natürlich auch der Trainer, Jürgen Klopp. Er ist für den BVB der Trainer, auf den man so lange gewartet hat. Eine Maschine, eine Persönlichkeit, ein Trainer mit Erfahrung, mit Humor. Bereits in Mainz war Klopp für mich „der Trainer“. Ich war glücklich, als er zum BVB gewechselt ist, denn ich glaubte, dass er zu diesem großen Verein passen würde.

Seit 2008 ist er nun in Dortmund und im ganzen Umfeld ist man froh, dass er da ist. Eine Mannschaft braucht Kontinuität und diese hat man nun endlich in Dortmund. Die Mannschaft hat sich zwar etwas verändert, dennoch sieht man mittlerweile die Handschrift des Trainers. Mit der Mischung aus jungen Spielern aus den eigenen Reihen und gestandenen Bundesligaspielern, hat man die perfekte Abstimmung gefunden. Früher sagte man mir im Verein immer: „Hab Spaß! Dieses Motto hat auch Jürgen Klopp. Es ist nicht nur die Professionalität, die dem BVB zum Erfolg leitet, sondern auch der Spaß, jeden Samstag und Donnerstag auf dem Platz zu stehen und abzuliefern. Diese Eigenschaften kommen auch bei den Fans gut an, weil man sieht, dass die Mannschaft zusammengewachsen ist und an sich und ihre Stärken glaubt.

Gestern gab es dann das Europa League Spiel gegen den FC Sevilla und ich persönlich bin trotz Niederlage verdammt stolz auf die Mannschaft. Für mich war es keine Niederlage für die Mannschaft, sondern ein Sieg. Die Mannschaft hat über 95. Minuten leidenschaftlichen, ansehnlichen und einfach tollen Fußball gespielt. Jeder ist für jeden gelaufen, man hat sich Chancen herausgespielt und Sevilla über weite Strecken alt aussehen lassen. Das gestern Abend war ein Spektakel und trotz der Niederlage eines der besten Spiele, dass ich vom BVB jemals gesehen habe. Man hat gesehen, wie viel Bock diese Mannschaft hat. Bis zur letzten Sekunde haben sie gekämpft und an den Sieg geglaubt. Hervorheben muss man außerdem, dass sie bereits früh in der zweiten Halbzeit mit dem Platzverweis von Schmelzer bestraft wurden. Auch danach, nichts von Aufgabe, man machte genauso weiter und gab einfach alles. Diese Mannschaft ist hungrig auf Erfolg, diese Mannschaft zeigt Persönlichkeit, Leidenschaft und ich bin sehr froh, ein Fan dieser Mannschaft sein zu dürfen.

Am Ende haben sie zwar verloren, aber für mich als Fan, fühlte sich diese Niederlage, wie ein Sieg an.

Geschrieben von Florian Hellmuth

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