Geht er oder bleibt er? Robert Lewandowski will weg. Aber spielen die Bayern auch mit?

Nach dem Beraterwechsel hatte es sich angedeutet. Robert Lewandowski würde die Bayern gerne verlassen. Aber lassen das die Bayern auch zu?

Sein neuer Berater Pini Zahavi gab nun bekannt, dass sich Lewandowski eine neue Herausforderung wünscht. Im Grunde keine große Überraschung, da sich Lewandowski so sehr nach dem Gewinn der Champions League sehnt. Seit 2014 im Verein, hat es bisher nicht geklappt. Dennoch: Lewandowski hat Vertrag bis 2021.

Die Frage ist nun: Lassen ihn die Bayern gehen? Und wenn nicht, streikt er sich raus? Weiterlesen „Geht er oder bleibt er? Robert Lewandowski will weg. Aber spielen die Bayern auch mit?“

Watzke & Hoeneß – Einmal Ego streicheln bitte!

Nach den ganzen Presseartikeln in den letzten Tagen mit Aussagen von Hoeneß, Watzke & Co bin ich froh, dass es heute Abend endlich wieder um Fußball geht!

Erfolgreiche Männer mit Macht wie Uli Hoeneß und Hans-Joachim Watzke brauchen entsprechende Situationen, um ihr eigenes Ego zu streicheln. In den letzten Tagen konnte man davon einiges der Presse entnehmen. Dortmund und Bayern polarisieren noch immer, mittlerweile nicht mehr auf dem Platz, sondern nur noch daneben.

Es gibt nicht wenige, denen das mittlerweile ziemlich auf die Nerven geht. Fakt ist doch, dass beide Vereine einen tollen Job machen. Für die Presse sind ein entsprechender Austausch von Nettigkeiten natürlich ein gefundenes Fressen, welcher bis zum letzten Atemzug ausgeschöpft wird.

Mein Vorschlag, vor allem an Watzke & Hoeneß – Trefft euch an einem neutralen Ort, trinkt eine Flasche Wein, sprecht euch aus und feiert euch selbst.

Heute Abend dann wieder Champions League. Hoffentlich steht dann das Spiel des BVB im Vordergrund, nicht die Aussagen von Uli Hoeneß oder die Zukunft von Robert Lewandowski. Sonst spielen wir wirklich bald Lewa-Bullshit-Bingo.

Geschrieben von Florian Hellmuth

Der Fall Breno – Ein 21-Jähriger, der vielleicht nur auf seine Probleme aufmerksam machen will!

Es passiert nichts ohne Grund – Falls Breno seine Miet-Villa wirklich angesteckt hat, dann nicht unbedingt wegen dem Geld, sondern weil er Hilfe benötigt!

Wir haben in den vergangenen Tagen viel über das Thema „Burnout“ gelernt. Der Fall Breno hat mit dem „Burnout-Syndrom“ sicherlich nicht ganz so viel zu tun, wie z. B. bei Ralf Rangnick. Und dennoch scheint mir Breno ein Mensch zu sein, der Angst vor der Zukunft hat und deshalb „vielleicht“ etwas tat um zu signalisieren: „Mir geht es nicht gut.“ Weiterlesen „Der Fall Breno – Ein 21-Jähriger, der vielleicht nur auf seine Probleme aufmerksam machen will!“

Alles spricht über Hoeneß und die Südtribüne – Dabei ist man noch nicht mal für die Champions League qualifiziert…

Am vergangenen Wochenende gegen Gladbach gab es von einigen Bayern-Anhängern große Kritik an Entscheidungen von Uli Hoeneß & Co. In den Medien wird von nichts anderem gesprochen, aber was ist mit der Hauptaufgabe? Wenn das Sportliche nur noch Nebensache ist…

Es ist überhaupt keine Frage, dass die Bayern-Bosse auf die Plakate am letzten Wochenende reagieren müssen. Die Medien haben ebenfalls ihren Spaß und schreiben ohne Ende darüber. Interessant ist vor allem, dass man in vielen Berichten von den „Bayern-Fans“ spricht. Dabei ist die Aktion vom Samstag keine Aktion von „allen“ Fans der Bayern, sondern nur von einer Fangruppe. Die meisten Gruppen sprechen sich gegen die Plakate in der Allianz Arena aus.

Ich bin kein Insider der Bayern, dennoch ist es von einigen Fan-Gruppen nicht sehr klug mit dieser Kritik, gerade an Uli Hoeneß zum jetzigen Zeitpunkt für stunk zu sorgen.Uli Hoeneß ist der Mann, der sich in den vergangenen Jahrzehnten den Arsch für diesen Verein aufgerissen hat. Wenn Hoeneß und die Bayern einige Dinge beschließen, dann müssen die Fans das auch akzeptieren bzw. wenn sie kritisieren, dann vor allem sachlich und mit dem nötigen Respekt.

Außerhalb von München ist Hoeneß sicherlich kein Symphatieträger, dennoch sollte man ihn für seine Leistungen beim FC Bayern respektieren und diese anerkennen. Es wird in jedem Verein Entscheidungen geben, die nicht gerade auf viel Zuspruch der Fans stoßen, dennoch wird man einige Dinge nicht ohne Grund so durchziehen, wie man es tut. Muss man 1860 München helfen? Ich weiß es nicht, mir steht auch nicht zu darüber zu urteilen. Fakt ist, dass die Bayern helfen. Darüber hinaus muss man feststellen, dass es nicht nur der Verein ist, der leidet, sondern auch viele Mitarbeiter, sowie die Anhänger eines Vereines. Es hängt eben eine Menge dran und das Hoeneß und die Bayern helfen wollen, finde ich nur legitim und großzügig.

Das die Gerüchte rund um Manuel Neuer weiterhin diskutiert werden ist völlig ok. Ich kann auch die Meinung der Bayern-Fans verstehen. Man hat mit Thomas Kraft einen Keeper aus der eigenen Jugend. Er hat Talent, wieso Kraft also nicht die Chance geben? Auf der anderen Seite will man Champions League spielen, da braucht man einen Keeper der Erfahrung hat, der immer zur Stelle ist, manchmal auch die unhaltbaren hält. Ein Manuel Neuer kann das, hat mehr Erfahrung und kann ein Spiel entscheiden. Ich kann beide Seiten nachvollziehen, aber am Ende entscheidet der Verein, ob Manuel Neuer verpflichtet wird oder eben nicht.

Der große Nachteil an dieser ganzen Geschichte ist, dass der Sport, also das Kerngeschäft in den Hintergrund gerät. Grund dafür sind hier einige Fangruppen. Natürlich bekommt die Mannschaft das mit, man kann das nicht totschweigen. Selbstverständlich hat das Einfluss auf das Team, kann ablenken. Momentan steht man nur mit einem Punkt vor Hannover 96. Die werden sich sicherlich nicht so einfach geschlagen geben. Während man in Hannover konzentriert weiter arbeitet, gibts bei den Bayern eine Schlammschlacht zwischen Fans und Vorstand. Ein bisschen FC Hollywood ist nie schlecht, dennoch muss man seine Aufgaben erledigen, wenn man in der nächsten Saison Champions League spielen will, gerade wenn das Finale im eigenen Stadion statt findet.

Gewisse Fans und der Vorstand sollten nun sehen, dass sie sich wieder auf das Kerngeschäft Bundesliga konzentrieren und nicht, ob man 1860 München helfen will oder eben nicht. Das Spiel am Samstag hat gezeigt, dass man selbst gegen den Tabellenletzten nicht ohne Probleme gewinnen kann. In den letzten Spielen der Saison kommen noch besserere Gegner.

Fakt ist, dass alle Bayern Fans, sowie Verantwortliche sicherlich keine Lust haben in der nächsten Saison Europa League zu spielen. Also sollte man sich jetzt ums Sportliche kümmern und Prioritäten setzen, denn diese Dinge, die in den letzten Tagen in München abgegangen sind, können am Ende nur negative Folgen haben.

Geschrieben von Florian Hellmuth

Nach Hoeneß-Auftritt bei Sky90 – Die Medien machen eine große Story draus…

Es war der Auftritt von Uli Hoeneß, über den nun ganz Deutschland spricht – Aus klaren Worten vom Bayern-Präsidenten, machen die Zeitungen und Magazine nun Fässer auf, die eigentlich geschlossen sind. Wie macht man aus einer Mücke einen Elefanten? Ganz einfach… fragt die Medien.

Sonntag 19:30 Uhr – Sky90 – Im Vorfeld wurde der Auftritt von Uli Hoeneß heiß erwartet, da man weiß, dass er ehrlich sagt, was er denkt. Eine Talkrunde mit Hoeneß ist immer spektakulär, weil man oft auch interne Dinge erfährt, die man sonst nirgendwo hört. Wie stellt man sich nun die Medien vor? Sitzen die Redakteure der Zeitungen nun vor dem Fernseher und warten auf Aussagen von Hoeneß, die sie verwenden können, aus denen sie eine Story machen können? Na klar… und wenn es etwas härter wird, dann kleistern wir ne ganze Seite zu.

Denkweise der Medien

Sky90 > Uli Hoeneß > Bayern München > Top Story!= hohe Auflage!

Blickt man ins Internet, dann sind selbst die Fans der Bayern verwundert, wieso die Medien alles so hochsterilisieren. Uli Hoeneß hat das Image, dass er einer ist, der gut für Auflagen ist, eben weil er sagt, was er denkt. Auf der einen Seite ist das gut, auf der anderen Seite sollte man auch verstehen, was er meint, wenn er etwas sagt.

Meiner Meinung nach, hat Uli Hoeneß einen perfekten Auftritt in Sky90 gehabt. Nicht nur zum Thema der Bayern war er ehrlich, sondern auch zu den anderen Themen. Er traut Mainz zu, dass sie am Ende den fünften Platz erreichen können, den BVB traut er sogar den Titel zu und lobt die Jugendabteilung. Auch beim Thema „St. Pauli“ wirkte er nett und bescheiden, dabei haben die Bayern vor einiger Zeit mit einem Freundschaftsspiel dem angeschlagenen Klub so Geld eingespielt… keine Selbstverständlichkeit im Profifußball.

Bei dem Thema Bayern München fragte ich mich dann… was gibt es Neues? Es ist seit langer Zeit bekannt, dass van Gaal jemand ist, der die dominante Figur auf der Trainerposition ist. Er lässt sich nicht reinreden, er hat Erfahrung und er geht seinen Weg. Van Gaal zeigte in der letzten Saison, dass er ein guter und erfolgreicher Trainer ist. In dieser Saison läuft es zwar nicht so gut, aber van Gaal denkt zu wissen, wie es weiter geht. Wenn Hoeneß sagt, dass man nicht mit van Gaal reden kann, dann überrascht das nicht, überhaupt nicht. Natürlich ist es nicht gut, wenn man sich wie van Gaal nichts sagen lässt, er ist aber in dieser Beziehung ein sturer Bock, aber auch deshalb hat man ihn geholt? Man nennt ihn den „General“, er ist der Chef, er arbeitet mit der Mannschaft und er stellt die Spieler auf.

Wenn Hoeneß sieht, dass etwas nicht passt oder jemandem nicht gerecht wird, dann haut er dazwischen. Ich sehe das positiv, denn das ist ehrlich und zeigt, dass etwas nicht so läuft, wie es sollte. Auch hat er recht, wenn er sagt, dass Spieler getroffen haben, die bei van Gaal nicht oft gespielt, fast schon abgeschrieben waren. Da viele andere Spieler verletzt sind, muss er diese nehmen, die sind angestachelt und zeigen gute Leistungen. Das ist nichts Ungewöhnliches… dennoch ist es natürlich von van Gaal falsch, wenn er Spielern nicht mehr das Vertrauen gibt, dass sie verdienen, zumal sie ein Teil einer Mannschaft, einer Gemeinschaft sind. Egal ob man spielt oder nicht, die Jungs sehen sich jeden Tag, trainieren zusammen, essen zusammen und unternehmen etwas zusammen, sie sind ein Teil der Mannschaft.

Die Kritik von Hoeneß ist vollkommen gerechtfertigt. Auch wenn van Gaal in vielen Dingen stur ist, der Erfolg der letzten Saison gab ihm Recht, auch wenn es am Anfang nicht perfekt lief. Die Bayern haben ihn machen lassen und am Ende eine tolle und erfolgreiche Saison gespielt.

Nun läuft es nicht gut. Mit 10 Punkten hinter dem Tabellenführer aus Dortmund ist man weit weg, aber machbar ist es dennoch. Die Bayern gewinnen zwar momentan, spielen aber keinen überragenden Fußball. Man merkt, dass Ribery & Robben fehlen, dennoch darf man den Erfolg einer Mannschaft nicht an zwei Spielern ausmachen. Es ist ein Faktor, aber eben nur einer von vielen. Wenn ich etwas an van Gaal kritisieren würde, dann wäre es der Umgang mit manchen Spielern und auch im Gesamtkonzept der Mannschaft, man oft nicht das Gefühl, dass die Mannschaft Spaß hat, eben nicht nur Leistung zu bringen hat, sondern auch ihren Job zu Leben und zu Lieben. Der Zusammenhalt der Mannschaft ist meiner Meinung nach auch nicht so gut, wie bei anderen Teams. Das heißt für mich, dass andere Spieler die unterstützen, die momentan nicht gut drauf sind oder unzufrieden.

Zurück zu Hoeneß – Die wichtigste Aussage bei Sky90 war die, wo er meinte, dass es noch früh in der Saison ist und das es besser ist, jetzt etwas zu sagen, als später, wenn es zu spät ist. Man merkt, dass Hoeneß nicht zufrieden ist, dass liegt aber auch daran, dass die Mannschaft nicht die Punkte holt, die man gewohnt sind.

Ich bin der Meinung, dass Hoeneß in Sky90 das ausgesprochen hat, was bei anderen Vereinen „intern“ geregelt und diskutiert wird. Wenn er sagt, dass er mit van Gaal nicht viel redet, dass er sich nichts sagen lässt, dann geht er eben diesen Weg über die Medien. Wenn der Präsident der Bayern nicht Uli Hoeneß wäre, dann würden wir heute nicht darüber reden. Wir sehen Hoeneß als Bayern-Boss nicht als Präsident, sondern als der, der in den vergangen Jahren die Fäden gezogen hat, der einfach „The Man“ war. Nun macht er sich Sorgen, weil es nicht so läuft, wie gewünscht. Ich glaube nicht, dass alles, was argumentiert zutreffend ist. Hoeneß ist der Präsident, van Gaal der Trainer. Hoeneß darf sagen, was er will, aber van Gaal ist der Trainer und der Trainer trifft die Entscheidungen und ist am Ende dafür verantwortlich, wie gut die Mannschaft am Ende der Saison abschneidet. Ich sehe Hoeneß Aussagen nicht negativ, sondern positiv. Er sorgt sich um den Verein, um die Saison und weiß nicht genau, wo der Trend hingeht. Es ist eher ein Hilferuf…

Am Ende muss man konstatieren, dass Hoeneß seiner Sorgen Luft gemacht hat, dass van Gaal nicht mit sich reden lässt, wie viele andere Trainer auch nicht und das am Ende der Erfolg entscheidet, wie es weiter geht. Starten die Bayern nun eine Serie, dann laufen Hoeneß und van Gaal bald Hand in Hand durch München und essen ne Weißwurst. So ist der Fußball, wenn es läuft, dann läuft’s, wenn nicht, dann gibt es halt Kritik.

Was die Medien aber daraus machen, ist meiner Meinung nach einfach nur lächerlich…

Geschrieben von Florian Hellmuth

PS

Mehr zum Thema auch bei den Kollegen:

Allesaussersport

http://www.allesaussersport.de/archiv/2010/11/01/die-h-bombe-der-verein-bleibt-groser-als-der-trainer/

Sportmedienblog

http://sportmedienblog.de/2010/11/01/zundelmeister-hoenes-und-van-gaals-man-management/

Wie ist eure Meinung zum Thema?

Warum der FC Bayern München am Samstag gegen den VFL Wolfsburg verlieren wird… + Voting

Hallo liebe Leser,

am Samstag geht um 18:30 Uhr das absolute Topspiel in München über die Bühne. Der FC Bayern München empfängt in der Allianz Arena den Meister aus Wolfsburg. Ganz Fußballdeutschland wird morgen nach München schauen und dieses Spiel bewerten, analysieren und lange darüber sprechen.

Seit 43 Jahren sind die Bayern nicht mehr so schlecht in eine Saison gestartet. Mit 2 Punkten aus drei Spielen ist es kein Wunder, dass der Baum in München anfängt zu brennen. Einige Fans wünschen sich sogar Jürgen Klinsmann und seine Buddhas zurück, denn so schlecht wie im Moment waren die Bayern selbst unter ihm nicht. Die Bayern haben 3 Tore geschossen, aber auch 4 Tore bekommen. Das ist zu viel für eine Mannschaft, die die Meisterschaft gewinnen will und vor allem in der Champions League etwas reißen will.

Daher hat man am gestrigen Donnerstag knapp 25 Millionen € ausgegeben und mit einem Blitztransfer den Superstar Arjen Robben von Real Madrid verpflichtet. Robben ist ein sehr schneller und technisch hochwertiger Spieler, der Spiele auch im Alleingang gewinnen kann. Er wird den Bayern helfen und wie es aussieht auch morgen auf dem Platz stehen.

Am Anfang der Saison wurde viel darüber geredet, wie van Gaal wohl ist. Selbst die meisten Journalisten in Deutschland kannten ihn nicht. Nun ist er da und leistet keine schlechte Arbeit in München. Es sieht zwar so aus, aber aus der Ferne würde ich sagen, dass die Spieler noch nicht richtig wissen, was der Trainer von ihnen will. Ich frage mich manchmal, ob die Spiele van Gaal immer verstehen, denn in manchen Interviews habe ich Probleme ihn zu verstehen, da er noch nicht das beste Deutsch spricht. Das System, dass van Gaal spielen will leuchtet ein und ist taktisch sehr professionell. Die Frage ist nur, ob und wann die Spieler dieses System verstehen und ob sie es auch abrufen können.

Eines der größten Probleme in München ist aber der Medienrummel. Wie soll ein Trainer mit seiner Mannschaft in Ruhe arbeiten können, wenn die Presse immer auf der Matte steht. Gerade bei schlechten Spielen, wie am vergangenen Samstag in Mainz kocht die Presse über und man hat kaum Zeit für einen klaren Gedanken. Das bringt Unruhe in die Mannschaft und in das Umfeld. Auch wenn es die Spieler nicht zugeben wollen, aber es stört den Mannschaftsgeist und einige sind vielleicht nicht so bei der Sache, wie es eigentlich sein sollte.

Es fehlt bei den Bayern dennoch einer, der die Spieler wachrüttelt und einfach mal dazwischen haut. Als Beispiele fallen mir Oliver Kahn und Stefan Effenberg ein. Bei den Bayern fehlt es einfach an Typen. Der einzige, der ein wenig an die beiden rankommt ist Mark van Bommel. Aber der ist in meinen Augen einfach kein Vorbild, da er bei jedem Spiel rotgefährdet ist. Er spielt immer volle Kanne und das meist auf Kosten des Gegners. Egal ob Lahm, Schweinsteiger oder Klose, sie haben keinen „Arsch“ in der Hose um einfach mal zu sagen, was Sache ist. In diesem Bereich fehlt einfach jemand, der die Courage hat auf den Tisch zu hauen.

Ein Problem sehe ich auch auf der Torwartposition. Ich sehe Rensing nicht als die Ideallösung in München. Ich muss sogar Rudi Assauer Recht geben, denn dieser hat in seinem Videoblog gesagt, dass Rensing einer der schlechtesten Keeper der Liga ist. Von vielen Bayernfans wird er hochgejubelt, aber leider zeigt er nicht die Leistungen, die diesen Jubel bestätigen würden. Nicht zu Unrecht sind mit Manuel Neuer und Rene Adler zwei andere junge Torhüter im Aufgebot der Nationalmannschaft. Jörg Butt ist zwar ein guter zweiter Mann, aber als Nummer 1 bei den Bayern nicht mehr gut genug. Es wäre besser gewesen, wenn man Keeper wie Robert Enke und Manuel Neuer verpflichtet hätte. Die Bayern wollen die Nummer 1 in Deutschland sein, dafür braucht man auch einen Torwart, der eben Top-Leistungen zeigt.

Die Niederlage des VFL Wolfsburg am letzten Sonntag war völlig gerechtfertigt. Der HSV war besser und hat verdient gewonnen. Ich persönlich habe nach dem 2:2 gedacht, dass der VFL das Spiel nach Hause bringt, aber dann kam das 3:2 und somit der verdiente Sieg für den HSV.

Ich gehe davon aus, dass der VFL Wolfsburg morgen in der Allianz Arena gewinnen wird, evtl. sogar eindeutig. Die Bayern sind noch nicht soweit, um mit dem VFL auf einem Niveau zu spielen, auch wenn das die Bayernfans anders sehen. Die einzige Chance für die Bayern wäre ein frühes Tor, vielleicht sogar 2. Ich sehe beim VFL nur eine Schwäche… die Abwehr. Diese konnte bisher nicht überzeugen, gerade bei Freistößen hat diese viele Löcher, auch bei Kontern sah der VFL noch nicht so souverän aus.

Wenn der VFL Wolfsburg aber einmal am rollen ist, dann wird Rensing im Bayerntor überrollt werden. Die Bayernverteidigung ist eh alles andere als gut, fast schon amateurhaft. Die Wölfe spielen taktisch sehr gut und vor allem schnell. Sie kontern schnell und machen ihre Chancen eigentlich immer rein. Der Sturm mit Grafite und Dzeko ist einer der besten in Europa. Mit Misimovic im Mittelfeld ist dieses Dreieck fast unbezwingbar. Mit Obafemi Martins auf der Bank haben sie dann noch einen, der schneller ist als der Schall und der vor allem immer für ein Tor gut ist.

Es ist eine Klasse, die nur der VFL Wolfsburg hat. Gerade in der Schlussphase können sie ein Spiel noch komplett drehen und so ihren Gegner schwindelig spielen. In der letzten Saison, genauer gesagt am 26. Spieltag gab es ein 5:1 in der Volkswagen-Arena.  Tore sind also garantiert. Ich gehe davon aus, dass wir ein Spiel auf hohem Niveau erwarten dürfen das am Ende zugunsten des VFL Wolfsburgs ausgehen wird. Ich räume den Bayern ganz ehrlich keine Chance ein, auch wenn sie zuhause spielen und Arjen Robben seinen ersten Einsatz hat.

Die vermeintlichen Aufstellungen:

FC Bayern:

Rensing – Lahm, van Buyten, Badstuber, Pranjic – Tymoshchuk, Schweinsteiger – Robben, Ribery – Gomez, Olic

VFL Wolfsburg:

Benaglio – Riether, Madlung, Barzagli, Schäfer – Santana, Dejagah, Gentner – Misimovic – Grafite, Dzeko

Eines ist sicher:

Wenn die Bayern morgen nicht gewinnen, dann wird es langsam eng für van Gaal. Ich persönlich würde ihm noch mehr Zeit geben um seinen Plan, seine Strategie umzusetzen, aber wer München kennt, der weiß, dass es alles andere als ruhig werden würde. Man muss abwarten wie das Präsidium auf eine weitere Niederlage reagieren würde.

Der Gewinner ist auf jeden Fall der Fan. Wir dürfen uns auf ein extrem spannendes und richtungsweisendes Spiel freuen. Mit Arjen Robben und Franck Ribery gegen Misimovic, Grafite und Dzeko. Mehr geht in der Bundesliga eigentlich nicht.

Kleine Randnotiz: Bei dem Spiel morgen werden ganze 22 Kameras eingesetzt. Wir dürfen uns also auch auf eine tolle Übertragung freuen.

Ich wünsche viel Spaß und gute Unterhaltung…^^

Geschrieben von Florian Hellmuth

Logoquellen: FC Bayern und VFL Wolfsburg – Die Logos gehören den Vereinen

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