Wenn man sich ein aktuelles Angebot von Sky anschaut, dann fragt man sich, wie schlecht es dem Unternehmen wirklich geht – Laut vielen Kunden bekommt man bereits für 25 € zwei Pakete + HD für 12 Monate!
Als ich heute morgen das Forum von Digitalfernsehen.de öffnete, dachte ich, dass kann doch nicht sein? Den Eintrag habe ich nun weiter durchgelesen und dieses Angebot wurde von vielen Usern bestätigt.
Dieses Angebot zeigt, wie schlecht es Sky momentan geht. Man kämpft um Kunden, um jeden Kunden und als Abonnent fragt man sich wirklich, wie lange das noch gut gehen kann. Das Angebot liest sich wie ein Hilferuf.
Dies wird über die Telefon-Hotline angeboten:
Sky Welt + 2 Premium-Pakete + HD für 24,90 €
Dazu gibt es einen mietfreien HD-Receiver – Kosten: 7,50 € für Versand & Verpackung – Das Angebot gilt wie immer 12 Monate. Schaut man auf die Homepage und klickt auf abonnieren und tippt dieses Angebot ein, dann landet man bei 49,90 € im Monat. Zwar zahlt man bis Januar nur 19,90 €, aber danach eben die 49,90 €.
Der Preis gilt aber nur Neukunden – Bestandskunden haben weiterhin die Möglichkeit, ihren Vertrag zu gleichen Konditionen zu verlängern, in einigen Fällen kann man auch noch etwas am Preis machen.
Nutzt man das Hotline-Angebot voll aus, dann kann man sich alle HD-Sender sichern – Einfach als Premium Film oder Sport/Buli wählen und alles ist frei. Das alles für knapp 25 €?
Sky braucht Kunden, das ist die Meldung, die dieses Angebot, wie bisher kein Zweites unterstreicht. Für mich hört es sich nach absoluter Hilflosigkeit an, denn wie gesagt, normalerweise bezahlt man für diese Sender knapp 50 € im Monat.
Ob Sky mit diesen Angeboten aus der Krise kommt, bleibt abzuwarten. Vor einigen Jahren gab es eine Phase, in der die Abos wirklich billig, sogar für 9,99 € verramscht wurden, am Ende brachte aber auch dies kein Erfolg. Meiner Meinung nach ist dies der letzte Schritt, um noch irgendwie Gewinne einzufahren und Kunden zu gewinnen.
Ich bin gespannt, wie sich das in Zukunft entwickelt … sehr gespannt …
Geschrieben von Florian Hellmuth