Kristina Inhof im Interview – „Ich hoffe, dass sie die kleine Österreicherin ins Herz schließen werden“

Sie ist die Neue im Moderatoren-Team von „Sky Sport News HD“. Heute Abend wird Kristina Inhof wieder für die Champions League auf PULS4 in Österreich vor der Kamera stehen. Vorher hat sie sich die Zeit genommen, etwas mehr über sich zu erzählen.

Unbenannt

Hallo Kristina, erst mal Lieben Dank für deine Zeit! Ab April bist du als Moderatorin bei „Sky Sport News HD“ im Einsatz. Die „SportWoche“ in Österreich titelt aktuell mit „Kristinas Aufstieg“ – Ist das am Ende wirklich nur ein Aufstieg oder doch eher eine Bestätigung für die Arbeit, die du in den letzten Jahren geleistet hast?

Einerseits natürlich ein Aufstieg, weil ich schon lange gehofft habe, den Sprung nach Deutschland zu schaffen. Außerdem ist das noch nicht vielen Österreichern gelungen. Andererseits ist es tatsächlich die Ernte jahrelanger Arbeit. Jedes Praktikum, jeder anfangs schlecht bezahlte Job und jede Live-Sendung die ich in den letzten Jahren gemacht habe, haben mir schlussendlich die Erfahrung und das Können gegeben, mit denen ich schlussendlich den „Aufstieg“ geschafft hab. Weiterlesen „Kristina Inhof im Interview – „Ich hoffe, dass sie die kleine Österreicherin ins Herz schließen werden““

Vor dem großen Damen-Finale in Wimbledon – Marco Hagemann über Sabine Lisicki: „Kröne deinen Weg“

Der große Tag ist gekommen! Deutschland fiebert dem großen Damen-Finale in Wimbledon zwischen Sabine Lisicki und Marion Bartoli entgegen – Für Sky sitzt Marco Hagemann am Mikrofon. Mit ihm habe ich ganz kurz vor dem Finale über das gesprochen, was uns heute erwarten wird!

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Britta Hofmann im Interview – „Ohne Routine geht es nicht“

Mit „Planet of Sports“ spricht Britta Hofmann über ihre Arbeit bei „Sky Sport News HD“ und „Sky Sport“, über ihren Auftritt bei Markus Lanz und wie es ist, wenn man sich selbst in der Bild-Zeitung entdeckt.

Nach weit mehr als einem Jahr gibt es nun wieder ein Interview im Blog. In den vergangenen Wochen und Monaten gab es viele Anfrage von Lesern, „wann“ es denn mal wieder eines geben wird. Ich schließe aktuell nicht aus, auch in Zukunft wieder regelmäßiger ein Interview zu führen, wenn es sich anbietet. Weiterlesen „Britta Hofmann im Interview – „Ohne Routine geht es nicht““

Klein, aber oho! Die Fußball-„Kaiserin“ im Interview!

Hallo liebe Leser,

ich habe mir gedacht, dass ich zum Abschluss des Jahres noch ein Interview führe. Mit Andrea Kaiser von Sat.1 habe ich nun eine Frau gefunden, die wir bereits im letzten Jahr im Interview hatten, die aber in diesem Jahr eine Menge erlebt hat. Daher finde ich ein Interview mit ihr zum Abschluss des Jahres sehr passend.

Bildquelle: Andrea Kaiser auf Facebook

Hallo Andrea, da bist du ja schon wieder ;) Weihnachten steht vor der Tür – Wie groß ist die Vorfreude bei dir persönlich, vor dem Fest der Liebe?

Hallo, die Vorfreude auf Weihnachten ist riesig :-) Weil es das Fest der Liebe und der Familie ist. Aber direkt am 25. geht es dann für mich auch in die Sonne….

Hast du deine Geschenke schon zusammen oder kaufst du lieber „fünf vor zwölf?“

Diesmal war ich früher dran :-) Ich hab schon fast alle Geschenke…. da ich so viel unterwegs war, hab ich fast alles im Internet bestellt.

Unser letztes Interview hatten wir am 14. April 2009. Damals gab es noch das DSF, du warst Single und moderiertest die Moto GP. Heute bist du bei Sat1, verheiratet und einfach fett im Geschäft. Wie bewertest du diese schnellen Veränderungen in deinem Leben?

Ist unser letztes Interview schon so lang her??? Es ist wirklich viel passiert- von außen wirkt es wahrscheinlich noch schneller als für mich persönlich…. Ich mach seit mittlerweile 8 Jahren Fernsehen- seit 3 Jahren Sportfernsehen- und in den letzten 3 Jahren ist wirklich sehr viel passiert, aber das wichtigste ist: ich bin glücklich beruflich UND privat…..

Vermisst du denn die Zeit beim DSF, bzw. heute Sport1?

Oh ja, ich vermisse vor allem meine Kollegen…. Und die Moto GP- das war eine tolle Zeit!

Neben den Fußball-Übertragungen, haben wir dich in diesem Jahr auch beim Boxen gesehen. Verfolgst du diese Sportart schon länger oder war das eher eine „Kann man ja mal machen“ Angelegenheit?

Boxen hab ich auch schon beim DSF moderiert. Das ist absolut eine Herzensangelegenheit :-) Ich war sogar schon privat beim Boxtraining und ich bin mir sehr sicher, dass man mich noch öfter beim Boxen im TV sehen wird!

Andrea bei Minus 17 Grad in Trondheim...

Für Sat.1 bist du immer wieder live vor Ort – Wie stressig ist eigentlich das Reisen und wie bereitet man sich auf die Städte vor? Trondheim war vor ein paar Wochen mit Minus 17 Grad nicht sonderlich warm. Fragt man sich dann, wieso tue ich mir das an oder eher, auf die Zähne beißen und weiter…

Stimmt, die Reiserei ist schon stressig. Von den Städten selbst bekomm ich meist leider gar nicht so viel mit. Ich seh den Flughafen, das Hotel und das Stadion. In Trondheim war ich nur 10 Stunden- bei dem Temperaturen war das aber ganz gut :-) Ich zieh meinen Hut vor den Fans, die dabei im Stadion waren!

Hast du Dinge, die du auf jede Reise mitnimmst? Bei den meisten hört man immer IPod und Laptop. Wie ist das bei dir?

Ohne mein Handy verlasse ich nicht das Haus ;-) Ipod ist auch dabei wird aber nicht so oft benutzt. Laptop und die Themenmappen mit allen Daten zum Spiel sind IMMER dabei!

Am kommenden Mittwoch bist du in Sevilla. Für den BVB geht es in diesem Spiel um alles. Wie siehst du die Chancen für die Borussia?

Das ist für den BVB auf jeden Fall ein Endspiel- es wird sehr sehr spannend. Ich freu mich wahnsinnig auf das Spiel und drücke fest die Daumen. Ich weiß dass Dortmund sehr zuversichtlich ist :-) Wäre für die Fans ein tolles Weihnachtsgeschenk :-)

Für Sky ist z. B. „DJ“ Rollo (Rolf Fuhrmann) in Sevilla. Wie ist das Verhältnis zu den Kollegen von anderen Sendern? Unterhält man sich oder geht man z. B. mal einen Kaffee trinken?

Nicht nur der liebe Rollo ist für Sky dabei, sondern auch mein Ehemann :-) Ich mag die Kollegen von Sky- es gibt immer ein sehr angenehmes Miteinander!

Du bist bei „Facebook“ angemeldet. Mit 4396 Freunden bist du sehr gut vernetzt. Hilft es dir auch bei der Arbeit oder ist das eher Freizeit? Viele andere Kollegen sind ebenfalls dort angemeldet. Ich nutze es z. B. seit einem guten Jahr und möchte es nicht mehr missen.

Facebook ist super…. ich hab leider jetzt schon sooo viele Freunde, dass ich keine weiteren annehmen kann- das heißt; ich werd wohl bald ne weitere Seite machen müssen.

Schaust du eigentlich, was Blogger & Co im Internet über dich schreiben? Ich denke Kritik, gerade konstruktive sollte jeder annehmen.

Ich lese überhaupt nicht, was in Foren über mich geschrieben wird…. Ich lese aber alles, was man mir persönlich schreibt. Ich geb dir auch recht, dass konstruktive Kritik wichtig ist…. aber deswegen hab ich auch ein tolles Team, mit denen ich über sowas spreche – es gibt bei uns nach jeder Sendung eine Kritik in großer Runde!

Du bist ein gutes Beispiel dafür, dass Frauen mittlerweile im Fußball-Geschäft respektiert und ernst genommen werden. Wie siehst du denn den „Nachwuchs“ im Geschäft. Es werden immer mehr Frauen bei den Fußball-Übertragungen. Spontan fällt mir Julia Scharf von Sport1 ein.

Ich finde es super, dass es „Nachwuchs“ im Sport TV gibt- egal ob männlich oder weiblich- ich freu mich vor allem über meinen Kollegen Matthias Killing, der jetzt auch bei RAN ist. Ein toller Kollege und Moderator!

Das war es auch schon. Möchtest du unseren Lesern noch etwas mitteilen?

Ich möchte mich bei allen für ganz ganz viel liebe und tolle „Post“ bedanken und ich wünsche natürlich allen wunderschöne Weihnachtstage und ein himmlisches 2011….!

Dann vielen Dank für das Interview. Ich wünsche dir frohe Weihnachten und viel Spaß am Mittwoch in Sevilla!

Interview von Florian Hellmuth

Spontan am Morgen – Planet of Sports im Interview mit Sky Fieldreporter Rolf Fuhrmann

Hallo liebe Leser,

ganz spontan hat sich eben ein Interview mit Sky Fieldreporter Rolf Fuhrmann ergeben. Dieses möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten!

Rolf Fuhrmann im Planet of Sports Interview

Ich muss ja sagen, dass ich spontane Interviews mag. Wie sieht es bei dir aus, lieber Rollo?

Kein Problem …liebe es auch spontan!

Wie ist es denn für dich, als Fieldreporter selbst Fragen zu beantworten? Ungewohnt?

Es ist etwas anderes, das stimmt, aber nicht sonderlich komisch…bin es ja auch gewohnt… schon als DJ wurde ich ständig mit Fragen bombardiert

Was hast du denn für Platten aufgelegt? Machst du das noch immer?

Klaro, liebe die Musik, habe mit 15 die erste Diskothek in Ostfriesland gegründet unter der Jugendherberge in Aurich…Otto Waalkes hat damals alle wände bemalt hieß Jazzkeller und dann Meta großgemacht in norddeich mit Pink Floyd, Genesis, Jethro Tull und Co…..

Das sind Dinge, die nicht jeder von dir weiß. Wenn man dich als Fieldreporter sieht, dann merkt man aber schnell, dass du wirklich jung geblieben bist, dass du Spaß am Job hast und viel Humor hast. Vor einiger Zeit sagte ich mal, dass der Rollo wohl der coolste Typ bei Sky ist und dass das nichts mit dem Alter zu tun hat. Du lebst in Hamburg. Was bedeutet dir die Stadt, die Mentalität, einfach Hamburg…

Hamburg ist einfach klasse…bin durch Ersatzdienst hierhergekommen, studiert -deutsch und Geographie, auch abgeschlossen –Taxi gefahren und mehr… es ist einfach eine wunderbare Stadt… liberal, weltoffen und grün mit vielen Straßencafés und St. Pauli

Man merkt, dass du viel rumgekommen bist. Gestern warst du auf ST. Pauli, hast auch für Samstag Live! einen kleinen Bericht gedreht. Ist St. Pauli etwas Besonderes für dich? Was fasziniert dich persönlich an diesem Verein?

War damals im Volksstadion beim 2:0 für St. Pauli gegen den HSV und außerdem habe ich eine Schwäche für Underdogs schon immer gehabt… habe alle Aufstiege von Pauli mitgemacht, in Nürnberg das Spiel 2001 auf dem Heiligengeistfeld kommentiert vor 30000 und zweimal 95 und 2001 auch moderiert, zudem war ich mal stellvertretender stadionsprechen bei Pauli.

Du arbeitest jetzt schon einige Jahre für Sky Bzw. vorher für Premiere. Was macht für dich den Reiz dieses Jobs aus?

Fast 19 Jahre…es ist live, es ist immer neu, nichts ist vorhersehbar und ich mag einfach die Menschen, Spieler und Situationen…es macht immer noch sehr viel Spaß.

Eine private Frage habe ich noch… es wird immer von deinem Fuhrpark gesprochen… was hat denn Rollo alles für Maschinen?

Also den Buggy, selbstgebaut beim roten Kreuz vor 38 Jahren und meinen Surfbus, auch selbst ausgebaut, Baujahr 1994…und noch ein Fahrrad….

Genau, Sport ist wichtig Vielleicht sieht man dich ja mal zum Spiel radeln Zum Schluss ist es bei uns immer so, dass der gefragte auch selbst etwas sagen darf. Was möchtest du unseren Lesern noch mitteilen?

Ich liebe das Leben, meine Tochter, meine Freundin, meine Oma, meinen Job und schätze und respektiere meine Freunde und Kritiker.

Schönes Schlusswort – Ich kann nur sagen, bleib wie du bist, denn du bist Kult und einfach ein toller Typ! Vielen Dank für das Interview und alles Gute für dich!

Interview von Florian Hellmuth

WM Fazit von Sky – Planet of Sports im Interview mit Sky Sportchef Roman Steuer

Hallo liebe Leser,

wie bereits angekündigt, gibt es nun das Interview mit Sky Sportchef Roman Steuer. Wie einige bereits wissen, hat man sich bei Sky dazu entschieden, nur Fragen rund um die WM 2010 in Südafrika zu beantworten. Mehr Informationen wird es erst Mitte August auf der Sky Bundesliga-Pressekonferenz geben.

Hallo Herr Steuer, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für Planet of Sports nehmen. Wie ich gehört habe, waren Sie selbst bei der WM in Südafrika vor Ort – Mit welchen Eindrücken kommen Sie zurück? Mir wurde z.B. von einigen Journalisten in Südafrika mitgeteilt, dass die Menschen dort sehr freundlich und zuvorkommend waren. Können Sie das bestätigen?

Absolut. Ich war die erste Woche und nahezu die gesamte letzte WM-Woche vor Ort und konnte viele Eindrücke sammeln. Während dieser Zeit habe ich die Südafrikaner als sehr gastfreundliche und fröhliche Menschen erlebt. Das hat sich auch nach dem Ausscheiden der südafrikanischen Mannschaft nicht geändert. Zum Turnier an sich muss man sagen, dass Südafrika es entgegen der vielen kritischen Stimmen im Vorfeld geschafft hat, ein gutes Turnier zu organisieren und auszurichten.

Haben Sie sich die WM genauso vorgestellt oder hatten Sie im Vorfeld andere Dinge erwartet? Es wurde z. B. viel über die Sicherheit im Land berichtet. Wie waren Ihre Eindrücke? Konnten Sie sich frei bewegen?

Frei bewegen konnten wir uns in Südafrika so gut wie nie  – man ist immer von einem gesicherten Ort zum anderen gefahren. In den Stadien selbst oder auch im IBC lief aber alles reibungslos.

Ansonsten gab es im Team nur zwei kleine Vorfälle von Diebstahl und versuchtem Kreditkartenbetrug. Auch vor Ort habe ich lediglich von  kleineren  Zwischenfällen von schreibenden Kollegen gehört. Da wurde mal eine Kreditkarte oder Bargeld geklaut. Was den Sicherheitsaspekt anbelangt, hatten wir die Situation in etwa so erwartet. Ich glaube, dass es wichtig war, dass wir unsere Mitarbeiter im Vorfeld für dieses Thema sensibilisiert hatten. Das Team hat sich an die Verhaltensregeln gehalten und wir sind damit gut durch die fünfwöchige Produktion gekommen.

Eine Frage, die ich einfach stellen muss ist, ob Sie die Südafrikanische Küche probiert haben?

Ja, in der Auftaktwoche hatten wir unseren Teamabend in einem afrikanischen Lokal. Das Essen dort war sehr vielfältig und schmackhaft.

Haben Sie auch selbst Spiele im Stadion beobachtet oder nur im IBC, bzw. in den Kneipen und Bars?

Ich war bei drei Spielen im Stadion und war sehr positiv überrascht von der tollen Stimmung. Allerdings war das Getröte der Vuvuzelas nicht nur sehr laut, sondern auf Dauer auch nervig.

Kommen wir zu Sky – Ich habe fast alle Spiele bei Sky gesehen und war mit der Übertragung im Großen und Ganzen sehr zufrieden. Wie bewerten Sie die WM bei Sky im Ganzen?

Ich bin wirklich rundum zufrieden – wir hatten sehr lange Live-Strecken von bis zu zwölf Stunden im Programm. Uns ist es gelungen, unseren Abonnenten Top-Qualität zu bieten, was unter anderem an unseren Experten lag. Franz Beckenbauer, Jens Lehmann und Stefan Effenberg waren im Turnierverlauf sehr häufig Meinungsmacher und haben mit ihren Einschätzungen auf Sky für Diskussionen gesorgt. Gleiches gilt für die Kommentare von Marcel Reif, der auch bei dieser WM wieder bewiesen hat, dass er Deutschlands bester Fußballreporter ist.

Was sticht für Sie positiv heraus?

Vor allem das positive Feedback, das wir tagtäglich von unseren Zuschauern bekommen haben und noch immer bekommen. Dies ist für uns das entscheidende Kriterium. Außerdem muss ich an dieser Stelle meine Mitarbeiter nennen. Während meiner Zeit vor Ort, aber auch im Studio in München, konnte ich persönlich miterleben mit welcher Freude alle gearbeitet haben. Wir sprechen hier von 14- oder 15-Stunden-Tagen und das teilweise vier Wochen lang. Man hat einfach gemerkt, dass es für alle Teammitglieder etwas Besonderes ist, bei dieser WM für Sky dabei zu sein. Ich bin sehr stolz auf alle Beteiligten, denn diese Einstellung ist keinesfalls selbstverständlich. Das habe ich meinem Team während der WM übrigens auch so gesagt.

Was lief nicht so gut, bzw. was kann man verbessern oder wo gab es Probleme?

Angesichts des enormen logistischen und redaktionellen Aufwands, der mit der Übertragung einer Fußball-Weltmeisterschaft verbunden ist, gibt es mit Blick auf das Ergebnis unserer Arbeit eigentlich nichts zu beanstanden. Alles lief professionell und ruhig, aber dennoch mit viel Leidenschaft und Engagement.

Vor der WM gab es Kritik, dass Sie „nur“ mit 70 Leuten vor Ort sind – ARD und ZDF hatten ca. 550 Mitarbeiter vor Ort – Meiner Meinung nach hat man im TV nicht gesehen, dass die Öffentlich-Rechtlichen mehr Personal vor Ort hatten… Die Qualität hat Sky trotz kleinem Team in keinem Fall gefehlt. Haben Sie dennoch daran gedacht, mehr Personal mit nach Südafrika zu nehmen?

Eigentlich nicht. Unsere Mitarbeiter sind sehr erfahren in der Produktion von Live-Fußballsendungen. Ich konnte mich voll darauf verlassen, dass jeder genau weiß, was er tut. Zwar hatten die Öffentlich-Rechtlichen mit 550 Menschen ungefähr 10 Mann pro Spiel vor Ort und Sky mit 70 Mitarbeitern vor Ort für alle 64 Spiele nur einen pro Partie, aber dennoch ist es uns jeden Tag gelungen, ein qualitativ hochwertiges Produkt abzuliefern. Außerdem haben wir uns bewusst für die zweigleisige Berichterstattung sowohl aus Südafrika als auch aus dem Münchner Studio entschieden, die sich im Verlauf des Turniers auch bewährt hat

Sagen Sie mir, ob ich falsch liege – Aber ich hatte das Gefühl, dass die Übertragungen der WM etwas lockerer und humorvoller waren, als sonst bei der Bundesliga – Manchmal finde ich die Gespräche etwas trocken, bzw. es fehlen die Emotionen, aber bei der WM hatte ich das Gefühl, dass vielleicht mehr Freude und Spaß herrschte.

Eine Fußball-Weltmeisterschaft ist einfach ein großes Fest. Das hat man ja auch in ganz Deutschland bei den Public Viewings miterleben können. Es ist gut, wenn diese besondere Atmosphäre auch während des einen oder anderen Moments in unseren Übertragungen rüberkam, wobei ich mich auch während unserer Bundesliga-Berichterstattung stets gut unterhalten fühle.

Die WM-News sind während der WM richtig gut angekommen – Plant man nun eine eigenständige Sendung z. B. vor der Bundesliga oder schaut man, dass man diese Rubrik in die bereits vorhandenen Übertragungen einbaut?

Mit den Sky WM-News wollten wir z.B. mit Neuigkeiten aus der Bundesliga, der Formel 1 und aus Wimbledon Platz für Themen bieten, die sonst möglicherweise etwas untergegangen wären. Auch hierfür gab es außerordentlich positives Feedback von den Abonnenten. Sie müssen allerdings sehen, dass uns während der WM eine Infrastruktur zur Verfügung stand, die wir sonst so nicht an jedem Tag haben. Wir werden sicherlich genau überlegen, ob und wie wir die News fortsetzen. Konkrete Planungen gibt es jedoch derzeit nicht.

Letzte Frage zur WM – Waren Sie mit den „Einschaltquoten“ zufrieden? Mich würden die Quoten sehr interessieren, aber ich bin mir sicher, dass Sie mir diese nicht sagen werden :)

Wie bereits angesprochen waren wir gerade mit den direkten Reaktionen unserer Abonnenten sehr zufrieden, von denen wir äußerst positive Rückmeldungen zu unserer WM-Berichterstattung erhalten haben. Das spiegelt sich auch in den Nutzungszahlen wider, die noch mal höher als bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land vor vier Jahren ausfielen. Dass unsere Abonnenten die WM 2010 mehr und länger genutzt haben als bei der Heim-WM 2006, ist eine große Bestätigung unserer Arbeit.

Vielen Dank für das Interview!

Fragen von Florian Hellmuth

„Spanien ist für mich großer Favorit“ – Planet of Sports im Interview mit ZDF Kommentator Thomas Wark

Hallo liebe Leser,

bereits nächste Woche geht es endlich los. Die WM 2010 geht in Südafrika über die Bühne. Ein Mann, der live in Südafrika über die WM berichten wird ist ZDF Kommentator Thomas Wark. Er wird einige Spiele für das ZDF kommentieren. Im Planet of Sports Interview spricht er über seine Vorfreude auf die WM, über die deutsche Mannschaft und auch über die vemeintlichen Favoriten dieser WM.

Das Interview

Hallo Thomas, vielen Dank, dass du dir die Zeit für uns nimmst. Bevor wir zur aktuellen WM in Südafrika kommen, würde ich gerne vier Jahre zurückgehen. Im Jahre 2006 gab es bei uns die WM im eigenen Land. Viele bezeichneten diese Zeit als Sommermärchen. Welche Erinnerungen hast du noch an diese WM?

Sommermärchen fand ich immer zu pathetisch und kitschig. Es war einfach ein großartiger Sommer mit einer nie für möglich gehaltenen deutschen Grundstimmung für eine sympathische Mannschaft. Im Ausland haben sie endlich mitgekriegt, dass das Bild vom muffeligen Deutschen schon lange nicht mehr passt.

Würdest du diese Zeit als deinen Karrierehöhepunkt sehen?

Wenn ich mich als Teil dieses tollen Ereignisses begreife: ja! Fachlich muss ich sagen, habe ich schon bessere Kommentierungen abgeliefert. Als Kommentator bist du aber auch immer abhängig von der Qualität der Spiele und ich habe ein paar der schlechteren erwischt 2006

Kommen wir zur bevorstehenden WM. Wie groß ist deine Vorfreude? Was macht deiner Meinung nach diese WM in Südafrika aus, vielleicht sogar besonders?

Die Vorfreude wächst mit jedem Tag. Am Anfang war ein bisschen Skepsis wegen der Sicherheitslage da, aber die ist inzwischen gewichen. Das ZDF hat viel investiert in unsere Sicherheit und wie ich höre, ist alles sehr gut organisiert. Ich freue mich am meisten auf die für mich völlig neue Fußball-Mentatlität der Südafrikaner, vielleicht wird das ein bisschen so wie in Südamerika.

Wann fliegt denn das ZDF-Team nach Südafrika? Im Gegensatz zu Sky wird das ZDF mit vielen Leuten vor Ort sein.

Wir starten am 7. Mai, verteilt auf mehrere Flieger. ARD und ZDF sind allerdings nicht mehr so stark vertreten wie 2006, trotz des geringeren Personals aber werden wir unseren Standard halten können. Wir fahren ja fast ein Vollprogramm in Südafrika

Gibt es besondere Dinge, die du mit nach Südafrika nimmst bzw. etwas, was dir wichtig ist? Was darf auf keiner Reise fehlen?

Buch ( „Das Ende des Vandalismus“ von Tom Drury)

CD („Someone Here Is Missing“ von The Pineapple Thief)

Ipod ( 80 GB vollgepresstes Programm)

Laptop (ca. 5000 Seiten Vorbereitungslektüre)

Wie bereitest du dich auf die WM vor?

Viel lesen über die Mannschaften, viel reden mit Fachleuten, die man vor Ort trifft und vielleicht mal ein Spiel aus der Quali anschauen

Kommen wir zur Nationalmannschaft. Wie schwer ist deiner Meinung nach der Ausfall von Michael Ballack?

Wenn die anderen Spieler diesen Ausfall als Chance begreifen, dann könnte das eine ungeahnte Wirkung haben – Trotzreaktion und „Jetzt erst recht“, das würde mir gefallen und wenn dann dabei noch eine Mannschaft zusammen wachsen würde, wäre das geradezu phänomenal!

Auch weitere Spieler fallen verletzt aus. Einige Namen sind: Rene Adler, Heiko Westermann, Simon Rolfes und auch Christian Träsch. Hat die Mannschaft das Potenzial diese Ausfälle zu kompensieren?

Wenn das 1. Spiel gewonnen sein wird, wird niemand mehr über diese Ausfälle sprechen. Mit dem Wissensstand von heute und den Leistungen gegen die drittklassigen Ungarn im Testspiel bin ich da aber ein bisschen skeptischer

Auf welche Spieler wird es ankommen, welche Spieler können Verantwortung übernehmen?

Schweinsteiger wird total im Focus stehen. Khedira wird zum Führungsspieler werden, Lahm ist es bereits  und nach der so erfolgreichen Bayern-Saison werden die schon eine starke Achse bilden

Wie stehst du denn zu der Entscheidung, dass Philipp Lahm nun Kapitän ist? Ist er der richtige oder doch eher Bastian Schweinsteiger oder vielleicht ein ganz anderer? Meine einzige Sorge bei Lahm ist, dass er für diese wichtige Aufgabe vielleicht zu ruhig ist.

Dein Eindruck täuscht. Erinnere dich nur an das Interview von Lahm in der Süddeutschen Zeitung zur Krise des FCB beim Saisonstart, das war messerscharf und hatte große Wirkung. Schweinsteiger hat sich zwar enorm entwickelt, als Kapt’n aber sehe ich Lahm als geeigneter.

Viel diskutiert wurde in den letzten Wochen über den Sturm. Ist es richtig, dass man Podolski und Klose nach einer schlechten Saison weiterhin das Vertrauen schenkt?

Wenn sie im 1. Spiel ihre Tore machen, wird diese ganze Diskussion obsolet sein. Klar ist aber, dass ein Stürmer geopfert werden muß, um einen Abwehrspieler nachnominieren zu können. Da könnte es Kießling treffen, für die Anderen spricht ihre größere internationale Erfahrung.

Ganz klar – Hätte man Kuranyi mitnehmen müssen oder nicht? Was spricht dafür und was dagegen?

Ich hätte ihn mitgenommen, ganz klar. Aber das Thema ist durch und Löw hat sich nicht verbogen, auch keine schlechte Eigenschaft.

Eine weitere Personalie, die für Gesprächsstoff sorgte war Torsten Frings. Wie siehst du seine Situation? Ich denke nach der Verletzung von Ballack hätte ich meine Entscheidung noch mal überdacht und ihm vielleicht doch noch eine Chance gegeben.

Siehe oben. Auf der einen Seite steht Löw’s unverrückbare Auffassung, mit Frings einen zu langsamen 6er zu haben. Auf der anderen Seite haben wir Fring’s starke Saison mit Werder. Doch Löw hat sich für den Jugendstil entschieden, was am ende besser ist für Deutschland, werden wir sehen. Ich hätte Frings nachnominiert, wenn er noch gewollt hätte…

Was denkst du, wie wird Löw bei der WM spielen lassen? Welche Spieler wird er beim ersten Spiel gegen Australien aufstellen?

Am Anfang steht der Bayern-Block, da kann Löw gar nichts falsch machen. Da gehört auch Badstuber dazu, wenn dann der Akku nach der Saison wieder voll sein sollte. Dem Jungen hat man den Verschleiß zuletzt deutlich angesehen. Khedira auf der 6, Özil davor und Klose neben Podolski als spitze, diese Beiden scheinen gesetzt

Ganz realistisch – Wie weit kann Deutschland kommen?

Die Vorrunde werden sie schaffen, da bin ich mir sehr sicher. Danach wird alles knapp werden, denk nur an das Spiel gegen Argentinien 2006, den Sieg im 11m-Schießen.

Welche Teams sind deine Favoriten auf dem WM Titel? Welches Team könnte alle überraschen?

Spanien ist für mich großer Favorit und alle Jahre wieder setzte ich auf England als Überraschung, auch wenn ich bei jedem Turnier voll daneben liege..

Das war es auch schon. Möchtest du unseren Lesern noch etwas mitteilen?

Ich hoffe, es wird Spaß machen zu Hause. Vielleicht erleben wir ja eine Weiterentwicklung des Fußballs – schneller, direkter, stürmischer. Und vielleicht einen Weltmeister, dem wir später ein afrikanisches Wintermärchen andichten können :)

Vielen Dank für das Interview. Ich wünsche dir viel Spaß bei der WM in Südafrika!

Interview von Florian Hellmuth

Bildquelle: thomsit.de

Demnächst: Planet of Sports im Interview mit Sky Kommentator Michael Born

Hallo liebe Leser,

ich habe in den letzten Wochen wieder einige Mails bekommen mit der Frage, wann es denn mal wieder ein Interview gibt, meist war dann auch ein Wunsch dabei… und fast immer wollte man ein Interview mit Michael Born lesen.

Vor zwei Tagen habe ich dann leise bei Sky angekloppft und gestern hat Born uns dann zugesagt. Das ganze wird dann wieder ein Text-Interview.

Wer schnell ist und wer noch fragen hat, der kann mir die gerne an chieffhellmuth@onlinehome.de schicken – Einige werde ich dann bestimmt benutzen.

Geschrieben von Florian Hellmuth

Bildquelle: ARENA

Planet of Sports im Interview mit Sky Moderatorin Jessica Kastrop

Hallo liebe Leser, wie versprochen gibt es nun das Interview mit Jessica Kastrop.

Ich wünsche viel Spaß beim lesen.

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Hallo Jessica, vielen Dank, dass du dir die Zeit für Planet of Sports nimmst.

Gerne

Die Leser fragen sich immer, ob die Personen, die in den Interviews zu lesen sind, den Blog bereits vorher kannten. Wie ist es bei dir?

Ja, ich kenne ihn, aber ich nutze das Internet eher zu Recherchezwecken.

Es war ehrlich gesagt, nicht gerade leicht im Internet etwas über dich zu finden. Irgendwann hatte ich Glück und habe einen Lebenslauf gefunden. Bis ins Jahr 2000 hast du Journalistik studiert. War das immer dein Wunsch?

Ich habe schon während meiner Schulzeit als Sportreporterin gearbeitet, damals war einer unserer lokalen Vereine in die Regionalliga aufgestiegen. Außerdem habe ich diverse Mitgliederversammlungen von Turnvereinen besucht. Aber ja, abgesehen von meinem Kinder-Berufswunsch Astronautin, wollte ich immer Journalistin werden, weil ich immer neugierig auf Menschen bin.

Bereits im Jahre 2001 warst du Sportredakteurin bei der Bild in Hamburg. Wie kann man sich das vorstellen? Ein Jahr zuvor das Studium beendet und kurz danach schon bei der Bild. Da können viele nur von träumen.

Naja, ich habe schon während meines Studiums in München fast täglich für die Bild gearbeitet, insofern war der Schritt nur logisch. Hamburg suchte eine Redakteurin, das Angebot hat mich aber natürlich sehr gefreut. Es war eine sehr lehrreiche Zeit.

Bei Bild Hamburg hast du aber nicht lange gearbeitet. Wie ich gelesen habe, bist du dann nach München gezogen und hast dort für die Bild geschrieben. Wie kam es dazu?

In Hamburg habe ich vornehmlich über Tennis berichtet, ich wollte aber zurück in den Fußball und in München ergab sich einfach die Gelegenheit, über die Bayern zu schreiben.

Seit April 2004 bist du nun bei Premiere bzw. Sky. Bist du zufällig vor die Kamera gekommen oder war es dein Wunsch?

Es war Zufall, sicherlich. Der Sender hat ein Casting veranstaltet, man hat mich gefragt, ob ich mitmachen wolle – immerhin stand ja mein Name fast täglich in der Zeitung. Ich bin zum Casting gegangen ohne große Hoffnungen oder Ambitionen – aber es hat geklappt.

Angefangen hast du bei Premiere mit der 2. Liga. War es für dich ein wichtiger Schritt?

Ja, sicherlich, aber noch viel wichtiger war, dass man mir Zeit gegeben hat, mich zu entwickeln. Dafür bin ich sehr dankbar.

Im Jahre 2006 kam für dich meiner Meinung nach der Durchbruch. Mit Talk & Tore zur WM 2006 haben dich mehr Leute gesehen, als zuvor bei der 2. Liga. Wie siehst du das? Welche Sendung oder welcher Schritt war für dich der wichtigste?

Jede Sendung ist ein Schritt nach vorne. Denn man weiß nie, was passiert. Immer wieder gibt es Produktionen, da gehst du raus und denkst: So was gab es ja noch nie, das ist noch nie passiert… Und so erlebt man immer wieder neue Situationen.

Du moderierst seit dieser Saison regelmäßig die Bundesliga. Im letzten Jahr hast du bereits am Freitag einige Spiele moderiert. Bist du froh über diesen Aufstieg?

Ich freue mich natürlich, aber mir ist die 2. Liga auch sehr ans Herz gewachsen. Vielleicht bin ich da etwas romantisch, aber die Menschen waren immer sehr, sehr freundlich zu mir und ich habe so viel erlebt – das prägt… Aber ich muss zugeben: Ich habe schönere Spiele gesehen in dieser Saison…

Es gab einen Punkt an dem ich gedacht habe, vielleicht wird das nichts mit ihr. Das war deine erste Live-Sendung im Sky-Bundesligastudio, ich glaube sogar am 1. Spieltag. Warst du da besonders aufgeregt? Du hast an diesem Tage immer auf deine Karte gestarrt und hast einfach total überfordert gewirkt. Am Ende kam dann: Viel Spaß bei der 2. Liga Konferenz. Ich denke sowas passiert jedem irgendwann. Wie kam es dazu? Du hattest vorher schon jahrelang moderiert.

Nun, ich habe in die 2. Liga abgegeben nach der Kickoff-Show – und danach kam die 2 .Liga. Das machte durchaus Sinn…

Ich persönlich war sehr zufrieden mit meinem ersten Bundesliga-Samstag, meine Chefs übrigens auch und die Reaktionen der Zuschauer waren sehr positiv. Irritationen gab es höchstens über mein Kleid, aber die rote Jeansjacke von Reinhold Beckmann bei „ran“ hat ja auch nicht jedem gefallen… Geschadet hat sie aber nicht.

Wie sieht denn bei dir die Vorbereitung auf eine Bundesliga-Sendung im Studio aus?

Sehr intensiv. Montags geht es mit der großen Konferenz in Unterföhring los, die Themen werden grob festgelegt, dann geht es mit dem Feintuning in der kleineren Runde mit dem Leiter der Sendung weiter. Ich telefoniere mit den Kommentatoren, Reportern, Verantwortlichen, den Kollegen vor Ort – und natürlich lese ich sehr viel. Es ist nicht leicht, sich auf zehn Clubs vorzubereiten, aber wir werden durch Opta sehr gut unterstützt. Mittwoch bis Donnerstag wird der Ablauf festgelegt, danach texte ich. Natürlich reagieren wir aber immer auch aktuell.

Wie muss man sich den Tag von Jessica Kastrop an einem Bundesliga-Samstag vorstellen? Wann stehst du auf, wann bist du im Studio, wann beginnen die Proben, was machst du während den Spielen, wie lange bist du nach der Sendung noch im Studio und wie lange sind die Nachbesprechungen?

Ich stehe um 7.30 Uhr auf, danach gehe ich kurz mit dem Hund raus, anschließend Frühstück, um 9.30 Uhr fahre ich ins Studio nach Ismaning, um 10 Uhr sitze ich in der Maske. Anschließend gibt’s die erste Probe, um 12.30 Uhr beginnt die Kickoff-Sendung. Dann Probe für die 15 Uhr-Show – und dann geht’s in die große Sendung. Mit allen Anmoderationen für Alle Spiele, alle Tore sind wir gegen 18.45 Uhr fertig. Nachbesprechung, und gegen 19.30 Uhr bin ich dann zuhause…

Kommen wir zu einem weiteren Thema. Du moderierst nicht den Sport bei Sky, sondern auch die Sky Lounge. Was macht dir dort am meisten Spaß? Bist du ein Serien bzw. Film Fan?

Es ist eine Talkshow, und ich bin immer einfach irre neugierig auf meine Gäste.

Wie sieht die Vorbereitung auf die Sky Lounge aus und wann wird die Sendung aufgezeichnet?

Auch dort kann ich mich auf eine tolle Redaktion verlassen. Wir bereiten die Sky-Lounge gemeinsam vor, aufgezeichnet wird immer Donnerstags.

Ich denke jeder Serien-Fan war neidisch auf dich. Wenn ich mich jetzt nicht irre, dann warst du am Set von Terminator, 24 und Nip Tuck. Wie war das? Wie muss man sich das vorstellen? Sind weitere Set-Besuche geplant?

Momentan arbeiten wir an einem neuen Set-Besuch von 24. Die 8. Staffel wird ja gerade gedreht. Die Set-Besuche waren sehr interessant, bei Nip Tuck sind wir aus Versehen auch direkt in die Dreharbeiten von Entourage reingeplatzt…

Wie war das Treffen mit Adrian Grenier? Ist er wie in der Serien „Entourage“ oder ist er ein ganz lieber? Viele Schauspieler entwickeln sich ja mit der Zeit ein wenig zur Serienfigur.

Er war sehr charmant und außergewöhnlich hübsch. Ganz wie in der Serie quasi…

Michael C. Hall wurde in der Nacht von Sonntag auf Montag als bester Hauptdartsteller in einer Serie mit dem Golden Globe ausgezeichnet. Auch sein Gegner den John Lithgow in der 4. Staffel spielt, wurde als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Was ist das Geheimnis dieser Serie?

Ein toller Schauspieler, er hat es verdient, eine großartige Serie – das Geheimnis? Naja, wo bitte sonst sympathisiert man mit einem Serienkiller…

Kurz vor den Golden Globes wurde bekannt, dass Michael C. Hall an Krebs erkrankt ist. Auch an dieser Stelle wünschen wir ihm gute Besserung. Bei der Verleihung trug er eine Mütze. Du hast Michael C. Hall im Studio in München kennengelernt. Wie wirkte er auf dich?

Oh Gott, ist das wahr? Das wusste ich überhaupt nicht! Gute Besserung!

Welche Serien schaust du denn privat? Gibt’s da einen Favoriten?

Meine Lieblingsserien: Friday Night Lights, 24, Entourage, Stromberg.

Man liest immer von deinem Hund namens „Anelka“. Nimmst du den immer mit ins Studio? Was bedeutet dir dein Hund? Also ich kenne das Leben mit Tieren und kann es mir auch nicht mehr ohne vorstellen.

Ich nehme sie mit, so oft ich kann. Sie ist auch sehr brav und weiß genau, dass sie nicht ins Studio darf. Manchmal streckt sie die Schnauze durch die Tür, aber rein traut sie sich nicht. Sie ist übrigens eine 8 Jahre alte Kromfohrländer-Hündin. Wer will, kann ja mal googeln…

Dein Kollege Sebastian Hellmann sagte bei uns im Interview, dass man aufpassen soll, wenn man ein Interview mit mir führt, da es meist eine Menge Fragen sind… stimmt doch nicht, oder? *zwinker*

Herr Hellmann hat meistens recht – so auch in diesem Fall:-)

Das war es eigentlich auch schon mit meinen Fragen. Möchtest du unseren Lesern noch etwas mitteilen?

Ich danke allen unseren Zuschauer für ihre großartige Unterstützung.

Vielen Dank für das Interview und alles Gute für die Zukunft !

Fragen von Florian Hellmuth

Bildquelle: SKY

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