#Hummels

Kommt es zum Comeback von Mats Hummels beim BVB? Es sieht sehr danach aus. Die Fans sind gespaltener Meinung. Am Ende zählt aber das sportliche, nicht die Empfindlichkeiten einiger Fans.

Mario Götze wurde als „Judas“ bezeichnet. Auch bei Mats Hummels ist entsprechendes in diesen Tagen zu lesen. Viele BVB-Fans haben den Wechsel zu den Bayern sehr kritisch gesehen. Ein Transfer zum „Feind“. Das BVB-Herz steht da so gar nicht drauf.

Als Fußball-Romantiker kann man das sogar verstehen. Auf der anderen Seite ist jeder Fußballprofi eben auch ein Arbeitnehmer. Es ist ein Job. Hummels hatte damals die Möglichkeit zurück zu seinem Jugendverein zu wechseln, für sich sportlich den nächsten Schritt zu gehen.

Natürlich ist das hart für die schwarz-gelben Anhänger. Aber eben auch ein Teil des Geschäfts. Hummels hat sich über Jahre mit dem BVB identifiziert, wurde Meister und Pokalsieger mit der Borussia. Erfolge, die man gemeinsam gefeiert hat.

In München folgte dann ein neues, für Hummels auch durchaus erfolgreiches Kapitel. Mit mehrfachen Meistertiteln, dem Pokalsieg. Nur der Gewinn der Champions League blieb ihm verwehrt.

Der Fußball ist manchmal verrückt. Auch Götze ist zum BVB zurückgekehrt, wurde mit gemischten Gefühlen empfangen. Heute ist er wieder absolut etabliert, spielte zuletzt eine sehr gute Saison, ist ein fester Bestandteil der Mannschaft.

Mats Hummels ist auch weiterhin ein Spieler, der jeder Mannschaft helfen kann. Er ist ein Leader, sportlich überzeugend und jemand, der mit seiner Erfahrung dem BVB auch dann weiterhelfen kann, wenn es mal irgendwie klemmt.

Gerade bei dieser jungen Mannschaft ist es wichtig, solche Spieler in den eigenen Reihen zu haben. Hummels könnte vielleicht sogar der Königstransfer werden, weil er den Klub kennt und mit seiner Erfahrung eine echte Lücke schließt.

Klar ist, dass der BVB es nicht allen Fans recht machen kann. Aber das muss der Klub auch gar nicht. Wichtig ist, was auf dem Platz passiert und nicht, ob einige Fans Hummels nicht mehr im BVB-Trikot sehen wollen.

Diese Empfindlichkeiten einiger tut nur eines: Dem Verein schaden.

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