Die Bayern und ihre Transfers – Top oder Flop? Loise Van Gaal gut genug für die Bayern?

Hallo liebe Leser,

die letzte Saison war für die Bayern eher eine Enttäuschend. Angefangen hat alles mit dem Buddha oder Grinseklinsi. Die Saisonziele wurden nicht erreicht. In der Champions League war gegen Barca relativ früh Schluss und im DFB Pokal genauso. Zum Glück für die Bayern gab es am Ende Rang 2 in der Tabelle und somit die direkte Qualifikation für die Champions League.

In dieser Saison soll alles besser werden. Meiner Meinung nach ist die Planung bisher eher eine „schlimmbesserung“ wie man im Digitalfernsehforum sagt.

Ein Toptrainer wurde versprochen und es kommt nun einer, der angeblich ein Top Trainer ist, den aber niemand kennt. Vor einiger Zeit im Doppelpass wurde in die Runde gefragt, wer denn den mit dem Namen Loise van Gaal etwas anfangen kann? Die Runde war relativ still, da man den Namen selbst in der Presse kaum gehört hat.

Hier mal ein paar Infos über Loise van Gaal

Trainer bei Ajax

Nach Beenhakkers Abgang 1991 übernahm van Gaal das Amt des Cheftrainers. In dieser Position verbrachte er eine sehr erfolgreiche Zeit: Ajax wurde mit ihm drei Mal niederländischer Meister (1994, 1995 und 1996). Van Gaal gewann außerdem 1993 den KNVB-Pokal und den niederländischen Supercup von 1993 bis 1995. Auf europäischer Ebene gewann Ajax 1992 den UEFA-Pokal und besiegte 1995 sensationell den AC Mailand im Finale der UEFA Champions League. 1995 gewann Ajax zudem gegen Grêmio im Elfmeterschießen den Weltpokal. 1996 zog Ajax erneut in das Finale der Champions League ein, unterlag dieses Mal aber Juventus Turin im Elfmeterschießen.

Die von ihm geprägte Ajax-Ära in den 1990ern wirkte sich auch auf die Niederländische Fußballnationalmannschaft aus, bei der Ajax-Spieler wie Patrick Kluivert, Clarence Seedorf, Marc Overmars, Frank und Ronald de Boer, Edgar Davids, Winston Bogarde, Michael Reiziger und Edwin van der Sar das Gerippe stellten.

FC Barcelona und Nationaltrainer

1997 wechselte er zum FC Barcelona und verhalf dem Team zu zwei Meisterschaften und 1997 zu einem Sieg gegen Borussia Dortmund im UEFA-Supercup. Trotz dieser Erfolge bei den Katalanen wurde er von den Fans stark kritisiert, da er zeitweise bis zu acht Niederländer zu Barça holte.

2000 wechselte van Gaal zurück in die Niederlande, wo er die Nationalmannschaft für die Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 2002 übernahm. Die Niederländer scheiterten spektakulär in der Qualifikation, und van Gaal wurde durch Dick Advocaat ersetzt. Er kehrte nach Barcelona zurück, wurde aber nach einem halben Jahr entlassen. Radomir Antic wurde sein Nachfolger.

Zum 1. November 2003 wurde Louis van Gaal technischer Direktor bei Ajax. In seine Amtszeit fiel der Verkauf von Zlatan Ibrahimović, gegen den sich Trainer Ronald Koeman letztendlich vergeblich wehrte. Im Oktober 2004 verließ er Amsterdam erneut.

Quelle: Wikipedia

Ich würde mal sagen, dass die besten Tage hinter ihm liegen. Klar hat er einige Titel gesammelt. Die meisten liegen aber schon einige Jahre zurück. In diesem Jahr holte er zwar die Niederländische Meisterschaft, aber das war es auch. Ich möchte die Eredivisie nicht beleidigen, aber diese ist nicht vergleichbar mit der Bundesliga. Nur weil ein Trainer in den Niederlanden Erfolge feiert, ist er kein großer Name. Ein Matthias Sammer oder ein Jürgen Klopp sind auch nicht schlechter als ein Van Gaal. Ich sehe das gleiche, wie in der letzten Saison. Die Bayern brauchen einen Trainer, der Autorität ausstrahlt und mit den „Stars“ umgehen kann. Ein Mancini, ein Capello oder ein Rijkaard wären die bessere Wahl gewesen. Ich sage nicht, dass Van Gaal ein schlechter Trainer ist, ich sage nur, dass er kein echter Name ist und das ich Angst habe, dass auch das in die Hose geht.

Die bisherigen Transfers

Bei den Transfers sieht es auch nicht viel besser aus. Die eigentlichen Baustellen der Bayern wurden nicht gefüllt, sonder die bereits guten Stellen wurden verbessert. Wo da das Konzept ist, wissen nur die Bayern.

  • Mario Gomez (30 Mio./Stuttgart)
  • Alexander Baumjohann (ablösefrei/Gladbach)
  • Andreas Görlitz (war an den KSC ausgeliehen)
  • Danijel Pranjic (10 Mio/SC Heerenveen)
  • Ivica Olic (ablösefrei/HSV)
  • Anatolij Timoschtschuk (11 Mio/Zenit St. Petersburg)
  • Edson Braafheid ( 2 Mio. / Enschede )

Für mich gibt es nur eine echte Verstärkung bei den bisherigen Transfers. Dieser ist Ivica Olic, denn der kann die Mannschaft verbessern und mit seiner Schnelligkeit und Dynamik ein Spiel entscheiden.

Wo Gomez 30 Millionen Wert ist, soll mir mal jemand erzählen. Er hat ohne Frage eine gute Saison gespielt in Stuttgart, dennoch glaube ich nicht, dass er an die Leistungen in München nur ansatzweise herankommt. Für mich ist er einer der überschätzten Spieler in der Liga. Ich gehe eher davon aus, dass er genauso wie Podolski die Bank wärmen darf.

Danijel Pranjic wurde in diesem Jahr Pokalsieger in den Niederlanden. Anatolij Timoschtschuk kommt von St. Petersburg zu den Bayern. Beide kosten viel Geld, ich finde sogar zu viel. Das sie gute Fußballer sind ist unbestritten, aber sind sie gut genug für die Bayern? Die Bundesliga ist ein anderes Kaliber als die Erendevisi oder die Russische Liga. Beiden werden Zeit brauchen, um sich an die Bundesliga zu gewönen. Die Frage ist, ob sie diese auch bekommen? Jedenfalls sehe ich beide nicht als potenzielle Top Verstärkung.

Mit Edson Braafheid wurde ein linker Außenverteidiger verpflichtet. Wenn Lahm dann rechts spielt, kann man diesen Wechsel nachvollziehen. Dennoch frage ich mich auch hier, ob dieser Braafheid auch für die Champions League geeignet ist? Wir werden sehen…

Wie man sehen kann, hat der neue Trainer Loise van Gaal die halbe Eredivisie mit in die Bundesliga gebracht. Ob das so gut geht, wie sich das die Verantwortlichen vorstellen, wage ich sehr zu bezweifeln.

Im letzten Jahr haben es die Bayern gewagt, mit einem neuen Trainer und einer neuen Mentalität. In diesem Jahr geht man wieder neue Wege mit einem Trainer aus den Niederlanden und mehreren Verstärkungen aus der Eredivisie. Wenn das in dieser Saison schief geht, dann müssen sich die Bayern damit anfreunden, dass aus der Klinsmann Sache nicht viel gelernt haben. Ich bin ein Freund von Neuerungen und Vereinen die etwas wagen, aber die Bayernfans haben in der letzten Saison ziemlich gelitten. Ob diese das in der neuen Saison evtl. noch mal mitmachen?

Zwei Personalien stehen noch im Raum. Diese aber auf der Abwanderungsliste. Luca Toni hat wohl keine Zukunft mehr bei den Bayern. Mit Olic und Gomez wurden Zwei Stürmer verplichtet, dazu kommt auch noch Klose. Ob die Bayern mit Vier Stürmern gute Laune reinbekommen, kann bezweifelt werden. Vielleicht kommt noch ein Verein, der Toni haben will. Frank Ribery sehe ich in Manchester oder bei den Blues in London. Die Bayern müssen sich damit anfreunden, dass er nicht gehalten werden kann.

Das Arjen Robben den Bayern abgesagt hat, wundert mich nicht besonders. Sorry Bayern, aber wer für Real Madrid spielt, der wechselt nicht in die Bundesliga. Im Internationalen Vergleich liegt die Bundesliga hinter der Premier League, Serie A, Primera Division und vielleicht auch hinter der Ligue A in Frankreich. Man muss auch sehen, dass Ribery und Toni damals von keinem Spitzenklub gekommen sind. Nun ist Ribery ein Superstar und wird nun zu einem echten Spitzenverein wechseln. Für die Bundesligafans tut es weh, denn er wird der Liga fehlen.

Vielleicht kommt ja noch der ein oder andere Topspieler dazu, auch wenn Hoeneß gesagt hat, dass die Transferplanungen erstmal abgeschlossen sind. Ich schmeiße mal die Position Torhüter in den Raum? Wollen die Bayern mit Rensing und Butt in die neue Saison gehen?

Es wird spannend zu sehen, wie sich die neuen Spieler und vorallem der neue Trainer einfügen werden. Ein fahder Beigeschmack bleibt dennoch…

Geschrieben von Florian Hellmuth

Update: Das Wettbieten um Ribery… Bericht der Bild

Update: Die Bild über das neue Team bzw. die Verstärkungen

Heinz Prüller wechselt zu Premiere / Sky – Ab Silverstone ist Prüller „back in business“

Hallo liebe Leser,

vor einiger Zeit haben wir bereits darüber berichtet, dass Heinz Prüller vor einem Wechsel zu Premiere/Sky steht. Genau dies wurde heute bestätigt. Bereits am 21 Juni, also zum nächsten Grand Prix in Silverston wird Prüller am Mikrofon sitzen.

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Die Meldung

Wien – Heinz Prüller wird neuer Kommentator der Formel-1-Berichtertstattung von Premiere in Österreich.

Der gebürtige Wiener wird zukünftig exklusiv für Premiere auf einem eigenen Tonkanal von den Qualifyings und den Rennen der Königsklasse des Motorsports berichten. Seinen ersten Einsatz hat Heinz Prüller am 20. Juni bei der Live-Übertragung vom Grand Prix in Silverstone. Die Zuschauer können dann optional per Fernbedienung zwischen Heinz Prüller und dem bestehenden Kommentatoren-Duo Jacques Schulz und Marc Surer wählen.

Kai Mitterlechner, Managing Director der Premiere Fernsehen GmbH: „Es freut mich sehr, dass wir unseren Zuschauern Österreichs populärsten Formel-1-Kommentator präsentieren können. Kaum ein anderer TV-Journalist verkörpert die Formel 1 so sehr wie Heinz Prüller. Er ist seit über 40 Jahren im Formel-1-Zirkus zu Hause und wird mit seinem unverwechselbaren Kommentatorenstil die perfekte Ergänzung zu Jaques Schulz und Marc Surer sein. Nach der Sicherung der Exklusiv-Rechte an der Deutschen Fußball-Bundesliga bis 2013 ist die Vereinbarung mit Heinz Prüller ein weiterer Schritt in unserem Versprechen, ab Juli unter dem Markenzeichen Sky allen Abonnenten in Österreich und Deutschland ein einzigartiges TV-Entertainment-Erlebnis zu garantieren.“

Quelle: Digitalfernsehen.de

Ich bin mir noch nicht sicher, ob Prüller auch in Deutschland zu hören ist. Es könnte sein, dass Jacques Schulz und Marc Surer auf Tonoption 1 senden und Prüller auf Option 2. Ich gehe davon aus, dass das auch so kommt. Einen Experten wird Prüller wohl nicht bekommen, zumindest wurde noch nichts berichtet.

Im Forum von Digitalfernsehen.de gibt es jedenfalls schon einige Stimmen zum Thema Prüller. Dabei sind einige positive, aber auch negative Stimmen. Zum einen freuen sich die Fans aus Österreich über diese Meldung, dafür gibt es Kritik von einigen deutschen Fans. Wenn Prüller wirklich auf Tonoption 2 fällt, dann würden beiden Optionen kommentiert werden. Bisher war es so, dass auf dem einen Jacques und Marc waren und auf dem anderen eben der Originalton mit den Motorgeräuschen. Dieser würde wegfallen.

Ein bisschen Zeit ist aber noch.

Eines ist sicher: Die Zukunft von Heinz Prüller ist geklärt und die Fans sind happy…

Geschrieben von Florian Hellmuth

Bildquellen: Sportal und Wikipedia

UFC am Samstag in Köln – Viel Kritik durch Medien und Sportler *Update*

Hallo liebe Leser,

in den letzten Wochen gab es keine Zeitung, die nicht über die UFC, also über die Ultimate Fighting Championship berichtete. Viele Fans in Deutschland sind außer sich, da gerade die großen Zeitungen nur kritische Berichte drucken, ohne zu verstehen, worum es eigentlich geht.

Aber was ist die UFC eigentlich?

Ultimate Fighting Championship (UFC) ist eine US-amerikanische Mixed-Martial-Arts-Organisation. Sie ist der weltweit größte MMA-Veranstalter und Marktführer. Das Unternehmen gehört Zuffa LLC, einem US-amerikanischen Sportvertrieb mit Hauptsitz in Las Vegas, Nevada.

Die erste Veranstaltung dieses Verbandes mit auf Vale-tudo-Regeln aufbauendem Reglement fand am 12. November 1993 in Denver statt. 1997 gelang der Abschluss eines Fernsehvertrages mit Fox Sports Net. 2005 wechselte man zu Spike TV, wo mit der Reality-Casting-Show The Ultimate Fighter der Durchbruch gelang. Spike TV strahlt mehrere Male im Jahr weiterhin spezielle Veranstaltungen unter dem Namen Ultimate Fight Night aus.

Die Hauptevents werden als Pay-per-View gesendet.

Quelle: Wikipedia

Die Politik ist momentan sehr sensibel, wenn es um das Thema Gewalt geht. Gerade nach dem Amoklauf in Winnenden wird alles unter die Lupe genommen. Das TV Programm, die Computerspiele und auch die UFC. Problem ist nur, dass die meisten Politiker keine Ahnung haben, wovon sie überhaupt reden.

Hier mal 3 Stimmen

„Geld an Jugendlichen zu verdienen mit Gewaltverherrlichung ist eine neue Form der Perversion des Denkens“, regte sich der nordrhein-westfälische Jugendminister Armin Laschet in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ auf und sieht „eine Verherrlichung von Gewalt“.

„Man muss diesen Wahnsinn verbieten“, geht Box-Experte Werner Schneyder sogar noch einen Schritt weiter“

Quelle: Sport1.de

Der Jugendminister von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet (CDU), ist der Meinung, dass „bei diesem neuen Spektakel nur eine Verherrlichung von Gewalt stattfindet“

Quelle: shortnews.de

Es gab aber auch die Kritik, dass es keine Regeln bei der UFC gibt. Auch das ist natürlich ausgesprochener Blödsinn…

Hier sind die wichtigsten Infos

Der Käfig

Der Ring nach UFC-Reglement hat die Form eines Oktagons (Achteck). Ursprünglich hatte die UFC die alleinigen Rechte einen Käfig dieser Form zu benutzen, seit 2001 wurden die Rechte jedoch freigegeben und seitdem benutzen auch viele andere Organisationen diese Form des Ringes. Anstelle von Ringseilen wird die Kampffläche durch einen Maschendrahtzaun begrenzt. Der Zaun beim Käfigkampf soll, neben dem martialischen optischen Eindruck, auch die Kämpfer davor schützen, von der Kampffläche zu fallen. Der Käfig besitzt einen Durchmesser von 9.75 m. Die Ringmatte ist ein harter Untergrund, und ist im Vergleich zu einem Wrestlingring nicht dazu gedacht den Aufprall abzufedern.

Kleidung

Es wird mit dünnen, an den Fingern offenen Handschuhen gekämpft. Diese speziellen Handschuhe dienen aber in erster Linie dazu, sich selber zu schützen und nicht den Gegner. Außerdem erleichtern sie den engen Körperkontakt mit dem Gegner. Die Hosen müssen vorher von der Commision erlaubt werden und es dürfen keine Schuhe im Ring getragen werden. Ebenso sind T-Shirts, lange Hosen oder ein Gi nicht erlaubt. Vor Einführung der Unified Rules durften Kämpfer sich ihr Outfit selbst auswählen und der mehrfache Turniersieger Royce Gracie hat alle seiner UFC-Kämpfe in einem Gi bestritten.

Quelle: Wikipedia

Die Regeln

Die folgenden Griffe, Verhaltensweisen und Schläge sind verboten:

01. Kopfstöße

02. Stiche in die Augen

03. Beißen

04. Haareziehen

05. Fish Hooking (z. B. Einführen der Finger in Mund oder Nase des Gegners)

06. Tiefschläge

07. Fingerstechen in Körperöffnungen, Platzwunden oder Verletzungen des Gegners

08. Hebel/Griffe an kleinen Gelenken (Finger…)

09. Schläge auf Wirbelsäule oder Hinterkopf

10. Strikes (abwärts gerichtete Schläge mit der Spitze des Ellbogens)

11. Schläge auf den Hals sowie direktes Abwürgen der Luftröhre

12. Kratzen, Kneifen oder Verdrehen von Haut und Gewebe

13. Griffe die zum Bruch des Schlüsselbeins führen können

14. Tritte auf den Kopf eines am Boden liegenden Gegners

15. Knie-Attacken auf den Kopf eines am Boden liegenden Gegners

16. Sprünge mit Füßen voran auf einen am Boden liegenden Gegner

17. Fersentritte in die Nieren

18. Werfen des Gegners auf Kopf oder Nacken

19. Werfen des Gegners aus dem Ring oder dem eingezäunten Bereich

20. Festhalten von Hose oder Handschuhen des Gegners

21. Anspucken des Gegners

22. Unsportliches Verhalten, das zu Verletzungen des Gegners führt

23. Festhalten an der Octagon-Begrenzung (Maschendrahtzaun)

24. Beleidigungen im Ring oder im eingezäunten Bereich

25. Angreifen des Gegners während der Pause

26. Angreifen des Gegners, der sich in der Obhut des Ringrichters befindet

27. Angreifen des Gegners nach Ende einer Runde

28. Nichtbeachtung von Schiedsrichterentscheidungen

29. Feigheit, u. a. Vermeidung des Kontaktes mit dem Gegner, absichtliches oder wiederholtes Verlieren des Mundschutzes oder Vortäuschen einer Verletzung

30. Eingreifen der Sekundanten ins Kampfgeschehen

31. Handtuchwerfen während des Kampfes

Drei Kampfrunden

Die Wettkämpfe dauern drei Runden à fünf Minuten (fünf Runden bei UFC-Titelkämpfen).

Wird ein Kampf nicht vorzeitig beendet, wird ein Sieger durch drei Punktrichter ermittelt, die jede Runde durch dasselbe 10-Punkte-System bewerten, das beim Boxen angewandt wird.

Die Ergebnisse einzelner Kämpfe werden wie folgt entschieden:

01. Aufgabe eines Kämpfers durch Abklopfen oder verbale Aufgabe

02. Technischer K.o., bei dem der Ringrichter den Kampf abbricht

03. Entscheidung durch die Punktrichter

04. Technische Entscheidung

05. Technisches Unentschieden

06. Disqualifikation

07. Gegner tritt nicht an

Dopingprobe vor jedem Kampf

Die Kämpfer müssen sich vor jedem Kampf einem Drogentest unterziehen. Urinproben zur Doping-Kontrolle werden stichprobenartig nach Kämpfen genommen.

Kämpfer werden nach K.o.-Niederlagen von weiteren Fights suspendiert bis eine ärztliche Untersuchung ihnen Kampffähigkeit bescheinigt.

Quelle: Sport1.de

Ich persönlich habe kein Problem damit, wenn man das Mindestalter für so eine Veranstaltung auf 18 Jahre setzt. Aber darum geht es eigentlich nicht, es geht darum, dass einige Dinge sagen, von denen sie keine Ahnung haben.

Verletzungen kann man sich überall holen, auch beim Tischtennis spielen…

Ich habe ein Problem damit, dass Sportarten wie Boxen, Wrestling oder andere Kampfsportarten erlaubt sind und andere wie z.B. UFC nicht…

Auch wenn es in der WWE zum Beispiel kein echtes Blut gibt, sind die Hardcore oder Hell in a Cell Matches von der Auffassung und von den Bildern, die man zu sehen bekommt härter, als das was man bei der UFC sieht.

Nur weil sie einige Leute diese Sportart aus den USA Live anschauen, laufen nicht gleich alle draußen rum und prügeln auf jemanden los. Außerdem muss man sehen, dass jeder 10 Jährige am Samstag die Möglichkeit hat ab 23.00 Uhr die UFC zu sehen. Dort werden dann übrigens die Kämpfe aus Köln gezeigt.

Die Süddeutsche hat zu dem Thema gestern einen wirklich guten Artikel veröffentlicht. Dieser Bericht zeigt beide Seiten, erklärt viele Dinge und man bekommt einen guten Einblick in das ganze Thema.

Der Artikel

http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/477365/1/1#texttitel

Natürlich ist Gewalt nicht gut, dass sagt ja auch keiner. Aber es ist ein Sport wie Boxen, nur halt ein wenig anders. Man muss es sich ja nicht anschauen, wenn man es nicht will.

Ich glaube, dass die Politiker ihren Hintern retten wollen und deshalb alles verbieten, was mit Gewalt im Entferntesten zu tun hat. Naja, sie versuchen es halt…

Wie gesagt, in den USA ist die UFC regelmäßig zu sehen. Auch in Deutschland läuft die UFC seit einiger Zeit im DSF.

Vor einiger Zeit hatten wir Tobias Drews im Interview, der neben Oliver Copp die UFC im DSF kommentiert… Damals fragte ich ihn, was die UFC sei.

Hier ein Auszug:

Seit einigen Wochen kommentieren Sie neben dem Boxen bei RTL auch die UFC im DSF. Erklären Sie unseren Lesern einmal, was genau die Ultimate Fighting Championship ist und was die Zuschauer hier erwarten dürfen?

Mixed Martial Arts ist die Mischform verschiedener Kampfsporten, also Elemente aus Boxen, Ringen, Judo, Jiu Jitsu, Karate, Kickboxen und Muay-Thai. Sozusagen der Zehnkampf des Kampfsports. Und die UFC ist deren professionellster Verband. Sehr interessante Kämpfe, ganz anders als Boxen.

Ich denke das Wort professionel sagt einiges. Vor einiger Zeit, um genau zu sein am 5 März war die UFC bereits zur Promotion in Deutschland. Unter anderem auch bei Stefan Raab in der Sendung.

Hier gibt es das Video dazu: UFC bei TV TOTAL

Es gibt mittlerweile ziemlich viele UFC Fans in Deutschland. In den Foren ist wirklich die Hölle los…

So, dass war es eigentlich auch schon von mir… Viel Aufregung um nichts… wie meistens…

Geschrieben von Florian Hellmuth

Update

Viele weitere Zeitungen haben negative Kritik über das UFC Event heute Abend gedruckt. Mittlerweile hat fast jede Zeitung in Deutschland schlecht darüber geredet.

Gestern gab es dann einen Bericht im RTL Nachtjournal über die UFC. Auch dort wurde draufgehauen…

Kai von Wrestling-Revolution hat daher eine Zusammenfassung dieses Berichtes geschrieben…

Die Moderatorin Ilka Essmüller kündigte den Beitrag als „Brutalo Event!“ und es hätte schon Tote beim Ultimate Fighting gegeben an. Danach lief der Beitrag ab. So wurde erwähnt, dass die UFC Kämpfer ohne Schutz auf sich einschlagen würden. Währenddessen zeigte man Bilder von der UFC, wie auch von einer Amateur Veranstaltung. Darauf hin kam die Jugendschützerin Frau Klein zu Wort. Sie führte ihre bekannten „Argumente“ gegen UFC auf. So könnten Kinder dies nachmachen. Plötzlich wurde auf den einzigen Toten des MMA Sportes eingegangen. Die Rede ist von Douglas Dedge, der angeblich beim Ultimate Fighting gestorben sei.

(Anmerkung des Newsreporters: Dedge hatte keine Erlaubnis in den USA oder Japan zu kämpfen wegen seines Gesundheitstandes. Er kämpfte bei einem nicht freigegeben Event in der Ukraine.)

Dann kamen die Deutschen UFC Fighter zu Wort. So erklärte Dennis, dass es nicht anderes als Kampfsport sei. Dennis würde es verharmlosen würde. So der Tonkommentar zum Bild. Peter erklärte uns danach, dass es Regeln gäbe. Jetzt meldete sich ein Professor Schneider zu Wort. Er Psychologe, und sagt uns, dass die UFC u.a. eine Menschliche Demütigung ist. Zum Schluss wurde gesagt, dass es für die UFC 99 keine Sponsoren gäbe, weil diese dieses Brutalo Event fürchten.

Anmerkung Kai: “Wieder einmal zeigt sich, dass die Reporter hier keine Ahnung hatten und einfach sinnlos etwas in die Welt gesetzt haben. Es soll beim Zuschauer der Eindruck entstehen, dass die UFC nichts Gutes sei. Aber ich sag nichts mehr dazu. Ich weiß nicht, ob ich noch darüber lachen oder schon heulen sollte!“

Quelle: wrestling-revolution.de

Es ist also genauso, wie ich es vor einigen Tagen geschrieben habe. Die Politiker denken an ihre Karriere und daran sich den Hintern zu retten und die Journalisten schreiben irgendwelchen Müll zu einem Thema, wovon sie keine Ahnung haben. Ich glaube die Jugenschützerin Klein hat noch nie Boxen gesehen oder eben die UFC im DSF. Denn dort kann jeder Jugendliche die UFC Fights Woche für Woche anschauen. Da sagt ja schließlich auch keiner was?

Sorry, aber das ist wirklich Slapstick…

Hier ist noch eine Stimme aus dem Bild.de Forum

Ich bin Deutscher, lebe aber seit Jahren in den USA. Wenn ich auch sagen muss, dass mir hier vieles gegen den Strich geht, bin ich doch manchmal froh, dass ich nicht mehr in Deutschland lebe. Denn wann immer jemand durchdreht, wird schnell nach Suendenboecken gesucht. Ob diese nun TV, Ballerspiele, Gotcha, oder MMA (oder zu deutsch Kaefigkampf) heissen, ist egal. Ploetzlich hat jeder eine Meinung ohne sich mit der Materie auseinander gesetzt zu haben. Ich verfolge und trainiere Kampfsport seit Jahren, und die Darstellung in den dt. Medien ist voellig falsch. Es gibt jede Menge Regeln, und nur weil etwas mehr erlaubt ist als beim Boxen, kann man nicht von stumpfer Klopperei sprechen. Es hat bisher keine Todesfaelle gegeben (im Gegensatz zum Boxsport), und der Sport ist mit den Jahren immer technischer, taktischer und aesthetischer geworden…

Auch die Bild berichtet heute auf Bild.de….

http://www.bild.de/BILD/news/2009/06/13/ultimate-fighting-championship/ufc-startet-in-koeln.html