Der Blog am Sonntag – 10. Juli – Kommentar zur Abwesenheit von Jacques Schulz + Deutschland bei der Frauen-WM ausgeschieden

Der Blog am Sonntag beschäftigt sich mit der Frauen-WM und der Kritik an der Kommentatoren-Ansetzung am Freitag beim ersten und zweiten Freien Training zum GP in Silverstone auf Sky.

Es gibt Dinge, die sich einfach nicht gehören. Als am Freitag auf Sky das erste und zweite Freie Training zum Großen Preis von Großbritannien ausgestrahlt wurde, da merkte man schnell, dass etwas fehlt. Tanja Bauer gab zu den Kommentatoren ab, die ausnahmsweise nicht an der Strecke saßen, sondern in München. Weiterlesen „Der Blog am Sonntag – 10. Juli – Kommentar zur Abwesenheit von Jacques Schulz + Deutschland bei der Frauen-WM ausgeschieden“

Formel 1: Sky-Moderator Peter Lauterbach polarisiert die Massen – Planet of Sports stellt ihn vor!

Kein anderer im Sky Formel 1 Team polarisiert die Formel 1 Fans im Forum von Digitalfernsehen so sehr, wie Formel 1 Moderator Peter Lauterbach. Doch woran liegt das?

Der Reihe nach. Peter Lauterbachs journalistische Laufbahn verlief so, wie man sie von vielen aus diesen Kreisen kennt. So fing der gebürtige Darmstädter bei einer Zeitung an, wechselte anschließend in eine Nachrichtenagentur, zum Radio und schließlich ins Fernsehen. Selbst Sky Kommentator Jacques Schulz hat seine Anfänge bekanntlich bei einem Münchner Radiosender gemacht.

Später war Lauterbach Redakteur im Bereich Formel 1 der Kirch Gruppe. Dabei konnte er bereits einige wichtige Kontakte in die Königsklasse knüpfen. Doch die drohende Insolvenz des Kirch Konzern bereitete auch Lauterbach zusehends Sorgen. Also hat er sich 2003 kurzerhand für den Schritt in die Selbständigkeit entschieden und seine Firma „byLauterbach“ gegründet. Als zweites Standbein blieb ihm weiterhin sein Job als Moderator bei Premiere, wo er seit 2000 beschäftigt ist.

Anfangs natürlich nicht als Moderator in der F1. Schließlich hatte man mit Wolfgang Rother einen Spitzenmann, der nicht nur mit seiner Moderation glänzte, sondern auch sehr viel Fachverstand und Fachwissen mitbrachte. Lauterbach moderierte derweil zum Teil kleinere Rennserien, die im Rahmenprogramm der DTM ihre Runden drehten und seinerzeit live auf Premiere zu sehen waren. 2004 wurde er dann für die Moderation der BBL (Basketball Bundesliga) eingesetzt. Zudem hatte er schon bald erste Einsätze als Interviewer in der Königsklasse. Ende 2005 wollte sich Rother zum Leidwesen seiner Fans und das sind bei weitem nicht wenige, von der Moderation der Formel 1 Rennen zurückziehen. Natürlich hinterließ Rother ein gewaltiges Loch. Aber Premiere bemühte sich und fand in Maren Braun für die Saison 2006 einen Ersatzmann oder besser gesagt eine Ersatzfrau. Maren merkte man anfangs ihre Nervosität deutlich an. Hier und da mal ein Versprecher, aber im Laufe der Zeit konnte sie durch ihre lockere, freundliche und zugleich fröhliche Art die Herzen der Zuschauer gewinnen. Doch als sie dann Nachwuchs erwartete war klar, dass sie dem Job als Moderatorin vorerst nicht mehr nachgehen konnte. Schließlich ist selbiger mit viel Stress und vielen Reisen verbunden. Also machte Premiere keinen Hehl daraus und verpflichtete Peter Lauterbach fortan als Moderator in der Königsklasse.

Damit begann schließlich der Lauf der Dinge. Peter Lauterbach hat trotz seiner jungen Jahre zwar schon allerhand Erfahrung im Medienbereich vorzuweisen, allerdings kommt diese beim Zuschauer auf dem Bildschirm nicht wirklich rüber.

Klar ist natürlich auch, dass es äußerst schwer ist, in die Fußstapfen eines Wolfgang Rothers zu treten. Aber bei Lauterbach fragt man sich einfach manchmal, ob er überhaupt weiß, was er da redet?

Der Höhepunkt sollte natürlich 2008 & 2009 folgen. Als ihm Keke Rosberg als Experte zur Seite gestellt wurde. Der eine sprach nur „Käse“ und den anderen, der zwar allerhand Formel 1 Wissen mitbrachte, verstand man aufgrund seines finnischen Akzentes kaum. 2010 war dann der hochgeschätzte Marc Surer sowie Nick Heidfeld (vor seiner Verpflichtung zu Sauber) an Lauterbachs Seite und konnten ihn hin und wieder auf die richtige Spur lenken.

Lauterbachs größte Schwäche ist meiner Meinung nach darin zu sehen, dass er einen bestimmten Sachverhalt einfach nicht auf den Punkt bringt. Stattdessen redet er lieber um den heißen Brei herum. Deshalb wird er im Forum von Digitalfernsehen auch scherzhaft „Laberbach“ genannt, schließlich trifft das auch auf seine Interviews zu. Denn auch dort schafft er es nur selten, auf den Punkt zu kommen und stellt immer wieder unnötige Fragen, die keinen, aber auch wirklich keinen interessieren.

Gewiss ist es wie gesagt nicht einfach an einen Profi wie Wolfgang Rother heranzukommen. Das verlangt aber auch keiner, denn jeder ist anders. Aber angesichts der Tatsache, dass Lauterbach diese Position bereits seit 2007 ausübt und schon vorher im Formel 1 Team von Premiere eingesetzt wurde, könnte, nein sollte man einfach mehr erwarten dürfen. Aber es sei hier auch noch lobend erwähnt, dass das bisher erreichte von Peter Lauterbach beachtlich ist. Schließlich versucht er den Spagat zwischen Moderation auf der einen Seite und die Leitung seiner eigenen Firma auf der anderen Seite so gut es geht unter einen Hut zu bringen. Das zeigt aber auch, dass er durchaus auch Führungsqualitäten hat. Diese müsste er nur auch vor die Kamera bringen. Ich bin mir nämlich ziemlich sicher, dass auch in Peter Lauterbach noch allerhand versteckte Qualitäten stecken, die nur darauf warten, endlich zum Vorschein zu kommen.

Ob sich diesbezüglich in dieser Saison etwas ändern wird, können Sky Kunden erstmals beim Großen Preis der Türkei erleben. Dann wird Lauterbach nämlich erstmals in dieser Saison vor Ort sein. Bis zum Türkei GP übernimmt wie im vergangenen Jahr Tanja Bauer die Moderation. Außerdem dürfen die Abonnenten auf Nico Hülkenberg gespannt sein. Der junge deutsche Force India Testfahrer wird in diesem Jahr als Experte bei Sky eingesetzt.

Geschrieben von Markus Krecker

Eure Meinung interessiert uns – Wie findet ihr Peter Lauterbach? Wir freuen uns über viele, aber vor allem sachliche Kommentare.

Die Formel 1 im deutschen Pay-TV – Eine lange Liebe

Es war der 28. Juli 1996. Der Große Preis von Deutschland am Hockenheimring stand auf dem Programm.

Jedoch war dies nicht irgendein Formel 1 Wochenende, es war die Geburtsstunde des vom Medienunternehmer Leo Kirch gegründeten Pay-TV Anbieters DF1, das seinerzeit 57 digitale TV & Radiokanäle umfasste. Damals war das Analoge Fernsehen noch weit verbreitet. Die Formel 1 in Deutschland ausschließlich im Free TV zu sehen. Dies wollte DF1 ab dem 28. Juli ändern.

Man wollte den deutschen Fans unter dem Motto „DF1 ist nicht irgendein neuer Fernsehsender – DF1 ist das neue Fernsehen“ die Königsklasse des Motorsports so präsentieren, wie sie noch nie zuvor im Fernsehen zu sehen war.

Neben der werbefreien Ausstrahlung des kompletten Rennwochenendes auf dem Sender DSF Plus, sollte die Mehrfeedige Übertragung dem Zuschauer das Feeling geben nicht nur dabei, sondern mitten drin im Geschehen zu sein. Man sollte das Gefühl haben, als wäre man live an der Strecke.

Neben dem allseits bekannten Supersignal auf dem man das Gesamtgeschehen gut im Überblick behalten konnte, hatte man mit nur wenigen Knopfdrücken auf der Fernbedienung der d-box die Möglichkeit, in den Cockpitkanal zu schalten, um die Piloten bei der Lenkradarbeit zu bestaunen oder mal schnell in die Boxengasse zu zappen, um zu verfolgen welcher Pilot selbige gerade besucht und wie schnell die Boxencrews jeweils ihre Arbeit erledigen.

Auf dem Highlightkanals konnte man sich jede noch so spannende Szene nochmals anschauen und Dank des offiziellen FOM Datenkanals war man jederzeit up to date was die Zeiten jedes Fahrers betraf. Später kam dann noch das Verfolgerfeld dazu. Dank dieser Perspektive konnte man selbst wählen ob man lieber im Supersignal den Kampf um die Spitze oder im Verfolgerfeld einen Fight im Mittelfeld anschauen möchte.

Von Anfang an dabei waren der aus Heidelberg stammende Jacques Schulz, der ursprünglich eigentlich Busfahrer werden wollte, sich 1991 nach seinem BWL und Jurastudium dann aber doch entschloss im Medienbereich beschäftigt seien zu wollen und somit als Moderator eines Münchner Radiosenders tätig war. Motorsport war schon immer sein Leben. Und so wechselte er 1993 zu Eurosport, wo er die Formel 1 Rennen kommentierte, ab 1996 war er dann für DF1 im Einsatz.

Sowie der Schweizer Marc Surer, der in der Zeit von 1979 bis 1986 u. a. für Arrows und Brabham insgesamt 82 Formel 1 GP bestritt, ehe er 86 nach einem schweren Unfall bei der Hessen Rallye vom aktiven Motorsport zurücktrat. Seine Liebe zur Formel 1 konnte er nie begraben und kommentiert so seit 96 zusammen mit Schulz die Rennen der Formel 1 Elite.

Ein Mann der ersten Stunde war außerdem Wolfgang Rother, der die Moderation der Formel 1 Rennen übernahm. Bedauerlicherweise verließ Rother zum Ende der Saison 2005 den Sender.

Auf der Suche nach einem schnellen Ersatz kam Maren Braun (Tochter von Rainer Braun) gerade Recht. Sie ersetzte Rother ab der Saison 2006.

Bereits nach einem Jahr verließ sie aber ebenfalls wieder den Sender, da sie Nachwuchs erwartete und gab somit das Amt an Peter Lauterbach weiter, der bis heute im Einsatz ist. Viele (mich einbegriffen) bemängeln an ihm, dass er ständig die gleichen unnötigen Fragen stellt und wünschen sich deshalb Wolfgang Rother zurück, dessen fachliche Kompetenz am Mikrofon unter den Fans sehr geschätzt wird.

Als Boxengassenreporterin sorgte einst Inga Stracke für die Interviews auf und neben dem Grid. Sie wurde 2001 durch die Österreicherin Tanja Bauer ersetzt, die auch heute noch als Boxengassenreporterin im Einsatz ist.

Als Experte war lange Zeit Hans Joachim Stuck (74 Formel1 Rennen) im Einsatz, der unter den Fans auch liebevoll „Striezel Stuck“ genannt wird. 2006 übernahm für ein Jahr Alexander Wurz die Rolle als Experte. In den Jahren 2008 bis 2009 wurde der 114 malige GP Teilnehmer und Weltmeister von 1982 Keke Rosberg (Vater von Nico Rosberg) eingesetzt.

In dieser Saison ist Marc Surer neben seiner Kommentatorentätigkeit auch noch als Experte tätig. Vor Heidfelds Verpflichtung zu Sauber für die restlichen Saisonrennen war der Mönchengladbacher auch des Öfteren Experte.

Seit dem Start der digitalen  Formel 1 Übertragung im Jahre 1996 hat sich vieles getan. Leider auch einiges Negative.

Am 01. Oktober 1999 fusionierten DF1 und der bisherige Pay-TV Konkurrent Premiere, der bereits seit 1991 sein Pay-TV Angebot ausstrahlte und wurden zu Premiere World.

Mit Premiere World hatte man wirklich das Gefühl in einer anderen Fernsehwelt einzutauchen. Doch leider waren und sind bis heute nicht allzu viele bereit für Fernsehen zusätzlich Geld auszugeben und so musste die Kirch Gruppe im Jahre 2002 Insolvenz anmelden. Die Insolvenz von Premiere World konnte damals nur knapp abgewendet werden. Von nun an nahm Georg Kofler das Ruder des Senders in die Hand und benannte Premiere World zurück in Premiere. Wir Fans kamen also weiterhin den Genuss der erstklassigen Formel 1 Übertragungen. Doch das Jahr 2002 sollte gleichzeitig das Ende von Bakerville bedeuten.

Der Formel 1 Boss Bernie Eccelstone hatte extra für ein paar Pay-TV Sender ein eigenes Signal (Bakerville) produzieren lassen. Zahlreiche zusätzliche Kameras sorgten dafür, dass man auch Stellen sehen konnte, wo das „normale“ Worldfeed entweder keine Kameras platziert oder einfach keinen Zugriff hatte. Hinzu kamen zahlreiche zusätzliche Features wie z. B. der Boxenfunk, die Yello Flag Zonen und Rundenanzeige sowie viele weitere Spielereien, die Bakerville seinen Zuschauern bot. Den legendären Funkspruch von Jean Todt „Let Michael pass for the championship” 2001 in Spielberg (Österreich), als Barichello aufgefordert wurde im Hinblick auf die Meisterschaft den Deutschen vorbeizulassen, konnte man somit exklusiv auf Premiere hören.

Damals hatte man nicht zuletzt Dank Bakerville einfach das Gefühl etwas zu haben was andere nicht haben. Man hatte einfach einen Mehrwert und wenn man zu Freunden sagte, die kein Premiere hatten und somit auf die RTL Formel 1 Übertragungen angewiesen waren  „Ich verfolge die Formel 1 auf Premiere“, wurde man mit neidischen Blicken angeschaut. Ja keine Frage das war damals einfach was Besonderes. Das komplette Formel 1 Wochenende ohne Werbung und aus mehreren Perspektiven sowie mit Bakerville zu schauen. Beim USA GP 2002 konnten die Free TV Zuschauer einmalig die Vorzüge von Bakerville bewundern. Jedoch war wie ich bereits sagte Ende 2002 Schluss mit Bakerville.

Doch was bedeutete dies nun konkret? Ganz einfach: Alle von der Formel 1 berichtenden Sendeanstalten weltweit hatten nur noch ein einziges Worldfeed zu Verfügung, alle und damit auch Premiere.

Bei diesem Worldfeed gab es keine Features wie Boxenfunk, Rundenanzeige usw. mehr. Damit ging Premiere ein großes Stück Exklusivität flöten. Premiere wollte seinen Abonnenten dennoch auch weiterhin ein zusätzliches Bonbon anbieten und führte die Mehrfeedige Übertragungen weiter fort.

2004 gab es dann ein rundum erneuertes Worldfeed, bei dem es auch die Zusatzfunktionen wie Boxenfunk usw. wieder gab, diesmal aber auch im Free TV. Im Laufe der Saison 2005 wurde der Boxengassenkanal Sang und Klanglos aus dem Angebot gestrichen. Der von Burkard Nuppeney kommentierte Kanal wurde angeblich mangels Zuschauerinteresse wegoptimiert. Wer es glaubt! Gerade der Boxengassenkanal bot einen Mehrwert.

2007 stand dann die Rechteverlängerung an. Der Sportvorstand von Premiere Carsten Schmidt war eigens nach Japan angereist, um auf der Start-Zielgerade zusammen mit Bernie Eccelstone während der Liveübertragung die Verlängerung bis einschließlich 2010 zu verkündigen.

„Man freue sich mit der Formel 1 auch weiterhin ein starker Partner im Programm zu haben. Schließlich sei die Formel 1 neben der Fußball Bundesliga das wichtigste Sportrecht für Premiere“, hieß es damals. Zudem verkündete man, dass sich die Zuschauer bereits bei dem darauf folgenden Rennen im China wieder auf die Rückkehr des Original FOM Datenkanals freuen können.

Leider wurde die Werbung im Programm immer mehr. Bereits kurz nach Fallen der Zielflagge wurde so beispielsweise teilweise sogar schon Werbung eingespielt, wie das Rennen wurde Ihnen präsentiert von XYZ. Da kam sogar ein bisschen RTL Feeling auf. Die Krönung sollte dann aber in der Saison 2009 folgen.

Die Überseerennen sollten von nun an nur noch aus dem Studio in München moderiert werden. Lediglich die beiden Kommentatoren sowie Tanja Bauer als Boxengassenreporterin und ein kleines Team waren noch vor Ort. Damals war sogar angedacht, dass Premiere die Rennen durch Werbung in Form von „Live Split“ Werbung unterbricht, d. h. das Rennen kann man weiterhin in einem kleinen Fenster verfolgen, während die Werbung den großen Anteil des Bildes einnimmt. Außerdem sollte der so genannte „TV-Skyscaper“ bei dem ein Werbesteifen für kurze Zeit im Bild eingeblendet wird zum Einsatz kommen. Viele Fans haben daraufhin ihren Unmut im Forum von Digitalfernsehen geäußert und es wurden zahlreiche E-Mails von Fans an Premiere geschickt.

Letztendlich hat man das mit den Werbeunterbrechungen im Rennen dann doch ins Reich der Fabeln verbannt (zum Glück). Lediglich der „TV-Skyscaper“ kam zum Einsatz, allerdings nur während den Vorberichten.

Premiere konnte allerdings auch weiterhin auf keinen grünen Ast kommen. Wieder wurde die drohende Insolvenz durch Finanzspritzen von Rupert Murdoch, der mittlerweile große Teile von Premiere übernommen hatte, abgewendet.

Im Mai 2009 wurde dann bekannt, dass Premiere ab dem 04. Juli 2009 in Sky Deutschland umbenannt wird. Murdoch betreibt bereits in England und in Italien unter gleichem Namen Pay-TV recht erfolgreich. Es ist wohl die letzte Chance für Premiere, nein die letzte Chance für Pay-TV allgemein in Deutschland.

Unter dem Motto Sky – das besondere Sehen möchte man noch mal von vorne beginnen. Man war der Ansicht der Name Premiere habe über die Jahre ein viel zu schlechtes Image unter der Bevölkerung bekommen. Das mitunter auch Zu Recht!

Zu Premiere World Zeiten füllte man sich in Sachen Service noch als König. Heute kann es schon mal vorkommen, dass wenn man 4 Mal beim Service anruft, dass man 4 Mal völlig unterschiedliche Aussagen bekommt.

Früher war mal von erhofften 10 Mio. Abonnenten die Rede. Sky benötigt rund 3 Mio. Abonnenten um wirtschaftlich arbeiten zu können. Doch selbst diese Zahl ist sehr schwer zu erreichen für Sky. Der Fehler vom Management ist einfach das man den Fernsehmarkt in Deutschland grundlegend unterschätzt hat. Man kann ihn nicht mit jenem aus England oder Italien vergleichen. Dort gibt es bei weitem nicht so viele Free TV Sender die vielen Menschen  hierzulande völlig ausreichen. Carsten Schmidt hat vor kurzem selbst zugegeben, dass man bei der Wahrnehmung und Akzeptanz bei der Bevölkerung nicht vom Fleck gekommen sei.

In der Winterpause  2009 verkündete dann Rekordweltmeister Michael Schumacher sein Comeback in der Saison 2010 beim neuen Mercedes Petronas Team zu geben. Ich als sehr großer Michael Schumacher Fan war natürlich völlig aus dem Häuschen und freute mich deshalb umso mehr, als Sky verkünden ließ, zukünftig neben dem normalen Cockpitkanal einen eigenen Cockpitkanal der Silberpfeile anzubieten. Diese Freude verflog jedoch sehr schnell wieder. Denn schon bald kam die nächste Hiobsbotschaft. Zukünftig gibt es die Perspektiven nur noch am Samstag zur Qualifikation und am Sonntag im Rennen. Gerade in den Trainings machten die verschiedenen Perspektiven am meisten Sinn, da man da die Zeit hatte rumzuzappen, ohne Angst haben zu müssen etwas zu verpassen, wie es in der Qualifikation oder im Rennen oft der Fall ist.

Zwar haben wir Fans uns sehr darüber geärgert, dennoch hat man als Abonnent in den letzten Jahren mit den ständigen Streichungen (auch umgangssprachlich Optimierungen genannt) gezwungenermaßen gelernt umzugehen. Immerhin sendet man ja überhaupt noch mehrfeedig, dazu das gesamte Wochenende (fast) ohne Werbeunterbrechungen und natürlich Jacques Schulz und Marc Surer, die im Grunde noch den größten Pluspunkt von Sky darstellen. Seit nunmehr 14 Jahren kommentieren die beiden gemeinsam von den Strecken dieser Welt. Man hat bei ihnen einfach das Gefühl jederzeit gut aufgehoben zu sein. Die beiden passen zusammen wie die Faust aufs Auge. Der emotionale Schulz sowie der ruhigere Marc, der mit seinem exzellenten Fachwissen glänzt, wissen einfach von was sie reden. Sie lieben und Leben den Sport und das kommt beim Zuschauer auch so rüber.

Nach der für uns Fans zu langen und unerträglichen Winterpause freut man sich nicht nur, wenn im März die Motoren wieder heulen. Nein man freut sich auch, dass man somit endlich wieder Jacques und Marc hört.

Nun laufen die Rechte zum Ende der Saison 2010 also aus. Und Sky denkt doch tatsächlich allen ernstes darüber nach die Formel 1 komplett aus dem Programm zu nehmen. „Die Formel 1 sei als Grund bei der Neukundengewinnung ein geringer. Da man mit RTL ein harter Konkurrent habe, der die Formel 1 live aber mit Werbung zeigt“, ließ Carsten Schmidt verlauten (Planet of Sport berichtete).

Sky hat angeblich eine Umfrage gestartet, wie wichtig die Formel 1 bei den Abonnenten sei. Aber auch nicht Abonnenten sollen befragt worden sein, ob die Formel 1 ein Grund zum Aboabschluss sei. Ich zweifle jedoch ob es diese Umfrage wirklich gegeben hat.

Rund 27 Mio. könnte Sky bei einer nicht Verlängerung der Rechte sparen. 27 Mio. sind sicherlich nicht wenig für ein angeschlagenes Unternehmen. Im Hinblick auf die Summen, die man aber z. B. für die Fußball Bundesliga auf den Tisch legt sind das geradezu Peanuts.

Die Formel 1 hatte seit 96 immer einen festen Platz im Pay-TV in Deutschland. Für mich war und ist die Formel 1 auch heute noch ein Hauptgrund Premiere / Sky  zu abonnieren.

  • keine Werbung
  • alle Session live
  • verschieden Perspektiven
  • Jacques Schulz und Marc Surer
  • alles aus einer Hand

Schauen wir einmal auf die Alternative, die uns das deutsche Free TV bieten

1. und 2. freies Training live auf Sport1

  • Sehr viel Werbung
  • Mangelhafte Kommentatoren

RTL

  • Sehr viel Werbung
  • Mangelhafte Kommentatoren

Für jemanden, der jahrelang  die Werbefreien Übertragungen gewohnt ist, ist beides untragbar. Ich kann und möchte mir Formel 1 zudem nicht ohne Jacques Schulz und Marc Surer vorstellen. Sie sind zu einem sehr wichtigen Bestandteil geworden. Wenn Sky tatsächlich aussteigt, werden sie das wirkliche Ausmaß der Fans spüren. Spätestens dann wenn die Kündigungen eintrudeln werden und ich bin mir Sicher, dass das nicht wenige seien würden, wird man merken, dass es ein großer Fehler war. Machen wir uns nichts vor. Die Formel 1 ist sehr wohl ein Abogrund, da man als Fan einfach nicht an Sky vorbei kommt. Was aber sicherlich keiner ist, ist das magere Sportprogramm, welches bei einem etwaigen Wegfall der Formel 1 sogar noch magerer werden würde. Und das ist meiner Meinung nach ein Armutszeugnis für einen Pay-TV Anbieter. Da helfen dann auch keine Unterhaltungsshows und Eigenproduktionen die Sullivan ins Sky Programm bringen möchte. Die gibt es mit Schlag den Raab oder Wetten dass…? im Free TV schon zu genüge.  Der Fan möchte echten Livesport in einer qualitativ hochwertigen Übertragung sehen und nicht, dass das Formel 1 Geld für so unnötige Produktionen verschwendet wird. Die Formel 1 muss einfach auf Sky bleiben!

Im Moment bleibt als Fan nur die Hoffnung, dass das ein strategisches Vorgehen seitens Sky ist, den Rechtepreis bei Bernie Eccelstone zu drücken. Und falls nicht, wäre das ein riesiger Stich ins Herz. Also hoffen wir weiterhin, dass die Formel 1 Ära auf Sky noch lange nicht vorbei ist!

Geschrieben von Markus Krecker

Carsten Schmidt: „Wir sind in der Wahrnehmung und Akzeptanz bei der Bevölkerung nicht vom Fleck gekommen“!

„Wir sind in der Wahrnehmung und Akzeptanz bei der Bevölkerung nicht vom Fleck gekommen“ – Das sagte Sky Sportvorstand Carsten Schmidt den Stuttgarter Nachrichten in ihrer Mittwochsausgabe – Was sind die Gründe?

Es ist eine Aussage, die ich sehr gut verstehe. Jeder, der sich mit Sky beschäftigt wird schnell merken, dass Sky keine Akzeptanz bei der Bevölkerung hat. Nehmen wir mal ein paar Zahlen von Digitalfernsehen.de:

In England abonnieren 50 Prozent der Haushalte Pay-TV, in Frankreich, Spanien und Italien liegen die Quoten zwischen 30 und 40 Prozent

Quelle:DF

In Deutschland sind es nur rund acht Prozent, die sich Pay TV leisten. Wenn man sich umhört, dann merkt man schnell, dass Sky kein gutes Image hat, aber dieses Problem ist nicht neu, dass gab es schon immer. Ich habe es bereits vor einiger Zeit einmal geschrieben – Sky ist für viele ein teurer Bundesligasender, der einen auf seriös macht, aber seinen Kunden keinen guten Service liefert und Unterschiede zwischen den Kunden macht.

Vor einigen Wochen war ich beim Arbeitsamt, durch Zufall sind wir auch auf das Thema Sky gekommen. Der Mitarbeiter sagte mir, dass seine Freunde sich manchmal über ihn lustig gemacht haben, weil sie die Bundesliga sehen können und er eben nicht… er hatte damals nur das Sport-Paket abonniert. Nun haben seine Freunde „Neukundenangebote“ bekommen und sehen alles für rund 25€ und er hat nur zwei Pakete (Sport+Film) und bezahlt knapp 30€. Sein größter Kritikpunkt war, dass die Bestandskunden zu schlecht behandelt werden. Wenn man die neue Aktion sieht, also 2 Pakete + HD für 24,99 € oder Sky komplett für 34,99 € dann kann ich seine Wut verstehen.

Sky hat ja nicht nur ein Imageproblem, sondern wird auch vom Programm her immer unattraktiver, zumindest im Bereich Sport. Jedes Jahr fällt ein Sende-Recht weg und wird nicht ersetzt. Nun steht sogar die heilige Kuh der Zuschauer, die Formel 1 auf der Kippe. Natürlich können die Aussagen von Carsten Schmidt auch strategisch gefallen sein, um die Preise für die neuen Rechte geringer zu halten, aber damit verwirrt man Abonnenten. Es gibt viele, die z.B. nur wegen der Formel 1 ein Abo abgeschlossen haben.

Ganz klar muss man aber feststellen: Man liest in den Aussagen von Carsten Schmidt immer etwas von Neukunden, aber leider vergisst er auch die Bestandskunden, also die Kunden, die jeden Monat eine nicht geringe Menge an Gebühren zahlen, um das Sky-Angebot zu schauen… es gibt für Bestandskunden immer weniger Gründe das Sky-Abo zu verlängern.

Ziemlich idiotisch finde ich auch die Aussagen, mit der geringen „Exlusivität“ – Dieser Grund wurde vor einigen Jahren angeführt, als Sky die Rechte mit der Primera Division nicht verlängerte, da Laola1.tv die PD kostenlos im Internet ausstrahlte. Dem Kunden geht es nicht um Exklusivität, dem Kunden geht es um eine gute und leidenschaftliche Übertragungen. Um Mitarbeiter, die Lieben, was sie tun… ein Zuschauer merkt diese Dinge. Mir fehlt bei Sky immer die „menschliche“ Note.

Als Beispiel möchte ich da die Formel 1-Übertragungen nennen. Viele Kunden zahlen gerne für die Formel 1 bei Sky, auch wenn sie kostenlos im Free TV bei RTL ausgestrahlt wird. Wieso? Ganz einfach, die Übertragung hat Tradition… ein User im DF Forum sagte, dass die Formel 1 bei Sky, wie eine kleine Familie ist. Viele schauen seit über 10 Jahren die Rennen und das vom ersten Freien Traning, bis zur letzten Runde. Mit dabei sind Jacques Schulz und Marc Surer, die eine riesige Fangemeinde haben, weil sie mit Liebe, Leidenschaft, mit Spaß, aber auch mit Ernsthaftigkeit kommentieren und so jedem Rennen eine persönliche Note verleihen. Die beiden kommentieren nicht für den Sender, sondern für die Fans, für die Racing-Fans. Mit dazu gehört natürlich auch Tanja Bauer mit ihren Interviews, dass sind Menschen aus alten Tagen, die auch heute noch an der Strecke stehen und die kein Zuschauer jemals missen will. Von der Geschichte, von der Tradition her, gibt es für die Zuschauer nichts wichtigeres, als die Formel 1, denn diese ist einfach eine Herzensangelegenheit.

Es ist falsch, wenn Sky immer auf die nackten Zahlen schaut. Am Ende sind es die Menschen, die ein Abo abschließen. Für viele hat ein Sky-Abo nicht nur etwas mit Fernsehen zu tun, sondern auch mit Leidenschaft und Liebe zum Sport. Das Motto von Sky lautet: Das Besondere sehen – Nun hoffe ich, dass man bei Sky auch ein wenig auf die Wünsche der Abonnenten eingeht, denn auch diese verdienen es, einfach nur beachtet zu werden.

Geschrieben von Florian Hellmuth

Sky Sportvorstand Carsten Schmidt zu den Senderechten: „Die Königsklasse des Motorsports zählt nicht dazu“ Sky bald ohne Formel 1?

Die Rechte an der Formel 1 laufen bei Sky am Ende des Jahres aus – Eine Aussage von Sky Sportvorstand Carsten Schmidt bringt nun Verwirrung – Sky ohne Formel 1 ab der kommenden Saison?

Als ich eben diese Meldung las, musste ich laut lachen. Danach ging ich wie gewohnt in die Foren und las ebenfalls die Kommentare zu dieser Meldung. Als kleines Fazit kann man nur noch schreiben: Sind die bei Sky noch zu retten, darüber überhaupt nachzudenken?

Es geht um diese Aussage:

Stattdessen droht ein Verlust im Angebot von Sky. Zum Saisonende enden die TV-Rechte an der Formel 1. „Uns bewegt die Frage: Womit legen wir im Neukundengeschäft zu?“, sagt Carsten Schmidt. Die Königsklasse des Motorsports zählt nicht dazu – auch deshalb, weil RTL mit seiner Formel-1-Berichterstattung eine (zu) starke Konkurrenz darstellt. „Die Formel 1 ist als Abo-Grund ein geringer“, sagt Schmidt, „deshalb steht sie bei uns auf dem Prüfstand.“ Womöglich ist das erst der Anfang.

Quelle: Stuttgarter Nachrichten

Diese Aussage kommt vor allem sehr überraschend, da es viele Abonnenten gab, die bereits am vergangen Wochenende dachten, dass verkündet wird, dass die Rechte bereits verlängert wurden. Eine Andeutung gab es von Sky Kommentator Jacques Schulz:

Bernie E. war gestern schon hier und hatte viele Termine. Der Promotor. Die Neuerungen werden wir Ihnen dann am Sonntag zeigen, wollen aber nicht so viel veraten. :-)

Quelle: Sky Live-Übertragung

Heute ist Dienstag, von einer Neuerung oder Info haben wir bis heute nichts gehört. Im Gegenteil, in den Foren friert die Hölle zu. Ich glaube Sky weiß nicht, wie wichtig die Formel 1 in ihrem Programm ist. Die Formel 1 ist mehr als nur ein Sende-Recht, die Formel 1 ist Geschichte im Programm des Bezahlsenders, genauso wie Jacques Schulz & Co. Einige Abonnenten verfolgen die Rennen seit mehr als 10 Jahren bei Sky bzw. Premiere und können sich nichts anderes vorstellen. Sie leben und lieben die Übertragung, sind eingefleischte Fans und haben nur wegen der Formel 1 ein Sport-Abo. Diese Fans verfolgen vom 1. freien Training bis zur letzten Sekunde die Übertragungen und genießen jeden Meter ihrer Lieblingsfahrer. Neben der Bundesliga ist die Formel 1 das wichtige Sport-Recht von Sky – Da kommt keine Champions League oder sonst was ran… die Formel 1 ist und bleibt die Nummer 2 hinter der Bundesliga.

Wenn Sky diese Rechte verliert, dann werden extrem viele Abonnenten das Sport-Paket kündigen.

Ich könnte jetzt noch zwei Stunden weiterschreiben, aber das mache ich nicht… ich überlasse euch, den Formel 1 Fans, die jedes Rennwochenende die Übertragungen verfolgen den Vortritt.

Geschrieben von Florian Hellmuth

PS

Auch die Kollegen vom Racingblog haben das Thema aufgegriffen:

http://www.racingblog.de/2010/09/28/tv-rechte-keine-formel-1-mehr-auf-sky/

Der 500 Eintrag ! Das große Jubiläum !

Hallo liebe Leser,

am 22. Januar 2008 startete das Projekt Planet of Sports. Einige User aus dem ehemaligen TV Sportforum haben sich gedacht, dass man neben diesem Forum auch einen Blog betreiben könnte.

Die Themen am Anfang waren: Fußball, Wrestling, TV Übertragungen und Quoten.

Dieses Konzept haben wir dann einige Monate verfolgt. Mit der Zeit haben sich unsere Wege aber getrennt und ich habe den Blog alleine fortgeführt. Seit dieser Zeit habe ich meine eigene Duftmarke gesetzt und durch neue Ideen und neue Themen einige Veränderungen vorgenommen. Das Design war die meiste Zeit lang schwarz, nun ist es z.B. weiß.

Der Blog heißt zwar Planet of Sports, aber als Leser und eben auch als Verfasser sollte die Abwechslung gegeben sein und daher habe ich zum Beispiel auch über Musik und über aktuelle Themen geschrieben. Sehr erfolgreich läuft seit einigen Monaten auch der Blog am Sonntag, in dem  ich auf die wichtigsten Themen der Woche eingehe.

Man kann also nicht sagen, dass es ein nur ein Sportblog ist, sondern eher ein  Sport und Medienblog.

Ein Kernpunkt von Planet of Sports sind z.B. die Berichte zu den Sportübertragungen im TV. Größtenteils mit dem Pay TV Sender Sky oder auch Liga Total. Wir befassen uns also eher mit dem Pay TV.

Die Idee mit den Interviews kam dann relativ spontan, da ich Sky Kommentator Andreas Renner zufällig bei Spox.com gesehen habe und ihn dann einfach angeschrieben habe. Er sagte zu und seit dem bemühen wir uns in unregelmäßigen Abständen auch Interviews zu führen.

Seit einiger Zeit bin ich nun nicht mehr allein, sondern mit Markus Krecker und Wolfgang Winter sind wir nun wieder zu dritt. Markus schreibt für Planet of Sports alle Artikel im Bereich Formel 1 und ich bin sehr stolz, dass er das für uns tut. Mit Wolfgang Winter haben wir dann noch einen, der sich mit der Premier League auskennt und für uns die Vor- und Nachberichte schreibt.

Uns macht es einfach Spaß über die verschiedensten Themen zu schreiben und wenn man sich die Besucherzahlen anschaut, dann wird dieses Projekt auch heute noch sehr gut angenommen.

Vielen Dank dafür liebe Leser !

Florian

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Heute ist ein besonderer Tag,

den ich kaum auszusprechen wag!

Den 500. Eintrag schreibe ich in diesem Moment,

habe bis jetzt im Ordner ein großes Sortiment!

Ob von Sky, RTL, DSF oder Premiere,

heute ich nur gute Worte verliere!

Habe einen Grund zum Feiern liebe Leute,

ich keins der Reime je bereute!

Alle Einträge und Gedanken waren echt,

sie sind für die Welt gar nicht mal so schlecht!

Einige stehn in Zeitung und Foren drin,

ich darüber sehr glücklich bin!

Vielleicht werde ich noch ein berühmter Star,

wie Reif und Rethy einst vor Jahren war!

Mein Jubiläumsgedicht schließe ich nun,

werde es in meine dicke Sammlung tun!

Werde in den nächsten Jahren weiter dichten,

und meine netten Worte an Freunde richten!

Hoffe, ich habe noch viele Ideen bis 2030,

bis dahin dichte und reime ich noch fleißig!

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Warum bloggst du?

Weil ich einfach Spaß am schreiben habe. Ich beschäftige mich gerne mit vielen Themen und wenn ich meine Gedanken dann noch mit anderen Menschen teilen kann, dann finde ich das wirklich klasse.

Seit wann bloggst du?

Also meine erste Homepage hatte ich bereits vor knapp 5 Jahren. Damals habe ich zum Beispiel Spielberichte zur Serie A, Primera Division und zur Premier League geschrieben. Mit Planet of Sports bin ich nun seit etwas mehr als 2 Jahren am Start.

Warum lesen deine Leser deinen Blog?

Das frage ich mich auch relativ oft ;) Ich denke, dass sie sich einfach informieren oder  über bestimmte Themen diskutieren wollen. Viele Leser wollen zum Beispiel unsere Interviews lesen, einige wollen Ansetzungen, einige wollen einfach wissen, was in der Medienwelt los ist. Viele kommen über Google auf den Blog und einige auf Empfehlung. Ich denke die Mischung macht’s. Wir freuen uns über jeden einzelnen Leser, auch über die passiven.

Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf deine Seite kam?

Da wollte sich jemand über die Formel 1 Saison 2010 bei Sky informieren. Bei uns wurde er auch fündig.

Welcher deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?

Das ist schwer zu sagen. Ich schreibe einfach, was mir in den Sinn kommt und wenn ein Eintrag den Lesern gefällt, dann finde ich das natürlich klasse. Wenn nicht, dann muss ich auch damit leben.

Dein aktueller Lieblingsblog?

Das ist ganz klar der Blog von Judy. Sie bloggt über ihren Alltag, über ihre Arbeit, über X-Box Spiele, einfach über alles, was gerade anfällt. Sie schreibt sehr lustig, mit sehr viel Ironie und einfach mit dem gewissen etwas.

Ihr findet den Blog unter: www.chiefjudy.com

Welchen Blog hast du zuletzt gelesen?

Das war der Kommentatoren-Blog von Theo und Frederik. Da schaue ich mindestens einmal am Tag vorbei. Als jemand, der sich für Sport im TV und gerade für Kommentatoren-Ansetzungen interessiert, ist dieser Blog einfach pflicht.

Wie viele Feeds hast du gerade im Moment abonniert?

Ehrlich gesagt gar keine. Ich hab meine Favoriten-Liste in Firefox und die arbeite ich immer ab ;)

An welche fünf Blogs wirfst du das Stöckchen weiter und warum?

An alle Blogger, die diese Fragen auch beantworten möchten ;)

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Hallo liebe Leser,

ich denke jeder Blogger hat seine Lieblingsartikel.

Hier sind meine Top 5 !

1. Marcel Reif – Kein Kommentator polarisiert mehr…

https://planetofsports.wordpress.com/2009/02/19/marcel-reif-kein-kommentator-polarisiert-mehr-und-sorgt-so-fur-reichlich-gesprachsstoff/

2. Der Live-Ticker zur Sky Sport Pressekonferenz

https://planetofsports.wordpress.com/2009/08/04/am-mittwoch-die-sky-sport-pressekonferenz-ab-1830-uhr-alle-infos-hier/

3. Aus Premiere wird Sky – Der Live-Ticker

https://planetofsports.wordpress.com/2009/07/03/premiere-wird-zu-sky-der-planet-of-sports-liveticker/

4. Die Petition für die Serie A und Primera Division bei Sky

https://planetofsports.wordpress.com/petition-fur-die-primera-division-bei-sky/

5. Die Top Kommentatoren des Jahres 2008

https://planetofsports.wordpress.com/2009/01/03/die-top-kommentatoren-des-jahres-2008-top-10-jeden-tag-ein-update/

Für die Statistiker:

Das beliebteste Interview bei Planet of Sports war das mit Andrea Kaiser. Dieses wurde 4.700 mal aufgerufen.

Das waren meine Top 5

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500 Beiträge. Wahnsinn kann man da meiner Meinung nach nur sagen. 500 Beiträge mit allerhand Wissenswertem , zahlreichen Interviews und vielem mehr.

Ich bin vor einiger Zeit in den Blog eingestiegen um über die Formel 1 zu berichten. Heute möchte ich euch erzählen, wie ich zur Formel 1 gekommen bin und was ich an diesem Sport so sehr Liebe.

Schon in den 90er war es  bei uns Tradition, dass an Sonntagen immer um 14:00 Uhr die Formel 1 lief.

94 kam dann ein junger deutscher Pilot mit dem Namen Michael Schumacher in die Formel 1. Da der damalige Jordan Pilot Gachot ins Gefängnis musste, hatte  Eddie Jordan keinen 2. Fahrer. Also haderte Willi Weber (Manager von Michael Schumacher) nicht lange und Griff zum Telefon. Mit Erfolg! Jordan gab Michael die Chance sich in der Formel 1 zu etablieren. So bestritt Michael sein erstes Rennen am 25.08.91 in Spa, wo ihm auf Anhieb eine kleine Sensation gelang. Denn er erfuhr sich im Qualifying den siebtbesten Startplatz und das obwohl er noch nie zuvor dort gefahren war. Weber sagte  als ihn Jordan am Telefon fragte wie gut MSC die Strecke denn kenne, dass dieses schon oft dort gefahren sei. Allerdings entsprach das keinesfalls der Wahrheit. Schließlich fuhr er wie gesagt noch nie dort (außer ein paar Runden mit dem Fahrrad am Rennwochenende. Rückblickend kann man gewiss sagen, dass genau  zu diesem Zeitpunkt ein Star geboren wurde!

Und genau zur dieser Zeit bin ich auch zu einem riesen Michael Schumacher Fan geworden. Ich bewundere es heute immer noch wie sehr Michael trotz seiner vielen Erfolge (91 Siege, 68 Poles) um nur wenige Beispiele zu nennen am Boden geblieben ist. Er hat nie seine Herkunft vergessen. Die Familie Schumacher schuftete damals Tag und Nacht in der gepachteten Graf Berge von Trips Kartbahn in Kerpen. Trotz aller Anstrengungen war jedoch nie das nötige Geld vorhanden, um Motorsport professionell zu betreiben. Aber eines Tages kam dann Gerhard Noack, der damals ursprünglich selbst nur ein paar Runden auf der Kartbahn der Familie drehen wollte und entdeckte MSC, der in einem selbst zusammen gebastelten Kart ein paar Runden fuhr.

Kurzerhand entschloss sich Noack, der zu diesem Zeitpunkt selber keine Kinder hatte, Zeit und Geld zu investieren und MSC finanziell zu unterstützen. Genau diese Unterstützung der Familie und von Förderern (wie Noack) hat Michael nie vergessen. Und das Schätze ich an ihm sehr.

Dann 96 der Wechsel zu Ferrari. Das Team war damals in keinster Weiße Siegfähig. Michael hat es damals aber geschafft innerhalb kürzester Zeit zusammen mit seinem Denker und Lenker Ross Brawn aus Ferrari eine organisierte und siegfähige Mannschaft zu formen. Und so holte er in der Zeit von 2000 bis 2004 insgesamt 5 Titel für die Roten und wurde zum erfolgreichsten Formel 1 Fahrer aller Zeiten.

Für mich war und ist die Formel 1 Michael Schumacher. Es war für mich immer ein Genuss sonntags die Formel 1 zu verfolgen und am Ende einen strahlenden Michael Schumacher als Erster auf dem Treppchen bewundern zu dürfen. Viele fanden die Dominanz des deutschen vielleicht als langweilig, weil man oftmals schon im Vorfeld sagen konnte: „Wenn das Auto hält, wird der Mann in rot vermutlich wieder nicht zu schlagen sein“. Ich allerdings nicht! Denn ich habe in insgesamt 16 Jahren Formel 1 mit Michael Schumacher immer mitgelitten und mitgefiebert. Das hat mich sehr geprägt. Ich konnte nicht mal mehr ein freies Training verpassen und falls dann doch ein freies Training arbeitsbedingt nicht geschaut werden konnte, wurde es eben aufgenommen. Aber es gar nicht zu sehen, dass gab und gibt es bei mir bis heute nicht. Dafür Liebe ich diesen Sport einfach zur sehr. Ich konnte auch nach dem Rücktritt Schumachers nicht ohne die Formel 1 leben, da mich der Rennvirus in den letzten Jahren einfach zu sehr angesteckt hat. Jedoch fiel es mir schwer, dass die Formel 1 zukünftig ohne Michael Schumacher ihre Runden drehte. Dann hatte Felipe Massa im August letzten Jahres diesen schweren Unfall in Budapest. Und Michael wollte für seinen Freund aus gemeinsamen Ferraritagen einspringen und ein Comeback für die restliche Saison starten. Nach Testfahrten im Ferrari F-2007 dann die Schocknachricht: Der Nacken hält nicht! Michael hatte nämlich im Februar 2009 bei einem Motorradrennen einen schweren Unfall (dessen tatsächliches Ausmaß erst im August 2009 in die Öffentlichkeit kam) und die Verletzungen waren zum damaligen Zeitpunkt noch nicht vollständig ausgeheilt. Schon damals in der Pressekonferenz konnte man Michael ansehen wie schwer ihm diese Absage doch fiel und schon damals hat er ein späteres Comeback nicht ausgeschlossen. Im letzten Saisonrennen 2009 in Abu Dhabi kam es dann direkt zu Gesprächen mit Schumacher und Brawn, der sich mit seinem eigenen Team Brawn GP und Jenson Button gerade die die WM Krone sicherte. „Mercedes verkündete wenig später, dass man sich von Mc-laren trennen und das Team Brawn GP übernehmen wolle, um dann 2010 erstmals seit 1955 als Werksteam Mercedes GP an den Start zu gehen. Da in Michael das Feuer wieder entfachte und er seine Batterien in den letzten Jahren wieder aufladen konnte, wurde aus den Gesprächen mehr. Kein geringerer als Eddie Jordan war es dann, der als erstes in den Medien verlauten ließ: „Ich bin mir Sicher, 2010 fährt Michael wieder in der Formel1!“ Und einen Tag vor Weihnachten wurde das Sensationscomeback schließlich auch offiziell verkündet. Michael wird in den kommenden 3 Jahren für Mercedes GP an den Start gehen und bildet somit mit Nico Rosberg die deutsche Nationalmannschaft im Motorsport. Zweifelsohne wäre er Sicher auch gerne wieder für Ferrari gefahren. Das wäre allerdings nur möglich gewesen, wenn die Scuderia ein 3. Auto einsetzten dürfte. So aber kehrt er zu einem seiner damaligen Förderer zurück. Mercedes Benz hat ihm nämlich damals schon beim Einstieg in den Motorsport geholfen. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass das für mich das größte Weihnachtsgeschenk war, das es geben kann. Ich habe zwar immer an ein Comeback geglaubt, den wie heißt es doch so schön: „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ und eben jene Hoffnung darf man niemals aufgeben. Schließlich soll man niemals nie sagen! Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich mich freue, dass Michael wieder in der Formel 1 fährt. Dabei ist es mir völlig egal, falls Michael nicht gleich im ersten Jahr Weltmeister wird, schließlich hat er 3 Jahre Zeit, falls das Auto nicht so schnell seien sollte, wird er wie bei Ferrari zusammen mit Nico versuchen, ein Siegesauto zu schaffen. Schon allein das er einfach wieder da ist, ist für mich ein beachtlicher Gewinn. Viele fragen sich vielleicht, warum er sich das ganze mit 41 Jahren noch einmal antut? Die Antwort ist ganz simpel. Er ist ebenfalls mit dem Rennvirus befallen, er kann einfach nicht ohne. Er braucht den Wettbewerb, die Herausforderung.

Wer einmal bei einem Formel 1 Rennen live vor Ort war, weiß was ich an diesem Sport so sehr Liebe (neben der Bewunderung von Michael Schumacher). Ist es der Speed? Die Geschwindigkeit ist einfach der Wahnsinn. Wahrlich muss man als F1 Pilot im positiven Sinne verrückt und ein bisschen irre sein, zumal die Formel 1 ja nicht gerade  als ungefährlich gilt. Wenngleich die Autos in den letzten Jahren enorm Sicher geworden sind. Mir fällt da immer dieser Horrorunfall von Robert Kubica 2007 in Montreal ein. In den 90ern hätte seine Überlebensquote wahrscheinlich unter 10 % gelegen. Ist es der Sound?

Ja es ist schon ein Wahnsinns Gefühl die V8-Motoren zu hören, wenn die Boliden mit über 300 km/h unmittelbar an einem vorbei düsen. Das ist absolut Musik in den Ohren. Als ich 2006 mein (bisher) letztes Formel 1 Rennen am Hockenheimring besuchte, war es einfach nur atemberaubend. Und als dann noch Michael Schumacher gewann, bebte das Motodrom so richtig. Auch 2010 werde ich das Formel 1 Wochenende am Hockenheimring besuchen und  MSC die Daumen drücken. Früher war das ganze Motodrom mit Rotkäppchen versehen. Jetzt wird wohl Silber die Übermacht annehmen. Ich freue mich drauf. Michael und co wieder mal live erleben zu können. Im TV kommt der ganze Flair und das ganze drum herum einfach nicht so rüber. So das war mein Bericht, anlässlich des 500. Beitrages. Ich bedanke mich bei allen Lesern. Nur durch euch ist dieser Blog, dass was er ist. In diesem Sinne auf die nächsten 500 Beiträge!

Ein ganz besonderes Dankeschön gilt auch Florian Hellmuth sowie Wolfgang Winter!

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Herzlichen Glückwunsch an Florian zum 500. Blogeintrag auf Planet of Sports.

Ich habe allergrößten Respekt vor Leuten die einen Blog einrichten und ständig mit neuen Einträgen versorgen. Um dauerhaft zu bestehen, bedarf es an viel Zeit und Leidenschaft

Als Florian vor kurzem neue „Schreiberlinge“ suchte, habe ich mich sofort angesprochen gefühlt. Seit einigen Wochen darf ich nun auch ein Teil der POS-Mannschaft sein und regelmäßig von der Premier League berichten. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle bei Florian bedanken.

Ich habe schon relativ früh den Spaß und die Liebe zum Fußball entdeckt. Das erste Vereinsspiel an das ich mich noch bewusst erinnern kann, war das Europapokal-Halbfinale zwischen Roter Stern Belgrad und dem FC Bayern München im April 1991.  Als erstes, großes Turnier hab ich die Weltmeisterschaft 1990 in Italien in Erinnerung. Den damaligen WM-Song „Un Estate Italiana“ habe ich heute noch im Ohr und wenn ich ihn höre, dann habe ich sofort wieder Bilder der WM 1990 vor meinen Augen. Andi Brehme, Guido Buchwald, Jürgen Klinsmann, Jürgen Kohler, Thomas Berthold, Lothar Matthäus, Rudi Völler, Franz Beckenbauer und noch viele andere. Die internationalen Stars rund um die WM waren u.a. Carlos Valderrama, Rene Igita, Salvator Schillaci, Roger Milla, Stuart Pearce, Paul Gascoigne, Diego Maradona usw. Diese WM ist für mich immer noch die beeindruckenste aller Weltmeisterschaften die in der Folge kamen.

Fußball hat für mich eine Faszination wie keine andere Sportart. Es ist das Spiel selbst, die Unberechenbarkeit, die Fans, die Stadien, der Teamgedanke, die Kreativität der Solisten und das Leistungsvermögen eines Teams.  Die Premier League beinhaltet viele dieser Dinge und steht deshalb bei mir sehr im Fokus. Ich schaue mir natürlich auch gerne die Bundesliga an und drücke allen deutschen Teams im internationalen Wettbewerb die Daumen. In der Bundesliga läuft auch mein Lieblingsverein auf, dem ich seit langer Zeit als treuer Fan zur Seite stehe. Dennoch schaue verfolge ich auch die internationalen Ligen. Aufgrund des eingeschränkten Pay-TV Angebots in Deutschland beschränkt sich die Auswahl aktuell auf die Premier League und die internationalen Wettbewerbe. Ich halte die Premier League aktuell aber auch für die stärkste und attraktivste Liga der Welt. Die Bundesliga steht aber im Bereich Spannung der Premier League in nichts nach, allerdings ist die Dichte der Stars bei weitem nicht so hoch. Für Spannung bis zum Schluss ist aber in beiden Ligen gesorgt.

Intensiv verfolgte ich die Premier League seit Jürgen Klinsmann 1994 auf der Insel bei den Tottenham Hotspurs gelandet ist. Damals hatte ich noch kein Pay-TV und kein Internet. Die Spiele habe ich anfänglich per Videotext verfolgt.  Seit Mitte 2002 konnte ich die Spiele per Pay-TV verfolgen.  Wer bekommt keine Gänsehaut wenn an der Anfield Road „You’ll never walk alone“ gesungen wird, wenn Steven Gerrard, Frank Lampard, Paul Scholes, Ryan Giggs, Cesc Fabregas, Andre Arshavin und Co. ihre Teams nach vorne treiben, überragenden Fußball spielen, um jeden Ball fighten und sich in traditionsreichen Duellen gegenüberstehen. Die Fans, die vollen Stadien und die Tradition machen die Liga zu etwas besonderem. Es gibt zahlreiche Derbys und brisante Duelle.

Fußball habe ich fast ausschließlich passiv in der Rolle des Couch-Potato verfolgt. Selbst habe ich nur sporadisch während der Schulzeit  gespielt.  In einem Verein war ich bisher nie und der Einstieg in den aktiven Fußball ist mit 28 Jahren auch kein Thema mehr.

Die Leidenschaft zum Fußball ist aber immer noch unbegrenzt, egal ob am Fernseher oder im Stadion. Fußball war meine erste große Liebe und ist bis heute meine große Leidenschaft. Natürlich gibt es im Leben wichtigere Dinge als Fußball, dennoch ist es für mich die schönste Nebensache der Welt.

In diesem Sinn hoffe ich, dass ich an dieser Stelle noch oft aus der Premier League berichten darf.

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Hallo liebe Leser,

in den letzten Tagen und Wochen haben wir viel nachgedacht, was wir eben in diesen Eintrag alles einbauen. Das Ergebnis könnt ihr nun sehen, wir hoffen, dass ihr Spaß an diesem Eintrag habt.

Die Formel 1 ist nun wieder aktiv. Das Comeback vom Schumacher wurde lange erwartet und fand nun statt. Sebastian Vettel konnte ihm heute aber den Rang abfahren, denn er holte sich die Pole in Bahrain. Michael Schumacher steht nur auf Rang 7. Mit Massa und Alonso ist Ferrari wohl das stärkste Team zu Beginn dieser Saison. Mercedes und McLaren suchen noch ihre Abstimmungen. Heute geht es dann im ersten Rennen bereits wieder um alles. Neue Regeln, neue Fahrer usw. Ich freue mich jedenfalls auf einen tollen Grand Prix. Mein Tipp auf den Sieg ist ganz klar Sebastian Vettel, ich denke auch, dass er der Top-Favorit auf den WM Titel ist.

Gestern nach dem Bundesliga-Spiel zwischen Berlin und Nürnberg ging es hoch her. Einige „Fans“ stürmten in den Innenbereich des Olympiastadions und zerstörten die Trainerbänke, Kameras und versuchten dann auch noch die eigenen Fans zu erwischen. Sie kamen mit Fahnenständern und anderen Gegenständen. Die Polizei hatte wirklich viel Mühe um diese Idioten aus dem Stadion zu befördern. Ich kann den Frust der Leute verstehen, aber sowas ist wirklich das letzte. Aber bestimmt waren das keine echten Fans, sondern irgendwelche Vollpfosten, die einen auf dicke Hose machen wollten und eben Schaden anrichten wollten. Leider gibt es das in deutschen Stadien mittlerweile sehr oft. Man müsste diese Idioten wirklich lebenslang sperren und mit saftigen Geldstrafen bestrafen. Die Bilder aus dem Stadion waren jedenfalls erschreckend. Mir tun die Familien leid, die sich sowas anschauen müssen und gegebenfalls sogar in Gefahr geraten. Ich kann und will das nicht verstehen, dass macht mich fast sprachlos… wo wir beim Thema sind: Selbst vor der PK nach dem Spiel wurde bereits gesagt, dass man auf diese Thema nicht näher eingehen wird. So gehts natürlich auch Hertha… professionell ist etwas anderes. Ich wünsche der Hertha nun einige Geisterspiele und eine satte Geldstrafe. Ich denke der Abstieg ist besiegelt… bei solchen Idioten in den Stadien ist es vielleicht sogar besser so…

Update:

Ich hab mich jetzt nochmal mit dem Thema intensiver beschäftigt. Hier mal etwas aus dem Hertha Forum:

Respekt und Solidarität mit allen die heute das Feld gestürmt haben!!! Ich wünschte ich hätte selber den Mut das zu tun!!!!!

Ihr seid Herthaner!!!!

Quelle: Hertha BSC Forum

http://forum.herthabsc.de/viewtopic.php?t=1602&start=45

Ich frage mich wirklich wie viel Schei.. manche Menschen im Gehirn haben? Wirklich ohne Worte.

Ein Video von einem Fan

Quelle: YouTube

Man muss sich als „Fan“ einfach fragen, ob man in den Stadien noch sicher ist?

In knapp 2 Wochen findet endlich das WM Finale im Wrestling statt… WM passt sogar, heißt nur etwas anderes: WrestleMania 26. In Phoenix, Arizona vor über 80.000 Fans. Wir sehen Shawn Michaels vs. The Undertaker, außerdem Jericho vs. Edge und Cena vs. Batista. Natürlich das Money in the Bank Match, diesmal mit 10 Teilnehmern. Dann Vince McMahon vs. Bret Hart und viel mehr. Tolle Stimmung, tolle Veranstaltung, einfach ein muss für jeden Fan. Ich werde mit meinem Kumpel live schauen, sogar in HD. Tipp: Wer bei Sky bis zum Freitag, 12 Uhr vor der Veranstaltung bestellt, der bezahlt 15 €, danach eben 20 €. Die Veranstaltung geht wie jedes Jahr 4 Stunden. Ich freu mich drauf, es ist mein Highlight in der nächsten Zeit.

So, dass war eine kleine aber feine Ausgabe vom Blog am Sonntag ;)

Geschrieben von Florian Hellmuth

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Es wird noch was folgen…

Wenn ich es habe, dann werde ich es hier veröffentlichen !

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