Brandaktuell: Constantin Medien AG startet mit Sport1+ und Sport1+ HD neuen Pay TV Kanal über Kabel in SD und HD!

Weitere Neuerung bei Sport1 – Neben Sport1 HD, der in Zukunft über HD+ ausgestrahlt wird, hat man heute bekannt gegeben, dass es einen neuen Sportsender geben wird, der vorerst in den Netzen von Kabel Deutschland und Kabel BW eingespeist werden wird.

Man merkt, dass sich etwas bewegt bei der Constantin Medien AG – In einigen Wochen startet die  Ausstrahlung von Sport1 HD über HD+ bei Astra. Nun bekam ich eben eine Pressemitteilung der Constantin Medien AG, in der mit Sport 1+ und Sport 1+ HD ein neuer Sender angekündigt wird.

In der Meldung stellt sich der Sender so vor:

Mit SPORT1+ startet die SPORT1 GmbH, ein Tochterunternehmen der Constantin Medien AG, am 1. Oktober auf der Plattform von Kabel BW und kurz danach bei Kabel Deutschland einen neuen Pay-TV-Sportsender. SPORT1+ wird sowohl in SD als auch in HD verbreitet. Der Sender wird in ausgewählten Programmpaketen der genannten Kabelnetzbetreiber angeboten. Mehr als die Hälfte des Programms von SPORT1+ HD wird dabei aus nativen HD-Inhalten bestehen, die originär in hochauflösendem Standard produziert werden.

Bernhard Burgener, Vorstandsvorsitzender der Constantin Medien AG sagte in der Pressemeldung:

„Mit dem Start unseres neuen Pay-TV-Senders SPORT1+ erschließen wir im Pay-TV-Bereich neue Geschäftsfelder − und partizipieren so an der zunehmenden Digitalisierung der Verbreitungswege. Zukünftig sind wir mit der Multimedia-Marke SPORT1 auch in den Pay-Paketen unserer Infrastrukturpartner vertreten. Das hochwertige neue Sportprogramm wird unter konsequenter Ausnutzung bestehender Kapazitäten im Sportsegment der Constantin Medien AG erstellt.“

Was zeigt der Sender?

SPORT1+ zeigt unter anderem live und exklusiv 85 Spiele der TOYOTA Handball-Bundesliga und ausgewählte Partien der Beko Basketball Bundesliga. Europäischer Spitzenfußball hat auf SPORT1+ ebenfalls seinen Platz − mit den englischen Pokalwettbewerben FA Cup und Carling Cup, dem französischen Fußballpokal und dem italienischen Pendant, der Coppa Italia. Zudem überträgt SPORT1+ im kommenden Jahr die Basketball-EM 2011 sowie die Eishockey-WM 2011 − darunter über 85 Stunden exklusiv. Auch hochklassigen Motorsport strahlt der Sender aus: Neben den Rennen um die Motorrad-WM MotoGP unter anderem FIM Speedway oder das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Darüber hinaus wird auch hochklassiger US-Sport zum Programm von SPORT1+ gehören.

Die Verbreitungswege

Sport 1 HD wird also exklusiv über HD+ ausgestrahlt werden. Für Kabelkunden von Kabel Deutschland und Kabel BW gibt es dann die neuen Sender Sport1+, sowie Sport1+ HD.  Die HD-Ausstrahlung beginnt bei Kabel Deutschland aber erst im November – Bei Kabel BW demnächst? Es ist also noch kein genaues Datum bekannt. Ich gehe davon aus, dass die Sender dann im Pay TV Paket der Kabelnetzbetreiber landen werden. Wer also z. B. das Pay TV Paket von Kabel Deutschland abonniert hat, also Kabel Digital Home, der wird den neuen Sender empfangen können.

Fazit:

Es tut sich was. Auch Kabelkunden dürfen sich ab November auf einen neuen HD Sender freuen. Bereits ab 1. Oktober gibt es dann den die SD Version von Sport1+ bei Kabel BW, kurz darauf dann auch bei Kabel Deutschland – Die Inhalte, die angeboten werden, finde ich persönlich sehr gut. Internationaler Fußball ist immer gut und auch die Moto GP & Co dann ab November in HD ist ein absoluter Mehrwert.

Freuen wir uns drauf!

Geschrieben von Florian Hellmuth

Quelle Bilder: Pressemitteilung der Constatin Medien AG

Planet of Sports goes extreme – Lob an VOX zur Sendung X-Factor – Eine Castingshow mit Niveau

Die einen suchen den Superstar, die anderen ein Supertalent, dann gibt es noch weitere Casting-Shows in Deutschland, der Casting-Wahn nimmt kein Ende, dennoch hat man mit X-Factor eine Musikshow gestartet, die den Namen auch verdient.

Was ist Musik? Heutzutage gibt es dafür viele Definitionen – Die einen sagen, dass es der Gesang sei, andere wiederum meinen, dass es das Gesamtpaket ist, andere wiederum meinen, dass es die Vermarktung sei. In Deutschland gab es in den vergangen Jahren viele Casting-Shows. Neben Deutschland sucht den Superstar, dem Supertalent, Popstars, Unser Star für Oslo und was es sonst noch so gab, ist die Zahl der Casting-Shows rapide gewachsen. Als Fan der Musik fragt man sich, welche Show denn nun am besten ist, was ist einzigartig, was macht die eine anders, als die anderen? Deutschland sucht den Superstar lebt meist von Dieter Bohlen, von verrückten Kandidaten im Casting, von Oberflächlichkeiten, wie dem Aussehen, dem Gesamtpaket, wie man so sagt, dabei legt man oft aber wenig Wert auf die Musik bzw. auf den eigentlichen Künstler. Bei Unser Star für Oslo z. B. war es anders – Dort war der Künstler im Vordergrund, man fand neben Lena, einige Künstler, die den Namen verdienen, die sich durch Leistung einen Namen gemacht haben. Man achtete nicht auf das Aussehen, auf Mitleidsgeschichten, sondern auf die Musik. Dieser Weg war der richtige, dieser Weg machte einfach Spaß und dieser Weg wurde in Oslo belohnt. Dann gibt es noch Popstars, eine Sendung, die noch schlimmer ist als DSDS, da man dort keine ernsthaften Künstler sucht, sondern mittelmäßige, gutaussehende Schönheiten, die mit dem Hintern wackeln können… aber mehr leider auch nicht.

Mit X-Factor startete nun eine Sendung, die mich überraschte, positiv überraschte. Eine Sendung, die bei RTL startete, nun aber bei VOX läuft. Es ist eine Casting-Show, die durch gute Musik, gute Künstler, einer sehr sympathischen Jury und einfach diesem gewissen „etwas“ punkten kann.

Die Jury mit George Glueck, Sarah Connor und Till Brönner ist perfekt besetzt. Man hat eine Jury, die Ahnung hat und die zum Teil mit viel Witz und ohne Beleidigungen auskommt und wie ich finde sehr gerecht urteilt. Ich persönlich kann mich mit ihnen identifizieren. Sarah Connor hatte mir bereits bei „Unser Star für Oslo“ sehr gut gefallen. Till Brönner finde ich klasse, da er wirklich sehr ehrlich ist, Humor besitzt und einfach Musik im Blut hat. George Glueck ist ein Arbeiter – Ohne Arbeit, kein Erfolg. Er ist mit ganzer Leidenschaft und voller Euphorie dabei.

Positiv ist auch, dass man hier größtenteils auf den Künstler achtet, diesen respektiert und fördert. Es gibt wenige Mitleids-Storys und einfach mehr Musik, gute Musik. Es waren wirklich einige Künstler dabei, die einfach richtig geil waren, ich spürte die Gänsehaut, die intensität des Liedes, einfach dieses gewisse etwas, dass ein Musiker rüberbringen muss, damit aus einem guten Auftritt, ein besonderer wird.

Sehr gut fand ich z. B. die Edita. Im Casting hat sie Tell Me About It von Joss Stone gesungen, meiner absoluten Lieblingskünstlerin. Das Lied ist wirklich nicht leicht, aber sie hat das Lied klasse interpretiert, verstanden und mit ihrer persönlichen Note veredelt. Heute hat man sie dann in Berlin im Bootcamp gehört – Leider gab es nur ein kleinen Ausschnitt, ca. 30 Sekunden… sie sang von Alicia Keys „Empire States of Mind“ und da muss ich wirklich sagen, diese 30 Sekunden waren für mich das Highlight, der ganzen Sendung. Das war Gefühl, dass war intensiv, dass war Gänsehaut, dass war einfach unglaublich geil. Das sind Momente, in denen ich die Augen zumache und genieße.

Auch weitere Künstler haben mir sehr gefallen. Auch die Mischung aus Jung & Alt, sowie die Gruppen, finde ich richtig gut und es bringt vor allem Abwechslung in die Show.

Ich könnte jetzt zu vielen Künstlern und Gruppen noch etwas schreiben, aber das würde den Rahmen sprengen. In den nächsten Wochen, wenn man etwas weiter ist, dann werde ich mich bestimmt nochmal zur Show und den Kandidaten äußern. Für hier und jetzt kann ich nur konstatieren, dass die Show extrem großes Potenzial hat, weil man wirklich auf die Musik, auf den Künstler achtet und nicht auf das Aussehen, dass Styling oder solch ein Quatsch. Ein Musiker soll die Menschen mit seiner eigenen Musik verzücken und nicht mit einem Image, tollen Klamotten oder sonst was. Will man als Künstler ernst genommen werden, dann muss man Leistung zeigen. Es gibt heutzutage genug talentfreie Möchtegern-Stars, die so ihr Geld verdienen, aber den Namen Künstler, Musiker nicht verdienen.

Für die ersten drei Ausgaben von X-Factor geht der Daumen klar nach oben. Ich hoffe, dass es auf diesem Niveau weitergeht. Außerdem bleibt zu hoffen, dass die Künstler, die Menschen bleiben dürfen, die sie einfach sind.

Schönen Abend noch!

Geschrieben von Florian Hellmuth

Schießt Geld Tore? Bei Schalke 04 scheint das der einzige Weg zum Erfolg zu sein…

Blickt man nach Gelsenkirchen, dann fragt man sich, ob man auf Schalke nur noch mit Geld Tore schießen kann? Mit Huntelaar und Jurado hat man nun zwei neue, aber nicht gerade billige Spieler verpflichtet.

Vor einiger Zeit haben wir uns intensiv mit dem FC Schalke 04 beschäftigt. Es ging darum, dass der Klub plante, teure Spieler für teures Geld zu kaufen, ohne so wirklich auf die Summen zu schauen. Im letzten Jahr war man fast Pleite, in diesem Jahr gibt man wieder Geld aus, ohne nachzudenken. Man sieht einen Spieler auf der Transferliste und kauft ihn dann mal, vielleicht bringt er die Mannschaft ja weiter.

Vor der Saison hat man wichtige Leistungsträger wie Rafinha, Bordon, Westermann und Kuranyi abgegeben, einen richtigen Ersatz dafür gibt es nicht. Man holte mit Christoph Metzelder einen Spieler von Real Madrid, der nach zwei Spielen total überfordert wirkt und mehr Fehler macht, als die anderen. Außerdem ist er ein Spieler, der verletzungsanfällig ist, auch wenn Magath das vor einiger Zeit verneint hat. Die Fans sind mit dieser Verpflichtung ebenso nicht zufrieden, da Mezelder in der Vergangenheit für den BVB spielte. Der zweite große Transfer war der von Raul, ein Spieler, der jeder Mannschaft der Welt weiterhelfen kann. Spieler wie Papadopoulos, Uchida, Deac & Co haben zwar viel Geld gekostet, sind aber kein Ersatz für die Abgänge.

Nun hat man die ersten beiden Spiele verloren und dann hörte man in Gelsenkirchen wohl die Alarmglocken, denn nur wenige Tage nach der letzten Niederlage am Wochenende, gibt man mal eben 27 Millionen Euro für Spieler aus, bei denen man nicht weiß, ob sie überhaupt einschlagen. Im letzten Jahr spielte Huntelaar für Real Madrid, traf aber in zwanzig Spielen nur ganze 8 Mal. Dann wechselte er zum AC Mailand und traf nur 7 Mal in fünfundzwanzig Spielen. Nun der Wechsel zu Schalke, ob es nun besser wird? Jurado ist ein offensiver Mittelfeldspieler, der nun von Altetico Madrid verpflichtet wurde. Dort spielte er von 2006-2010, mit einer kleinen Unterbrechung, da er im Jahr 2008-2009 an Real Mallorca ausgeliehen wurde.

Von der finanziellen Seite muss man konstatieren, dass man mehr Geld ausgegeben hat, als man verdient hat. Die Frage ist nun, ob das der richtige Weg für den FC Schalke 04 ist? Im letzten Jahr fast Pleite, nun ne Menge Kohle aus dem Fenster schmeißen und nicht wissen, ob diese teuren Spieler am Ende auch Erfolg bringen.

Die Stimmung auf Schalke ist eh nicht gut, man hat im Umfeld einige Probleme mit den Fans und ich habe wirklich das Gefühl, dass König Magath ganz Schalke regieren will, koste es, was es wolle. Das Ziel ist die Meisterschaft, dass Ziel ist der große Erfolg, die Frage ist einfach, was am Ende wichtiger ist – Der Erfolg oder der Verein?

Momentan habe ich persönlich das Gefühl, dass Magath eine teure Söldner-Mannschaft aufbaut, die viel Geld verdienen will, aber die einfach keine Mannschaft, keine Einheit ist. Man kann nicht erwarten, dass man viele Leistungsträger abgibt, man teure Spieler dazuholt und am Ende alles, wie von selbst funktioniert. Die ersten Spiele haben gezeigt, dass eine Mannschaft zusammenwachsen muss. In der letzten Saison war die Mannschaft eine Einheit, es gab kaum neue Spieler, man machte etwas aus dem, was da war. Am Ende wurde man Zweiter und qualifizierte sich für die Champions League. Und in dieser Saison?

Ich hoffe für den Verein, dass sie sich fangen und das Magath, den Zug zur Realität wiederfindet und nicht nur an sich und den Erfolg denkt, sondern auch an die Fans und an den Verein. Ist der Verein Pleite, dann ist Magath schnell weg, aber der Verein muss die Löcher dann stopfen. Mir fällt der Vergleich zum BVB ein, denn die Story ist ähnlich. Wenn man zu schnell, zu viel will, dann kann man schnell auf die Schnauze fallen.

Geschrieben von Florian Hellmuth