Demnächst: Sat.1 plant einen Fußballtalk mit Kerner

Hallo liebe Leser,

vor knapp einem Monat führte das Medienportal DWDL.de ein Interview mit dem Sat.1 Sportchef Sven Froberg. Dieser würde sich wünschen, dass Sat.1 irgendwann einen Fußball-Talk ausstrahlen würde, der eine Alternative zum Doppelpass wäre.

Froberg im DWDL.de Interview

Gibt es denn Ideen abseits von Live-Rechten das Thema Sport bei Sat.1 auszubauen? Mich wundert etwa, dass der „Doppelpass“ im DSF weiterhin konkurrenzlos ist. Wäre da nicht ein Fußball-Talk z.B. mit Johannes B. Kerner eine Option?

(lacht) Wann fangen Sie hier an? Ich gebe Ihnen absolut recht. Eine Sat.1-Antwort auf den „Doppelpass“ zu finden, wäre mir eine große Freude. Ob Sie es glauben oder nicht: Als ich hier anfing, war mein erster Gedanke: Ich möchte in Sat.1 einen gutgemachten Fußball-Talk machen. Das wäre mein absoluter Traum.

Quelle: DWDL.de – http://bit.ly/9jdpE0

Wie man nun auf den Medienseiten lesen kann, wird dieser Wunsch nun Realität. Sat.1 plant eine Art ran-Talkshow mit Johannes B. Kerner als Moderator:

Demnächst wird es in Deutschland ein dritten Fußballtalk geben. Das DSF feiert Woche für Woche sehr gute Quoten mit dem «Doppelpass» und auch der Abo-Sender ist sehr zufrieden mit den Ergebnissen der Diskussionsrunde «sky 90». Für Sat.1 wird Johannes B. Kerner demnächst eine Fußballdebatte moderieren, verriet Senderchef Andreas Bartl am Donnerstagabend bei der Präsentation des neuen Sat.1-Programms. Zudem denkt man beim Bällchensender darüber nach, in München ein neues «ran»-Studio zu bauen, das dann nicht nur während Live-Spielen zum Einsatz kommen könnte. „Wir arbeiten daran, unsere erfolgreiche Marke «ran» weiter auszubauen.“

Einen Sendeplatz für den Fußball-Talk gibt es noch nicht. Denkbar wäre aber ein Sendeplatz gegen Ende der Woche, um dann auf die Aufgaben der deutschen Vereine in der Bundesliga zu blicken und die internationalen Spiele Revue passieren zu lassen. Ob es vielleicht sogar zu einem Comeback von «ranissimo» kommt, einer Gesprächssendung, die Sat.1 in den 90ern am Sonntag zeigte, ist nicht klar.

Quelle: Quotenmeter.de – http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=41242&p3=

Ich persönlich bin ein Fan von diesen Sendungen. Ich nehme mir den Doppelpass z.B. jeden Sonntag auf und schaue ihn dann direkt vor der Bundesliga oder eben später am Abend. Das gleiche gilt für Sky 90, weil mich die Meinungen der Experten und einfach die Diskussionen zu den verschiedensten Themen sehr interessieren.

Bisher gibt es keine weiteren Informationen zu diesem Format, aber ich denke, dass wir diese in den kommenden Wochen bekommen. Ich bin gespannt, ob man nur über die Champions League, sowie die Europa League sprechen will oder auch über die Bundesliga. Vorstellen kann ich mir eigentlich nicht, dass sie die Bundesliga außen vor lassen. Auf die Gäste und die Experten bin ich sehr gespannt. Es wäre lustig, wenn Franz Beckenbauer neben Sky 90 auch noch in Sat.1 in der Diskussionsrunde sitzen würde.

Fazit:

Ich sehe die Sendung sehr positiv. Ich freue mich über neue Infos und bin gespannt auf dieses neue Format.

Geschrieben von Florian Hellmuth

Bildquelle: Sat1

Der Wolff wird zum Quoten-Fuss

Hallo liebe Leser,

was für ein Spiel gestern Abend. Nach dem 3:0 für ManU habe ich gedacht, dass war es… aber durch das Tor von Olic kurz vor der Pause hat sich das ganze Spiel gedreht und die Bayern kamen durch ein Traumtor von Arjen Robben eine Runde weiter. Im Halbfinale wartet dann Lyon auf die Bayern.

Für Sat.1 war Wolff Fuss live im Old Trafford. Seit dieser Saison ist er für den IP-TV Sender Liga Total und für Sat.1 – ran tätig. In den Jahren zuvor war er bei Premiere z.B. als Bundesliga- oder WM Kommentator tätig.

Gestern war dann der Tag, an dem er seinen Durchbruch machte, der Fuss wurde zum Quotenkönig und hat mit seinem Kommentar in der zweiten Halbzeit 11,10 Millionen Zuschauer gehabt. Damit kommt er fast an Tobias Drews ran, der mit seinem Kommentar bei den RTL-Boxkämpfen so viele Zuschauer hat, wie keine andere Sendung oder Sport-Event in Deutschland. Beim letzten Klitschko-Kampf waren es mehr als 12 Millionen Zuschauer.

Für viele war klar, dass Fuss irgendwann vor so vielen Zuschauern kommentiere würde, ich persönlich verfolge die Karriere von Wolff Fuss seit 2005, wo er noch ein “kleiner” Kommentator bei Premiere war. Er hat sich von Jahr zu Jahr hochgearbeitet und mit tollen Leistungen, gerade in der Premier League eine großen Fanbase geschaffen.

Im Internet gibt es Soundfiles, viele Berichte und viele Lobeshymnen. Er hat sich wirklich einen Namen gemacht. Auch wir hatten Wolff Fuss vor einiger Zeit bei uns im Interview, genauso wie auch Tobias Drews. Man hatte vor einiger Zeit noch das Gefühl, dass er sich ein bisschen zurückzieht, fast schüchtern wirkte, aber seit er bei Sat.1 ist,  sieht man ihn sogar vor der Kamera.. Bei Ran.de zeigt er z. B. regelmäßig Backstage-Videos. Heute z. B. wie man im Old Trafford auf den Kommentatoren-Platz kommt.

hier: http://www.ran.de/de/fussball/tv-team/kyte-videoplayer/kyte-verteiler.html

Vor einigen Monaten, als er noch bei Premiere war, habe ich eine Kritik geschrieben, die auch heute noch passt…

Im letzten Jahr war Wolff Fuss die Nummer 1 in unserem Ranking. Nun hat er sich ganz knapp auf Platz 5 geschoben. Sein Jahr war von den Leistungen her eher befriedigend als gut. Die Erwartungshaltung wurde in den letzten Jahren immer größer und größer. In der Premiere Hierarchie ist er weiter aufgestiegen. In diesem Jahr hat er dennoch nachgelassen.

Es gab im letzten Jahr viele unterschiedliche Leistungen von Wolff Fuss. In der Premier League ist er weiterhin noch vor Marco Hagemann, auch wenn der Abstand kleiner wird. Im letzten Jahr durfte er bessere Spiele kommentieren, z.B. mehrere Einzelspiele der Bayern oder Top Partien in der Konferenz. Das gleiche Bild in der Champions League.

Seine Stärken sind vor allem seine Stimme und seine Emotionalität. Er ist immer gut informiert, gerade bei Partien aus der Premier League. Außerdem kann er ein Spiel gut Lesen. Er hat einen hohen Wiedererkennungswert und ist sehr beliebt bei den Fans. Wolff Fuss ist weiterhin einer der besten Kommentatoren in Deutschland, der viel Potenzial hat, irgendwann das Erbe von Marcel Reif bei Premiere anzutreten.

Leider ruft er nur noch selten ab, was ihn so bekannt und erfolgreich gemacht hat. Sein Stil zu kommentieren ist nicht mehr der alte. Alles wirkt ein bisschen abgekühlt und lustlos. Gerade bei Spielen ohne großes Starpotenzial sind seine Leistungen nicht mehr so gut, wie es einmal war. Ich vermisse vor allem seine Sprüche. Wenn ich bei ESPN Classic rein schalte, dann sehe ich die Premier League Classics, die Wolff Fuss kommentierte. Ich höre dort den alten Wolff Fuss, der seine alten Sprüche wie: „gleich zwei Mann ins Kino schickt”, „kommt der Bus” oder „Monstertackling”. Auch an Emotionalität fehlt es in der letzten Zeit ein bisschen. Das sind die Dinge, die ihn bei den Fans so beliebt gemacht haben und auch bei der Presse gut angekommen ist. Wie sagte es Marco Hagemann bei uns im Interview: „ Ich kommentiere für die Zuschauer.” Daran sollte sich Wolff Fuss wieder halten.

Für Wolff Fuss gilt das gleiche, wie für Kai Dittmann. Auch Fuss merkte man bei den Übertragungen im Rahmen von Champions TV eine gewissen Aufgeregtheit an. Er war nicht so locker wie sonst. Es ist halt ein Unterschied, ob man im Pay TV, oder im Free TV kommentiert. Seine schlechteste Leistung hatte Wolff Fuss im Champions TV, wo er mit 4,0 Punkten am schlechtesten bewertet wurde. Ich habe das Spiel nicht im Champions TV gesehen, so das ich dazu nichts sagen kann. Sein Jahreshöchstwert lag bei guten 8,0 Punkten für ein Premier League Spiel. Im Schnitt lag Fuss bei guten 7,0 Punkten. Im August waren seine Bewertungen eher durchschnittlich, zum Ende des Jahres holte er aber noch auf und kam dann auf einen knappen 5 Platz in unserem Ranking.

Quelle: Artikel vom 3. Janaur 2009

Wolff Fuss hat sich entwickelt, sein Kommentatoren-Stil hat sich ein wenig geändert, er wirkt manchmal seriöser, sogar ruhiger, aber im Großen und Ganzen ist er immer noch einer der besten in Deutschland. Fuss ist sehr wandelbar und kann nicht nur Fußball kommentieren. Er hat Erfahrungen als Radsport-Kommentator, sowie als Box-Kommentator, was er vor einigen Wochen auch unter Beweis stellte.

Was mir manchmal einfach fehlt, ist dieses gewisse etwas, war er vor Jahren noch hatte… dort kommentierte er z. B. morgens um 3.00 Uhr ein Spiel der Südamerika-Qualifikation oder die Wasserspiele von Spanien. Er ist mir persönlich ein bisschen zu seriös geworden, die Lockerheit, die flotten Sprüche fehlen mir persönlich sehr.

Ohne Frage ist Fuss einer der besten Kommentatoren, die wir haben. Sein Wechsel zu Liga Total und vor allem zu Sat.1 waren wichtig um bekannt zu werden, um bessere Spiele zu kommentieren und einfach einen Schritt nach vorn zu machen. Ich bin gespannt, wie das in der Zukunft aussehen wird.

Ich hab versucht über Sat.1 Kontakt aufzunehmen, aber leider keine Antwort vom Sender bekommen. Auch direkt über Liga Total kam leider nichts. Wenn du das liest, dann schreib mir einfach eine Mail.

Vielleicht kommentiert der Fuss in diesem Jahr ein Champions League Finale mit deutscher Beteiligung? Liebe Bayern, kommt ins Finale und der Fuss wird endgültig zum Quoten-König.

Geschrieben von Florian Hellmuth

Bildquelle: Sat. 1 ran

Das Rückspiel: Manchester United vs. Bayern München

Das Rückspiel: Manchester United vs. Bayern München

Hallo liebe Leser,

das Bild zu diesem Eintrag, ist das Bild, dass allen Zuschauern nach dem Hinspiel hängen geblieben ist. Man United Stürmer Wayne Rooney wird vom Platz geholfen, weil er nicht mehr auftreten konnte. Einen Tag nach dem Hinspiel sagte man, dass Rooney vielleicht 4 Wochen ausfallen würde. Einige Tage später sagte man, dass es schneller geht als gedacht, Rooney sollte nur 2 Wochen ausfallen und gestern in der Pressekonferenz betonte Sir Alex Ferguson, dass Rooney nicht spielen wird, ihm ist das Risiko einfach zu groß. Die Englische Presse hingegen geht davon aus, dass Rooney auf der Bank sitzen wird, vielleicht also doch mitmachen kann.

Diese Geschichten schreibt nur der Fußball. Wie diese spezielle ausgehen wird, sehen wir dann heute Abend ab 20.45 Uhr bei Sky und Sat.1, wenn der FC Bayern im Theater der Träume auf Manchester United trifft.

Bei den Bayern ist jedenfalls wieder alles super. Man steht im Finale des DFB Pokals, man gewann das Hinspiel in der Allianz Arena gegen ManU und auch in der Liga ist man wieder auf Platz 1. Wie nun auch zu lesen ist, wird Arjen Robben heute Abend ebenfalls auf dem Platz stehen. Auf Seiten der Bayern muss man nun schauen, dass man das Spiel heute Abend konzentriert angeht und vor allem Manchester United nicht unterschätzt. Es ist ihr Stadion, es sind ihre Fans, es ist das Old Trafford. ManU wird sich heute Abend den Hintern aufreißen und alles zeigen, was sie drauf haben. Nach 2 sieglosen Partien wollen sie heute wieder gewinnen.

Für die Bayern sollte es das wichtigste sein, am Anfang hinten gut zu stehen. Wie einige Journalisten bereits gesagt und geschrieben haben, muss man ManU gut beschätigt und wenn man sie nicht ins Spiel kommen lässt, dann wird es schnell ruhig im Stadion und das würde den Bayern in die Karten spielen. Ohne die Unterstützung der Fans hat ManU Probleme. Wenn Robben und Ribery von Anfang an spielen, dann sollten sie wirklich darauf achten, dass sie hinten gut stehen und dann versuchen über Konter zum Tor zu kommen. Das schnelles Spiel erfolgreich sein kann, haben wir z.B. gestern bei der Messi-Show gegen Arsenal gesehen.

Manchester United ist nicht nur Rooney. Als Ersatz wird wohl Berbatov spielen, den wir alle gut aus der Bundesliga kennen. Wie man hört, hat er einige Probleme im Verein und in der Mannschaft, ist deshalb nicht super gut drauf, aber gefährlich ist er dennoch.

Ich denke, dass wir heute ein komplett anderes Spiel als in München sehen werden, ManU wird vollgas geben und versuchen ein frühes Tor zu erzielen um dann mit Hilfe der eigenen Fans das Halbfinale zu erreichen.

Die Chancen für die Bayern stehen gut, sie dürfen den Gegner aber nicht unterschätzen. Nach dem Jahr 1999 wissen das die Bayern und hoffentlich machen sie es heute besser.

Geschrieben von Florian Hellmuth